Donnerstag, 03. Dezember 2020Der Sport-Tag

22:56 Uhr

So erfuhr Russell, dass er Hamilton ersetzt

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Ein neues Auto - vorübergehend.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Lewis Hamiltons Ersatzmann George Russell kann seine unverhoffte Beförderung in den Formel-1-Mercedes immer noch kaum fassen. "Es bedeutet mir sehr viel, dass Mercedes mir diese Chance gegeben hat. Es musste so viel passieren in so kurzer Zeit. Dass sie bereit waren, das zu tun, macht mich sehr stolz", sagte der Brite am Donnerstag vor dem vorletzten Saisonlauf in Bahrain.

  • Der 22-Jährige ersetzt Weltmeister Hamilton zumindest am Sonntag beim Rennen in Sakhir, weil der Superstar wegen einer Corona-Infektion ausfällt. Hamilton war am Montag positiv getestet worden und musste sich daher in eine zehntägige Quarantäne begeben.
  • Nach einigen Verhandlungen gab das Williams-Team seinen Stammpiloten Russell frei. "Es waren intensive 48 Stunden", sagte Russell. Mercedes-Teamchef Toto Wolff habe ihn am Dienstagmorgen um 2 Uhr angerufen.
  • "Märchen ist das falsche Wort dafür. So hatte ich mir meine erste Erfahrung in einem Mercedes-Rennwagen nicht vorgestellt", sagte Russell. Es sei ein verrücktes Jahr, fügte er hinzu.
22:07 Uhr

Vettel über Schumacher: "Helfe ihm, wo ich kann"

Sebastian Vettel hat Mick Schumacher Unterstützung bei seinem Debüt in der Formel 1 zugesichert. "Ich mag ihn, wir kommen gut miteinander aus, und ich helfe ihm gern, wo ich kann", sagte der Ferrari-Star vor dem vorletzten Saisonrennen in Bahrain.

  • Am Vortag hatte das US-Team Haas mitgeteilt, dass der 21 Jahre alte Schumacher im kommenden Jahr für den Partner-Rennstall von Ferrari fahren wird.
  • Vettel sagte, er sei "immer noch ein Fan" von Schumachers Vater Michael. Der Rekordweltmeister hatte Vettel bei seinem Weg in die Formel 1 mit Ratschlägen geholfen.
  • "Mick ist ein toller Bursche. Schade, dass Michael nicht hier ist", sagte Vettel. Der 33-Jährige verlässt Ferrari am Saisonende und wechselt zum künftigen Werksteam von Aston Martin.
21:25 Uhr

Ex-Weltmeister treffen im Nations-League-Halbfinale aufeinander

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Spanien bekommt es mit Italien zu tun.

(Foto: imago images/Xinhua)

Fußball-Weltmeister Frankreich und der Weltranglistenerste Belgien sowie Gastgeber Italien und Deutschland-Schreck Spanien bestreiten bei der Nations-League-Endrunde 2021 (6. bis 10. Oktober) die Halbfinals. Das ergab die Auslosung durch den Europa-Verband Uefa unmittelbar nach der Vergabe des Finalturniers an Italien.

  • Die Equipe tricolore und die Roten Teufel treffen zur Turniereröffnung in Mailand aufeinander, während die Squadra Azzurra gegen Spanien einen Tag später in Turin Heimvorteil genießt.
  • Das Finale zur Ermittlung des Nachfolgers von Europameister und Premierensieger Portugal findet am 10. Oktober in Mailand statt. Die Portugiesen hatten sich nicht wieder für die Endrunde der vier Division-A-Gruppensieger qualifiziert.
  • Das deutsche Nationalteam verpasste die Teilnahme durch sein 0:6 in Spanien.
  • Die Uefa erteilte außerdem Albaniens Hauptstadt Tirana den Zuschlag für das Finale der kommenden Premieren-Saison im neuen Europacup-Wettbewerb Europa Conference League. Das Endspiel im insgesamt dritten Europacup-Wettbewerb neben der Champions League und der Europa League wurde für den 22. Mai 2022 angesetzt.
20:43 Uhr

