Freitag, 30. Oktober 2020Der Sport-Tag

23:06 Uhr

Cristiano Ronaldos absurde Corona-Serie findet ein Ende

Cristiano Ronaldo ist nach zahlreichen Anläufen endlich negativ auf das Coronavirus getestet worden und darf die Quarantäne nach 18 Tagen verlassen. Das teilte sein Klub Juventus Turin mit. Beim Torjäger war am 13. Oktober während seines Aufenthalts bei der portugiesischen Nationalmannschaft erstmals Covid-19 nachgewiesen worden. In der Folge wurde Ronaldo immer wieder getestet, der portugiesische Sender TV1 berichtete am vergangenen Mittwoch bereits von insgesamt 18 Abstrichen. Das erhoffte Ergebnis blieb aber aus, und so verpasste Ronaldo insgesamt vier Spiele, darunter das Champions-League-Duell mit dem FC Barcelona und seinem Dauerrivalen Lionel Messi (0:2). Ohne Ronaldo gelang Juve in dieser Phase nur ein Sieg.

22:19 Uhr

"Die Formel-1-Fahrer verdienen zu viel Geld"

Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost hat sich angesichts der Corona-Krise für eine radikale Gehaltsdeckelung der Fahrer in der Formel 1 ausgesprochen. "Sie verdienen viel zu viel Geld. Es sind keine Zuschauer erlaubt, die FOM (Formula One Management; d.Red.) verdient weniger Geld, und die Teams verdienen weniger Geld. Ich sehe keinen Grund, warum die Fahrer nicht auch weniger bekommen sollten", sagte Tost in Imola. Der 64-jährige Österreicher setzte markig hinzu: "Sie sollen froh sein, dass sie diesen Job haben und dabei auch noch ein bisschen Geld verdienen." Laut Tost sollte man die Fahrergehälter bei zehn Millionen Dollar deckeln, derzeit verdienen unter anderem Weltmeister Lewis Hamilton und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ein Vielfaches.

Zur kommenden Saison wird in der Formel 1 ein Budgetdeckel in Höhe von 145 Millionen Dollar (umgerechnet 124 Millionen Euro) pro Team eingeführt. Hiervon ausgenommen sind allerdings noch die Gehälter der Piloten sowie der drei Top-Mitarbeiter.

21:51 Uhr

PSG-Trainer Tuchel fehlt einer seiner wichtigsten Stars

Paris St. Germain droht der Ausfall von Offensivstar Neymar für das Champions-League-Spiel bei Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig. Der Brasilianer stünde wegen einer Oberschenkelverletzung schon für das Ligaspiel an diesem Samstag beim FC Nantes nicht zur Verfügung, berichtete PSG-Trainer Thomas Tuchel: "Ich denke nicht, dass es möglich ist, dass er spielt." Französischen Medienberichten zufolge soll Neymar auch bis zum Spiel am kommenden Mittwoch in Leipzig nicht rechtzeitig fit werden.

21:26 Uhr

Gericht sorgt für Klarheit beim Schalker Pokal-Streit

Kurz nach dem Sport-Schiedsgericht hat auch das Oberlandesgericht München gegen den Fußball-Drittligisten Türkgücü München im Streit um die Teilnahme am DFB-Pokal entschieden. In der Causa wurde somit ein Urteil des Landgerichts München, nach dem Türkgücü noch Chancen auf eine Nominierung zum Pokal hatte, revidiert. Damit steht der Partie des FC Schalke 04 am Dienstag gegen den 1. FC Schweinfurt als Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) nichts mehr im Weg. Türkgücü kritisiert diese Urteile und erwägt laut Geschäftsführer Max Kothny, in höheren Instanzen wie dem BGH Schadenersatz zu fordern.

