Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Alexandra Popp ist "brutal traurig", DFB-Frauen wüten gegen Infantino

Alexandra Popp ist "brutal traurig", Almuth Schult geißelt die "Gier nach Geld": Die Wut der Fußballerinnen richtet sich auf die FIFA und deren Chef. Doch im Poker um die TV-Rechte für die WM ist keine Lösung in Sicht. Dabei drängt die Zeit, schon am 20. Juli werden die ersten Spiele in Australien und Neuseeland angepfiffen. "Bei Herrn Infantino hat man das Gefühl, dass es nur noch um das Geld geht und wer der Mächtigste auf der Welt ist", schimpfte DFB-Kapitänin Popp im SID-Gespräch. Ähnlich hart ging Nationaltorhüterin Schult mit dem FIFA-Boss ins Gericht. "Man sollte einen Konsens finden, anstatt die Schuld bei anderen zu suchen und die Gier nach Geld sprechen zu lassen", schrieb sie in einer RND-Kolumne.

Popp räumte zwar ein, dass die Einschaltquoten niedriger sein dürften als bei der EM im vergangenen Jahr. "Natürlich ist uns bewusst, dass wir am anderen Ende der Welt zu anderen Uhrzeiten spielen", sagte sie: "Aber ich glaube, wenn man es wirklich ernst mit uns meint, muss man über Übertragungen nicht lange nachdenken."

Quelle: ntv.de

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