Nicht noch ein Feuer-Crash: Formel 1 sorgt für zusätzliche Sicherheit

Als Lehre aus dem Feuer-Unfall von Romain Grosjean erhöht die Formel 1 die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Bahrain International Circuit für den Grand Prix am Wochenende. Wie der Internationale Automobilverband mitteilte, sollen an der Einschlagstelle von Grosjeans Haas-Rennwagen nun zwei Reifenstapel die Wucht eines Aufpralls weiter reduzieren. Das Auto des Franzosen war am vergangenen Sonntag in zwei Teile zerbrochen und in Flammen aufgegangen. An einer weiteren Stelle bei Kurve neun werden die Reifenstapel verlängert und auf vier Reihen ausgebaut. Zudem werden Randsteine vor Kurve neun entfernt: Es bestünde sonst die Gefahr, dass Autos regelrecht abheben könnten.

Gefahren wird beim zweiten Grand Prix in der Wüste von Sakhir binnen acht Tagen auf dem ovalartigen Außenkurs. Die Strecke ist mit 3,543 Kilometern deutlich kürzer als der Standardkurs (5,412 km) und zählt insgesamt nur elf Kurven. Simulationen haben ergeben, dass in der Qualifikation Rundenzeiten von unter 55 Sekunden erreicht werden könnten und im Rennen von unter einer Minute.

19:48 Uhr

Barça-Übergangsboss: "Hätte Messi verkauft"

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Der Klub braucht jedes Geld. Die Ablöse für Messi wäre mutmaßlich hoch gewesen.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Übergangspräsident Carles Tusquets ist der Ansicht, dass der wirtschaftlich angeschlagene spanische Topklub FC Barcelona im vergangenen Sommer dem Wechselwunsch von Weltfußballer Lionel Messi besser nachgegeben hätte. "Finanziell betrachtet, hätte ich Messi verkauft", sagte Tusquets dem katalanischen Radiosender RAC 1: "Es wäre wünschenswert gewesen mit Blick auf das Geld, das man erhalten und auch eingespart hätte."

  • Nach einem Zerwürfnis mit dem mittlerweile zurückgetretenen Klubboss Josep Bartomeu hatte der argentinische Stürmerstar auf die Gültigkeit einer Ausstiegsklausel gepocht. Es drohte eine juristische Schlammschlacht, ehe Messi sich doch zum Bleiben entschloss. Am Ende der laufenden Saison könnte der 33-Jährige den Klub nach Ablauf seines Vertrages ablösefrei verlassen.
  • Tusquets betonte zum wiederholten Male, die wirtschaftliche Lage des Klubs sei "besorgniserregend, sehr schlecht, aber mit Hoffnung". Der Verein sei "nicht in der Lage, im Januar Löhne zu zahlen", aber das sei "nicht gravierend", erklärte Tusquets: "Die Spieler erhalten im Januar und Juli zwei dicke Gehaltsschecks. Dies wurde nun ebenso aufgeschoben wie die Titelprämien."
18:48 Uhr

Trainings-Comeback macht den FC Bayern hoffnungsfroh

Der kanadische Fußball-Nationalspieler Alphonso Davies hat beim FC Bayern München einen großen Schritt zum Comeback gemacht. Der 20 Jahre alte Außenverteidiger absolvierte heute erstmals seit seiner Bänderverletzung Ende Oktober wieder ein komplettes und gut 90 Minuten langes Mannschaftstraining beim deutschen Rekordmeister. Nun soll an einer behutsamen Kader-Rückkehr gearbeitet werden.

  • Laut Vereinsangaben macht auch Joshua Kimmich "große Fortschritte". Einen Monat nach seiner Knieverletzung beim 3:2 im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund und anschließender Operation intensivierte der 25 Jahre alte Nationalspieler sein Aufbauprogramm weiter.
  • Neben kurzen Sprints und Laufübungen mit schnellen Richtungswechseln trainierte Kimmich auch wieder leicht mit dem Ball.
18:06 Uhr

Schwestern ganz vorn, Hermann verpasst Biathlon-Podest

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Herrmann ist erneut beste Deutsche.