20:51 Uhr

DFB-Ermittler legen erste Ergebnisse zu Beckenbauer vor

Das vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) engagierte Beratungsunternehmen Esecon hat bislang offenbar kein Fehlverhalten von Franz Beckenbauer im Zuge der Sommermärchen-Affäre um die WM 2006 festgestellt. Das sagte DFB-Präsident Fritz Keller der "Bild", am vergangenen Montag habe er Beckenbauer persönlich besucht. "Bei dieser Gelegenheit konnte ich Franz die gute Nachricht mitteilen, dass die Ermittlungen von Esecon nach aktuellem Stand gegen ihn persönlich nichts Belastendes ergeben haben", sagte Keller. Die Untersuchungen von Esecon sind laut Keller noch nicht abgeschlossen.

Beckenbauer war rund um die WM vor 14 Jahren als Chef des Organisationskomitees tätig. Fraglich ist noch immer der eigentliche Zweck einer Zahlung aus dem Jahr 2005 in Höhe von 6,7 Millionen Euro vom DFB an den Weltverband Fifa.

20:26 Uhr

Bundesliga-Klubs sollten lieber nicht so viel Geld ausgeben

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Klubs im deutschen Profifußball angesichts der drohenden Einnahmeverluste zum Sparen aufgefordert. "Es wäre schon sehr optimistisch, jetzt noch davon auszugehen, dass in der laufenden Saison in großem Stil Zuschauereinnahmen fließen", sagte er dem "Handelsblatt": "Jeder Klub ist in diesen Tagen gut beraten, die Fixkosten zu drücken. Und dazu gehören auch die Personalkosten."

Im Gegensatz zum Freizeit- und Amateursport, der während des temporären Lockdowns ruhen muss, dürfen die Bundesliga und die 2. Bundesliga ihre Saison fortsetzen. Oberstes Ziel sei es, "den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Davon hängt alles ab: Die TV-Erlöse und auch die Einnahmen aus dem Sponsoring", sagte Seifert, der jüngst seinen Abschied von der DFL nach Vertragsablauf im Jahr 2022 angekündigt hatte.

19:57 Uhr

Pekeler findet Länderspiel "kaum vertretbar"

Hendrik Pekeler, Europameister von 2016, hält die anstehende Länderspielwoche im Handball in der aktuellen Ausnahmesituation für "kaum vertretbar". Wie der 29 Jahre alte Profi des THW Kiel den "Kieler Nachrichten" sagte, habe er schon ein "etwas ungutes Gefühl", dass bei den Nationalmannschaften Spieler aus unterschiedlichen Klubs aufeinandertreffen. Die Auswirkungen möglicher neuer Corona-Fälle auf die Handball-Saison bereitet ihm Sorge.

Zuletzt hatten sich die Vereine der Handball-Bundesliga nach einer hitzigen Debatte auf eine grundsätzliche Freigabe ihrer Nationalspieler für das kommende Länderspielfenster verständigt, das EM-Qualifikationspartien der deutschen Handballer in Düsseldorf gegen Bosnien und Herzegowina (5. November) und in Estland (8. November) vorsieht.

19:29 Uhr

"Nobby" Stiles ist tot

Der englische Ex-Weltmeister Norbert "Nobby" Stiles ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das berichten britische Medien unter Berufung auf Familienangehörige des ehemaligen Fußballers. Er sei "nach langer Krankheit friedlich im Kreis seiner Familie gestorben", hieß es. Stiles litt jahrelang an Prostatakrebs und fortgeschrittener Demenz.

Der frühere Mittelfeldspieler von Manchester United bezeichnete die englische Weltmeisterschaft von 1966 noch Jahrzehnte später als "größte Sache, die ich jemals erlebt habe" - und auf die er selbst von Kindern im Alter seiner Enkel angesprochen werde. Beim denkwürdigen WM-Finale 1966, das England gegen Deutschland mit 4:2 in der Verlängerung gewonnen hatte, war "Nobby" Stiles einer der Schlüsselspieler. Nach dem Triumph tanzte er mit dem Pokal durch das Wembley-Stadion und war der meistfotografierte englische Star.