(Foto: AP)

Biathletin Denise Herrmann hat beim Weltcup in Kontiolahti beim Sprint über 7,5 Kilometer mit dem letzten Schuss eine Podestplatzierung vergeben. Die 31-Jährige belegte mit einem Schießfehler den fünften Rang und war mit Abstand beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV).

  • Herrmann, die im Einzel am Samstag Zweite geworden war, lag 47,6 Sekunden hinter Hanna Öberg (0/21:11,5 Minuten).
  • Die Schwedin, die bereits den ersten Sprint am Sonntag gewonnen hatte, triumphierte vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (0/+9,6) und ihrer Schwester Elvira Öberg (1/27,9).
  • Für Herrmann war es im Vergleich zum ersten Sprint, bei dem sie nach drei Schießfehlern nur auf den enttäuschenden 38. Platz gekommen war, eine klare Steigerung. Für das Verfolgungsrennen am Sonntag (15.15 Uhr/ARD) hat sich die Vizeweltmeisterin eine gute Ausgangsposition geschaffen.
17:52 Uhr

Premier League gibt mehr als 200 Millionen Euro als Darlehen aus

Die englische Premier League hat sich mit der für die 2. bis 4. Fußballliga zuständigen EFL auf ein Corona-Rettungspaket geeinigt, das besonders der zweitklassigen Championship zugutekommen soll. Wie die beiden Liga-Verbände bekannt gaben, wird die Premier League die Championship mit einem zinslosen Darlehen von 200 Millionen Pfund (rund 220 Millionen Euro) unterstützen. Jeder Klub kann maximal 8,33 Millionen Pfund erhalten und muss das Darlehen bis Juni 2024 zurückzahlen.

Für die Vereine der League One und League Two - der 3. und 4. Liga in England - wird ein Hilfsfonds in einer Gesamthöhe von 50 Millionen Pfund (ca. 55 Millionen Euro) eingerichtet. 30 Millionen Pfund erhalten die Dritt- und Viertligisten als Soforthilfe, um während der Pandemie entgangene Eintrittsgelder zu kompensieren. Weitere 20 Millionen Pfund sind ein sogenannter "überwachter Zuschuss".

17:29 Uhr

Grosjean kehrt an Ort seines Horror-Crashs zurück

Am Sonntag überlebte Romain Grosjean wie durch ein Wunder seinen furchtbaren Unfall beim Grand Prix von Bahrain. Heute ist er schon zurück an der Strecke, wie ein Video der Formel-1-Medien zeigt.

Beim kommenden Rennen wird er allerdings nicht starten. Für ihn wird Pietro Fittipaldi, der Enkel des zweimaligen Weltmeisters Emerson Fittipaldi in den Boliden steigen.

16:57 Uhr

DFB-Pokal: Leverkusen bekommt gleich Recht wie der FC Bayern

Das DFB-Pokalspiel zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt wird verlegt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, hat das DFB-Bundesgericht der Verwaltungsbeschwerde der Leverkusener stattgegeben. Das Spiel der zweiten Pokalrunde wurde nun für den 12. Januar 2021 (20.45 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) neu angesetzt. In diesem Zusammenhang wird die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg am 23. Dezember 2020 von 18.30 Uhr auf 20.45 Uhr verlegt und live in der ARD sowie bei Sky gezeigt.

Die Leverkusener hatten auf Gleichbehandlung gedrängt, weil zuvor ein ähnlicher Antrag des FC Bayern München auf Verlegung der Pokalpartie bei Holstein Kiel erfolgreich gewesen war. Als Grund hatten die Münchner die hohe Belastung der Spieler in diversen Wettbewerben bis Weihnachten angeführt. "Mit diesem Urteil hat das Bundesgericht unserer Vorstellung des Fair-Play-Gedankens und der Gleichbehandlung beider in den Europapokal-Wettbewerben stark geforderten Klubs entsprochen", kommentierte Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler.