18:55 Uhr

Emre Can hat "leichte Symptome", BVB-Sportchef spricht über falsch positive Tests

Nationalspieler Emre Can vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund befindet sich eine Woche nach seiner Infektion mit dem Coronavirus weiter in häuslicher Isolation. "Es geht ihm ganz gut. Er hat leichte Symptome, aber nichts Schwieriges", sagte Sportdirektor Michael Zorc. In der Diskussion um "falsch positive" Tests wie zuletzt bei Cans Nationalmannschaftskollegen Serge Gnabry (Bayern München) rief Zorc derweil zu mehr Gelassenheit auf. "Ich habe da eine klare Haltung: Die Tatsache, dass wir die Möglichkeit haben, Spieler zu testen, ermöglicht uns erst, dass wir überhaupt spielen können. Wir sollten dieses Gebilde nicht permanent hinterfragen", sagte Zorc.

18:10 Uhr

Keine Gnade für russisches Bob-Quartett

Die Doping-Strafe gegen ein russisches Schlitten-Quartett um Alexander Subkow wegen der Verstrickung in den Staatsdoping-Skandal bleibt bestehen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies den Einspruch der Bob-Piloten Subkow und Alexander Kasjanow sowie von dessen Anschiebern Alexej Puschkarjow und Ilwir Chusin offiziell ab.

Die Sportler waren vom Bob-Weltverband IBSF im Januar 2019 für zwei Jahre gesperrt worden, zudem wurden ihre Ergebnisse im Rahmen der Skandal-Winterspiele 2014 in Sotschi gestrichen. Gegen diese Entscheidungen gingen sie anschließend vor. Subkow hatte beim Heimspiel in Russland Gold im Zweier- und Viererbob gewonnen, war als überführter Profiteur des Staatsdoping-Systems aber nachträglich vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ausgeschlossen und lebenslang für Olympia gesperrt worden. Subkow stieg nach dem Ende seiner aktiven Karriere zum Präsidenten des nationalen Bob-Verbandes auf, von der IBSF-Sperre ist aber auch seine Funktionärstätigkeit betroffen.

16:51 Uhr

Bundesliga-Coach schildert Pandemie-Schwierigkeiten für junge Menschen

Der Augsburger Trainer Heiko Herrlich hat mit einem Beispiel aus seiner eigenen Familie über die Schwierigkeiten junger Menschen während der Corona-Pandemie berichtet. "Es war jetzt so: Mein großer Sohn, der in Dortmund lebt, musste von der Schule nach Hause, weil ein Mitschüler Corona hat, und muss jetzt in Quarantäne", erzählte Herrlich. "Das sind Situationen, die einen natürlich auch im familiären Umfeld betreffen", sagte der frühere Dortmunder Stürmer. Herrlich sprach von einer Gesamtsituation, die schwierig sei. "Jugendliche in dem Alter wollen auch raus und leben und sich mit Freunden treffen, das Leben ein Stück weit genießen. Für die sind die Einschränkungen doppelt schwer", sagte Herrlich.

16:23 Uhr

Ausfallzeit ungewiss: Liverpool-Star am Knie operiert

Liverpools Verteidiger Virgil van Dijk ist in London am rechten Knie operiert worden. Wie der englische Fußballmeister mitteilte, werde sich der 29 Jahre alte Abwehrchef nun "mit Unterstützung der medizinischen Abteilung sofort auf den Beginn seiner Rehabilitation konzentrieren." Wie lange der niederländische Nationalspieler ausfällt, teilten die Reds nicht mit. "Wir sind für ihn da, das weiß er. Wir werden auf ihn warten wie eine gute Frau, wenn der Ehemann im Gefängnis sitzt, und in der Zwischenzeit alles tun, um es ihm so einfach wie möglich zu machen", hatte Trainer Jürgen Klopp nach der Verletzung gesagt. Van Dijk war Anfang Oktober im Ligaspiel (2:2) von Everton-Torwart Jordan Pickford gefoult worden und hatte sich dabei die schwere Verletzung zugezogen.

15:52 Uhr

Flick bezieht Stellung in Alaba-Vertragspoker

Hansi Flick hat erneut um einen Verbleib von David Alaba beim FC Bayern München geworben. "Ich hoffe immer noch, dass er bei Bayern unterschreibt", sagte Flick. Seit Monaten verhandeln der deutsche Fußball-Rekordmeister mit dem 28-jährigen Alaba und dessen Berater um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrages. Der Österreicher war im Sommer 2008 zu den Münchnern gewechselt. Zuletzt hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärt, dass man Alaba "kein Ultimatum" für eine Entscheidung setzen wolle. Der Verein weist immer wieder auf die Vorzüge beim FC Bayern hin, das tat auch Flick.