16:32 Uhr

Karlsson siegt auf Beerbaums Anlage

Mathilda Karlsson hat das Eröffnungsspringen der deutschen Meisterschaften im westfälischen Riesenbeck gewonnen. Die für Sri Lanka startende Springreiterin siegte in dem internationalen Springen mit ihrem Hengst Chopin dank des schnellsten fehlerfreien Rittes. Bester deutscher Starter war Tim Rieskamp-Gödeking aus Steinhagen, der mit Coldplay auf Platz zwei vor Johannes Ehning aus Stadtlohn mit C-Jay ritt. Gastgeber Ludger Beerbaum, auf dessen Anlage die Titelkämpfe ausgetragen werden, kam mit Mila auf Platz zehn. Das Springen zählte noch nicht für die DM-Wertung.

Die beiden Qualifikationen der Herren werden im Rahmen von zwei internationalen Springen am Freitag und Sonntag ausgetragen. Die deutschen Starter erhalten dabei entsprechend ihrer Platzierungen Punkte, die besten zwölf Reiter des Punktesystems qualifizieren sich für das Finale am Sonntagnachmittag. Ähnlich ist das Reglement für die Damen, die bei der DM eine eigene Wertung mit dem Finale am Samstag haben.

16:00 Uhr

Skisprung-Star Geiger verpasst Weltcup aus sehr schönem Grund

Vizeweltmeister Karl Geiger wird das dritte Weltcup-Wochenende der Skispringer im russischen Nischni Tagil wegen der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes verpassen. "Er sieht seinen Vaterfreuden entgegen und ist schweren Herzens nach Hause geflogen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Geiger sei "nicht mehr hundertprozentig bei der Sache" gewesen, fügte Horngacher hinzu, "er wollte springen, aber auch sein Kind sehen." Deswegen hätten ihm die Trainer die Entscheidung abgenommen. Bei der Skiflug-WM in Planica (10. bis 13. Dezember) werde der 27-Jährige aber wieder dabei sein.

Geiger liegt in der Gesamtwertung nach drei Weltcup-Springen auf Platz vier, zum Auftakt im polnischen Wisla war er hinter dem Gesamtführenden Markus Eisenbichler Zweiter geworden.

15:28 Uhr

Athleten-Vereinigung schreibt an das IOC

Die Vereinigung Athleten Deutschland hat zur Unterstützung der belarussischen Athleten einen Offenen Brief an das Internationale Olympische Komitee geschrieben. In dem Schreiben werden das IOC und die Olympische Bewegung aufgefordert, "ihrer menschenrechtlichen Verantwortung" gerecht zu werden. "Die negativen Auswirkungen auf die Menschenrechte der belarussischen Athleten sind eng mit dem belarussischen Nationalen Olympischen Komitee und dem IOC verbunden", sagte Maximilian Klein, Beauftragter für Internationale Sportpolitik, in der Mitteilung.

Rund 1200 Athleten und Personen aus dem belarussischen Sport hätten in einem Offenen Brief vom August ihren Protest gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen zum Ausdruck gebracht. Daraufhin sei es zu systematischen Repressalien gegen Athleten aus dem Sport gekommen. Besonders problematisch seien die Geschehnisse durch die unmittelbare organisatorische Anbindung des olympischen Sports an die "repressive Staatsführung" in Belarus.

15:01 Uhr

Böller-Attacke im Bundesliga-Stadion: 35-Jähriger zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt

Der Böllerwerfer vom Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im September 2019 ist vom Kölner Landgericht zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Aus Sicht des Gerichts hatte der 35-Jährige den in Deutschland verbotenen Böller geplant und im Wissen um die heftige und ohrenbetäubende Detonation gezündet und durch ein Absperrgitter vor der Südtribüne in den Stadioninnenraum geworfen.

Durch den Knall in der 83. Spielminute wurden laut Urteil 21 Menschen verletzt, darunter zahlreiche Pressefotografen und Ordner. Nicht wenige der Geschädigten hatten bei ihren Zeugenvernehmungen ausgesagt, nach der Detonation zunächst an einen Terroranschlag im Stadion geglaubt zu haben. Ein Sprengstoffsachverständiger vom Bundeskriminalamt hatte dem Böller eine "besondere Gefährlichkeit" attestiert.

14:37 Uhr

Snowboard-WM fällt aus

Die Snowboard-WM im kommenden Jahr in China ist wegen der Corona-Pandemie nun auch offiziell abgesagt worden. Wie die lokalen Behörden entschieden, werden die von 18. bis 28. Februar 2021 geplanten Wettbewerbe in Zhangjiakou nördlich von Peking nicht stattfinden. Die WM hätte zugleich als Generalprobe für die Olympischen Spiele 2022 gedient.

"Das ist natürlich ein herber Dämpfer. Trotzdem bleiben wir auf Zug. Wir nehmen in dieser Saison mit, was geht", sagte Sportdirektor Andreas Scheid von Snowboard Germany. Allerdings bestätigte Scheid, dass der Internationale Ski-Verband FIS "mit Hochdruck an alternativen Austragungsorten arbeite".

14:03 Uhr

413,6 Millionen Euro - Spielerberater verdienen erstmals seit Jahren weniger

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Leroy Sanés Transfer ist in der Statistik erfasst, da er länderübergreifend wechselte.

(Foto: Ulmer/Pool)

Die Provisionen für Spielerberater im internationalen Fußball sind 2020 erstmals seit Jahren gesunken. Das berichtet der "Kicker" unter Berufung auf Statistiken des Fußballweltverbands Fifa. Demnach flossen 413,6 Millionen Euro an Beraterhonoraren - nach 545,7 Millionen Euro im Vorjahr. 2018 waren es 456,9 Millionen Euro gewesen. Den Angaben zufolge sank aber auch der Umsatz bei den Transfersummen in vergleichbarem Maße von 6,12 auf 4,66 Milliarden Euro.

Bei den Transfers mit Beteiligung deutscher Klubs sanken die Provisionszahlungen von 70,52 Millionen Euro auf 53,35 Millionen Euro. Erfasst werden aber nur internationale Geschäfte. Wechsel und Zahlungen innerhalb des Landes sind in der Statistik nicht berücksichtigt.

13:28 Uhr

DFB verlegt zwei weitere Spiele von Drittligist Zwickau

Wegen mehrerer Corona-Fälle hat der Deutsche Fußball-Bund zwei weitere Spiele des Drittligisten FSV Zwickau verlegt.

  • Nach der Absage des Spiels beim SC Verl am Dienstag wurden auch die Begegnungen bei Bayern München II am 7. Dezember und gegen den FC Ingolstadt am 13. Dezember verschoben.
  • Nachdem in dieser Woche vier Spieler des FSV positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hatte das Gesundheitsamt eine Trainings- und Wettkampfsperre für 18 Akteure bis zum 13. Dezember verhängt.
  • Sollten bei der nächsten Testung die 14 als Kontaktpersonen geltenden Spieler negativ sein, könnte vom 8. Dezember an ein Training in Kleingruppen möglich sein.
  • Spiele dürfen jedoch frühestens ab dem 14. Dezember stattfinden.
13:01 Uhr

"Traurig, das mitzuerleben" - Manuel Neuer sorgt sich um Schalke 04

Manuel Neuer macht sich Sorgen um seinen Ex-Verein. "Schalke ist der Klub, bei dem ich groß geworden bin. Ich habe dort 20 Jahre gespielt und bin traurig, diese Entwicklung mitzuerleben", sagte der 34-Jährige zu t-online mit Blick auf den Tabellenletzten. "Ich hoffe, dass es bald wieder aufwärts geht." Neuer, der seit 2011 für Bayern München spielt, wurde in Gelsenkirchen geboren und entwickelte sich auf Schalke zum Fußballprofi. "Der Verein", sagte Neuer, "spielt für mich noch eine große Rolle" - auch weil ein Familienmitglied noch für den Klub tätig ist: "Mein Bruder (Marcel; Anm. d. Red.) arbeitet dort als Schiedsrichter-Beauftragter." Ob er nach seiner Laufbahn als Spieler ins Ruhrgebiet  zurückkehrt, ließ Neuer offen: "Ich weiß noch nicht genau, wo ich nach meiner Karriere bleibe. Aber ich möchte nichts ausschließen." Bis 2023 steht er ohnehin noch beim Rekordmeister unter Vertrag.