Im Rahmen des Nationalteams sprach Alaba vor einigen Wochen über den Stellenwert von Bayern als seinem aktuellen Lebensmittelpunkt. "Ich fühle mich in München sehr wohl, es ist schon seit zwölf Jahren meine Heimat. Dort durfte ich sehr schöne Momente erleben", sagte Alaba.

15:36 Uhr

DFB-Pokalspiel nach Corona-Fall abgesagt

Ein Corona-Fall im Kader des Frauenfußball-Bundesligisten SC Sand hat zur Spielsage im DFB-Pokal geführt. Wie der zweimalige Pokalfinalist am Freitag mitteilte, kann die Zweitrundenpartie beim SV Elversberg/SV Göttelborn nicht wie geplant am Samstag stattfinden. Der Verein steht nach eigenen Angaben im engen Kontakt mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und den lokalen Gesundheitsbehörden. Wann der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, werde sich in den kommenden Tagen entscheiden.

14:57 Uhr

Was hat der SV Meppen mit Diego Maradona zu tun?

Was hat der SV Meppen mit Diego Maradona zu tun? Deutlich mehr, als viele denken. 1982 bestritt der Ausnahmefußballer kurz nach seinem Wechsel von den Boca Juniors aus Buenos Aires zum FC Barcelona mit den Katalanen ein Testspiel bei den Emsländern. Es war Maradonas erster Auftritt mit dem Klub. Anlässlich des 60. Geburtstags des Argentiniers erinnerte sich der Drittligist daran und gratulierte dem Weltmeister von 1986 via Twitter. "Happy Birthday Legende", schrieben sie und erinnerten mit Fotos an das außergewöhnliche Freundschaftsspiel, das Barça 5:0 gewann.

14:33 Uhr

Osnabrück fehlt vorerst der Topstürmer

Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück muss gegen den SV Sandhausen (Samstag, 13 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) verletzungsbedingt auf Angreifer Christian Santos verzichten. Der 32-Jährige hat sich zuletzt in der Partie gegen Darmstadt 98 (1:1) einen Muskelfaserriss zugezogen, wie der noch immer ungeschlagene Tabellensechste mitteilte. Santos, der bisher drei Saisontore erzielte, falle demnach "bis auf Weiteres" aus.

14:01 Uhr

Flick ermahnt Bayerns Top-Talent: "Geht auch um Mentalität"

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat Youngster Joshua Zirkzee zu mehr Engagement ermahnt. "Er ist ein großes Talent, aber Talent alleine reicht nicht immer. Es ist wichtig, dass man an sich arbeitet - und das macht er auch", sagte Flick. Der 19 Jahre alte niederländische U21-Nationalspieler habe "die Qualität, um Bundesliga zu spielen, davon sind wir überzeugt. Aber es geht auch ein bisschen um die Mentalität, die Einstellung und den unbedingten Willen zu zeigen, was man kann", betonte Flick. Zirkzee hat nach zwei Einsätzen bei den Profis im September zuletzt wieder bei der 2. Mannschaft der Bayern in der 3. Liga gespielt. "Er hatte im Urlaub Probleme mit seinem Sprunggelenk und konnte nicht richtig trainieren. Da war ich nicht so zufrieden mit seiner körperlichen Verfassung", berichtete Flick, "das wird jetzt besser, auch durch die Spiele in der U23."