12:29 Uhr

Solbakken übernimmt norwegische Nationalmannschaft

Erling Haaland bekommt einen alten Bekannten als neuen Nationaltrainer. Wie der norwegische Fußball-Verband mitteilte, wird der ehemalige Bundesliga-Trainer Stale Solbakken am kommenden Montag das Landslaget von Lars Lagerbäck übernehmen. Unter dem Schweden hatten die Norweger um den Dortmunder Jungstar Haaland und das ehemalige Wunderkind Martin Ödegaard im Playoff-Duell mit Serbien (1:2) die Qualifikation für die EM-Endrunde im kommenden Jahr verpasst.

Der 52 Jahre alte Solbakken hatte schon einmal Nationaltrainer der Norweger werden sollen: Er verzichtete allerdings auf die frühzeitig für Januar 2012 geplante Übernahme der Stelle von Egil "Drillo" Olsen und unterschrieb zum 1. Juli 2011 einen Vertrag beim 1. FC Köln. Dort wurde er bereits im folgenden April vorzeitig entlassen. Seit 2013 arbeitete er beim FC Kopenhagen, musste dort aber im Oktober nach der verpassten Qualifikation für die Europa League ebenfalls vorzeitig gehen.

11:56 Uhr

Köln hat Interesse an zwei Bayern-Profis - und ein Problem

In den letzten Tagen machten Gerüchte die Runde, dass gleich zwei Spieler des FC Bayern beim 1. FC Köln anheuern könnten, doch nach einem aktuellen Bericht des "Kicker" scheint an den Spekulationen nichts dran zu sein. Wechseln Joshua Zirkzee und Leon Dajaku doch nicht zum Effzeh? Die Chance, dass die Kölner im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden, tendiere gegen null. Die Situation würde sich nur dann verändern, falls Christian Clemens, Frederik Sörensen oder Anthony Modeste den Klub verlassen und damit Spielräume bei den Gehältern ermöglichen würden. Das Problem: Es gibt derzeit keine Abnehmer für das Trio.

Weiter stellt das Fachmagazin die Frage, ob Zirkzee und Dajaku den abstiegsbedrohten Kölnern überhaupt weiterhelfen würden. Die beiden 19-Jährigen kommen bei den Profis des FC Bayern kaum zum Einsatz. Zirkzee stand in der aktuellen Saison in drei Bundesligaspielen und im DFL-Supercup auf dem Platz, Dajaku durfte lediglich in der 1. Runde des DFB-Pokals ran.

11:31 Uhr

Deutschen Paralympics-Sieger zieht es nach England

Para-Sprinter und -Weitspringer Felix Streng geht auf dem Weg zu den Paralympics in Tokio neue Wege. Der viermalige Europameister schließt sich ab Dezember einer neuen Trainingsgruppe in London an. Bislang trainierte der 25-Jährige unter anderem gemeinsam mit Johannes Floors und Markus Rehm in Leverkusen. In Wettkämpfen startet der Staffel-Paralympicssieger von 2016 künftig für das Sprintteam Wetzlar. Die Paralympics sollen nach der coronabedingten Verlegung vom 24. August bis 5. September 2021 stattfinden.

10:58 Uhr

Erwin Bugar ist tot

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Bugar im Jahr 2019.

(Foto: imago images / Köhn)

Erwin Bugar ist tot. Der Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Verbandes (DFB) und Vorsitzende des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) verstarb im Alter von 68 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. "Ich kannte ihn fünf Jahre. Er war ein Freund, Ratgeber und toller Wegbegleiter", sagte Hermann Winkler, NOFV-Vize und Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes "Sport im Osten". Es sei ein unglaublich großer Verlust. "Er wusste immer, worüber er spricht, ich mochte seine unaufgeregte und sachliche Art. Er war ein ehrlicher Sportsfreund", so Winkler.

Bugar hatte vor zwei Jahren Rainer Milkoreit als NOFV-Präsident abgelöst. Zuvor war Bugar Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt. Zudem war der Rechtsanwalt aus Möckern in Sachsen-Anhalt seit vier Jahren Vize-Präsident des DFB.

10:30 Uhr

FIA erklärt, was sie von der Untersuchung von Grosjeans Feuerunfall erwartet

Nach dem schweren Feuerunfall des Franzosen Romain Grosjean beim Formel-1-Rennen in Bahrain hat der Automobil-Weltverband FIA eine Untersuchung eingeleitet. Analysiert werde dabei die Wirksamkeit aller Sicherheitsvorkehrungen, teilte die FIA mit. Die Ergebnisse sollen in sechs bis acht Wochen veröffentlicht werden.

"Wie es bei schweren Unfällen üblich ist, werden wir uns alle Aspekte anschauen und mit allen involvierten Parteien arbeiten", sagte FIA-Sicherheitsdirektor Adam Baker: "Wir nehmen das sehr ernst, wir wollen genau herausfinden, was passiert ist, um dann mögliche Verbesserungen vorzuschlagen." So wird die Untersuchung sich mit der Sicherheitskleidung des Fahrers ebenso beschäftigen wie mit dem Auto, der Leitplanke und der Arbeit der Streckenposten.

09:50 Uhr

Frapparts Premiere ist "Inspiration" für Gündoğan

Der deutsche Fußball-Nationalspieler İlkay Gündoğan hat die Premiere der Schiedsrichterin Stéphanie Frappart in der Champions League als "große Errungenschaft und Inspiration für andere" bezeichnet. Er hoffe, dass dies sehr bald zur Regelmäßigkeit werde, schrieb der 30 Jahre alte Profi von Manchester City in den sozialen Netzwerken. "Es wurde Zeit". Die 36 Jahre alte Französin hatte gestern beim 3:0 (1:0) von Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo gegen Dynamo Kiew als erste Schiedsrichterin ein Spiel der Fußball-Champions-League der Männer gepfiffen.

08:51 Uhr

Hummels meldet sich nach Krankenhausbesuch

Als Mats Hummels beim Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom von zwei Betreuern gestützt in die Kabine humpelte, hatte Borussia Dortmund noch eine Sorge mehr. Der Abwehrchef meldete sich jedoch noch in der Nacht kurz nach seinem Krankenhausbesuch in einer Videobotschaft auf Instagram. "Es sieht so aus, als ob es nicht so schlimm wäre und es in ein paar Tagen wieder gut sein könnte. Wir werden am Donnerstag noch einmal darauf schauen", sagte er. Hummels hatte sich in der Schlussphase der Partie (1:1) am Mittwochabend anscheinend am linken Sprunggelenk verletzt.

08:18 Uhr

NBA-Überraschung: Westbrook wird Teamkollege von Bonga und Wagner

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Russell Westbrook wechselt. Das kommt überraschend.

(Foto: imago images/Icon SMI)

NBA-Star Russell Westbrook wechselt wohl überraschend zu den Washington Wizards und wird dort Teamkollege der Nationalspieler Isaac Bonga und Moritz Wagner.

  • Sein bisheriger Klub, die Houston Rockets, bekommt im Tausch den zuletzt lange verletzten John Wall und ein Erstrundenzugriffsrecht bei der Talentevergabe, wie neben ESPN und "The Athletic" auch die Nachrichtenagentur AP berichtete.
  • Westbrook spielte nur eine Saison in Houston und war davor lange bei den Oklahoma City Thunder und dort Teamkollege von Dennis Schröder.
07:44 Uhr

"Wusste, dass es nichts wird": Van Bommel kritisiert Klinsmann

Dass sich Defensivabräumer Mark van Bommel auf Seiten der Münchner die Bestnoten verdiente, sagt alles über die Offensivleistung des FC Klinsmann.

Dass sich Defensivabräumer Mark van Bommel auf Seiten der Münchner die Bestnoten verdiente, sagt alles über die Offensivleistung des FC Klinsmann.