13:26 Uhr

Langlauf-Star Klaebo "zwingt" Freundin in Quarantäne

Langlauf-Olympiasieger Johannes Klaebo "nötigt" seine Freundin Pernille Dösvik aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus in Quarantäne. "Es ist traurig, das so zu sagen, aber sie ist gezwungen so zu leben wie ich", sagte der 24-Jährige der norwegischen Tageszeitung "Verdens Gang". Seine Freundin gehe nicht mehr zur Uni und absolviere ihre Kurse ausnahmslos digital, um ihn nicht zu gefährden. Falls sie doch einmal Freunde treffe, müsse sie für ein paar "Sicherungstage" zu ihrer Familie, um zu beobachten, ob sie Symptome entwickelt. "Dieses Risiko kann ich nicht eingehen", sagte Klaebo. Es tue ihm weh, Pernille in diese Lage zu bringen: "Aber ich glaube, dass ich das so machen muss." Denn, so betonte er: "Das Letzte, was ich will, ist Covid-19 zu bekommen. Man weiß nicht, wie die Langzeiteffekte aussehen könnten." Schließlich wolle er seinen Sport "noch mehrere Jahre" ausüben.

13:03 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen der ersten Tageshälfte

12:16 Uhr

Rückkehr an F1-Spitze: Ferrari-Boss macht Mercedes zum Vorbild

Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri glaubt an die Rückkehr der Scuderia an die Formel-1-Spitze in der derzeitigen Konstellation - allerdings rechnet er mit einem langwierigen Prozess. "Ich bin davon überzeugt, dass wir über alle Elemente verfügen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Leider wird das nicht sofort passieren", sagte Camilleri der "Gazetta dello Sport": "In der Formel 1 braucht man Zeit, um Zeit zu gewinnen. Zeit ist der wahre Feind, gegen den wir kämpfen." Als Vorbild nannte der 65-Jährige Mercedes: "Mercedes hat Talent und Ressourcen, aber das wesentliche Element des Erfolgs, das uns leider bisher gefehlt hat, sind Stabilität und Ausgewogenheit, die den Teamgeist und die Kreativität stärken." Um die Resultate von Mercedes zu erreichen, brauche man "mehr als Technologie. Letztendlich ist die Kultur von wesentlicher Bedeutung, die die ganze Organisation durchströmt, von der Basis bis zur Spitze." Die Teamleitung sieht Camilleri bei Mattia Binotto derweil weiter in guten Händen.

11:46 Uhr

Nowitzki zu US-Wahl: "Hoffe, dass alles friedlich bleibt"

Dirk Nowitzki hofft, dass die US-Präsidentenwahl in seiner Wahlheimat keine weiteren gesellschaftlichen Risse zur Folge hat. "Ich hoffe nur, dass alles friedlich bleibt und dass, was auch immer nächste Woche kommen mag, die Menschen ruhig bleiben und das Ergebnis nehmen und einfach weitermachen und das Beste für das Land und die Gemeinden tun", sagte er auf der Homepage seines früheren Klubs Dallas Mavericks. Am Dienstag wird in den USA gewählt. In regulären Umfragen liegt Herausforderer Joe Biden vielfach vorn - auch wegen der Unzufriedenheit mit Amtsinhaber Donald Trump und dessen Umgang mit der Corona-Krise. Nowitzki hat sich während seiner Karriere weitgehend zurückgehalten mit politischen Äußerungen. Nun sagte er mit Blick auf die Pandemie und die sozialen Unruhen: "Die Augen sind jetzt noch mehr darauf gerichtet, was passiert ist." Die Politik sei in diesen Tagen "ein polarisierendes Thema".

11:15 Uhr

Dieser traumhafte 50-Meter-Schlenzer überrascht Götzes PSV

Mit einem Gedankenblitz düpiert Jordi Gomez die ganze Mannschaft von PSV Eindhoven. Der Kapitän bringt sein Team Omonia Nikosia mit einem Freistoß aus der eigenen Hälfte in Führung. Nicht nur ist der Treffer regelwidrig, auch kann die Elf um Mario Götze die Partie noch drehen.