Marc van Bommel hat sich im Podcast "Phrasenmäher" über seine Zeit beim FC Bayern geäußert. Dabei ging es auch um sein Verhältnis zu Jürgen Klinsmann. Van Bommel wurde vor der Saison 2008/09 zum Kapitän ernannt und hatte so viel Kontakt zum Trainer. "Am Ende der Vorbereitung" habe er jedoch bereits gewusst, dass die Zusammenarbeit kein gutes Ende nehmen würde."Wir haben da keine gute Absprache gehabt und die Mannschaft brauchte einen richtigen Trainer, der vorgibt, was passieren muss, was los ist und was passieren kann. Und das war nicht der Fall mit Klinsmann." Weil er genau das frühzeitig gespürt habe, habe er versucht, Klinsmann zu helfen und ihm gesagt: "Trainer, wir müssen einen Plan haben. Wir sind ja fit, aber wir müssen auch einen Plan haben!" Klinsmann wiederum hielt an seinem Plan fest. "Er hat gesagt: Ja, Mark, wir müssen fit sein und dann können wir jeden schlagen. Das kommt später noch mal, das Taktische." Noch vor Saisonende wurde der Trainer entlassen.

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06:43 Uhr

Favre schimpft nach Remis: "Das ist kein Elfmeter, das ist klar"

Und nochmal der BVB: Nach dem Remis gegen Lazio Rom (1:1) haben die Verantwortlichen von Borussia Dortmund heftige Kritik an den Unparteiischen wegen des Elfmeterpfiffs vor dem Ausgleich geübt. "Das ist kein Elfmeter, das ist klar. Es ist Theater, er übertreibt", sagte Trainer Lucien Favre bei Sky über die Szene in der 65. Minute. Gäste-Profi Sergej Milinkovic-Savic war nach einem Zweikampf mit dem eingewechselten Nico Schulz zu Boden gegangen. "Er springt vorher ab und in mich rein. Für mich ist es kein Elfmeter", sagte Schulz. Der frühere Dortmunder Ciro Immobile verwandelte den Strafstoß souverän (67.). Von einer "offensichtlichen Fehlentscheidung" sprach Sportdirektor Michael Zorc und schimpfte vor allem über den Videoschiedsrichter. "Der wird ad absurdum geführt, wenn solch ein Elfmeter nicht zurückgenommen wird, der muss einschreiten."

06:21 Uhr

NBA: Knapp neun Prozent aller Spieler mit positivem Corona-Test

Fast neun Prozent aller NBA-Spieler haben vor dem Start in die Vorbereitung auf die neue Saison einen positiven Coronatest erhalten.

  • Laut einer Mitteilung der stärksten Basketball-Liga der Welt sind 48 von insgesamt untersuchten 546 Profis betroffen.
  • Getestet wurde im Zeitraum vom 24. bis 30. November. Namen nannte die NBA keine.
  • Die Spieler müssen nun in Quarantäne und dürfen nicht in die Hallen ihrer Klubs.
05:55 Uhr

"Starke Schmerzen gehabt" - BVB sorgt sich um Mats Hummels

Sorge um Mats Hummels: Der Abwehrchef von Borussia Dortmund musste in der Schlussphase des 1:1 (1:0) im Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom nach einem Zweikampf mit dem Ex-BVB-Torjäger Ciro Immobile vom Feld und anschließend von zwei Betreuern gestützt zur Bank geführt werden. Eine genaue Diagnose stand zunächst aus, BVB-Sportdirektor Michael Zorc war aber optimistisch. "Wir hoffen, dass es nur ein dicker Schlag auf den Fuß ist und es schnell wieder geht", sagte Zorc bei Sky. Er habe bereits mit Hummels sprechen können, nun hoffe man, "dass keine Bänder in Mitleidenschaft gezogen sind und er vielleicht am Wochenende wieder spielen kann". Kapitän Marco Reus äußerte sich ähnlich. "Er hat starke Schmerzen gehabt, aber er ist ein starker Junge", sagte er. Ein Ausfall Hummels' wäre schmerzhaft: "Man sieht, dass der eine oder andere auf dem Zahnfleisch geht", sagte Zorc.