10:34 Uhr

F1-Experte: Warum Schumacher keine Chance aufs Alfa-Cockpit hatte

Die Formel-1-Option Alfa Romeo hat sich für Mick Schumacher am Vormittag überraschend zerschlagen. Das italienische Team behält seine Stammpiloten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi auch in der kommenden Saison. Unser ntv-Experte Felix Görner ordnet die Entscheidung ein: "Der Schlüssel war Kimi, der sich nun entschieden hat, für ein weiteres Jahr zu bleiben. Teamchef Frederic Vasseur wollte ja unbedingt einen erfahrenen Fahrer haben. Und Giovinazzi hat gute Beziehungen in die Alfa-Familie hinein, das hat den Ausschlag gegeben, dass er ebenfalls bleibt und man sich nicht von ihm trennen konnte. Damit bleibt für Mick Schumacher nur die Option Haas. Teamchef Günther Steiner hat ja bereits gesagt: Einen Schumacher zu nehmen, das ist eine Ehre. Deswegen gehe ich mal schwer davon aus, dass das jetzt bald festgemacht wird. Als zweiten Fahrer sehe ich Nikita Masepin, weil der sehr viel Geld durch seinen Vater mitbringt. Das könnte für Haas eine sehr gute Kombination sein."

09:53 Uhr

Nach "Mongo"-Ausraster: Verstappen entschuldigt sich (ein bisschen)

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist für deutliche Worte bekannt - doch nach dem Trainingscrash mit Lance Stroll in Portugal vergriff sich der Niederländer im Ton. Als "behinderten Vollidioten" und "Mongo" beleidigte er den Kanadier - und wollte kurz nach dem Crash nichts von Kritik wissen. "Nicht mein Problem", entgegnete er. Jetzt rudert der 23-Jährige doch zurück. "So etwas passiert im Eifer des Gefechts", erklärt sich Verstappen in der Zeitung "De Telegraaf" und schiebt nach: "Ich habe diese Worte nicht so gemeint." Er sei wegen des Crashs "wütend und enttäuscht" gewesen. "Wir leben heutzutage in einer Welt, in der alles ein bisschen übersensibel ist." Zwischen ihm und Lance Stroll sei trotz der harten Worten alles in Ordnung. "Ich habe schon kurz nach dem Zwischenfall wieder ganz normal mit Lance geredet. Da ist nichts hängen geblieben."

08:49 Uhr

Wettbetrug: Mega-Strafe für niederländischen Darts-Profi

Der niederländische Darts-Profi Wessel Nijman ist wegen Wettbetrugs für fünf Jahre gesperrt worden. Unter der Auflage, andere Spieler über Wettbetrug aufzuklären und bei Anti-Korruptionsmaßnahmen zu helfen, kann die Strafe auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Sie trat rückwirkend am 18. August in Kraft. "Ich bin von außen unter Druck gesetzt worden, habe dem zugestimmt, und trage die Verantwortung für meine Taten", teilte der 20-Jährige in einer Erklärung mit. Nijman nahm in der Corona-Zwangspause im Mai an einem Online-Turnier teil. Auf seine 0:4-Niederlage gegen den Engländer David Evans wurde viel Geld gesetzt. Nach einer Untersuchung räumte Nijman die Manipulation ein.

08:16 Uhr

Rote Karte oder nicht? Diese Szene wundert Bayer Leverkusen

Nach dem Torfestival gegen Nizza holt Leverkusen die harte Europa-League-Realität ein. Nach einer umstrittenen Roten Karte nach knapp 20 Minuten gegen Karim Bellerabi ist die Werkself über 70 Minuten nur zu zehnt auf dem Platz und verliert gegen Slavia Prag. Was die Verantwortlichen aus Leverkusen sagen, dass erfahren Sie hier!

07:38 Uhr

Darts-EM: Clemens und Hopp scheitern in Runde eins

Die deutschen Dartsprofis Gabriel Clemens und Max Hopp sind bei der EM in Oberhausen bereits an ihren Auftakthürden gescheitert. Damit geht das Turnier ohne deutsche Beteiligung weiter.

  • Clemens, seit vergangener Woche neue deutsche Nummer eins, unterlag Weltmeister Peter Wright vor 250 Zuschauern mit 3:6.
  • Hopp hatte sich bereits zuvor trotz zweier Matchdarts dem Waliser Jonny Clayton mit 5:6 geschlagen geben müssen.
  • Für ein Highlight sorgte Jose de Sousa. Der Portugiese warf in seiner Partie gegen den Niederländer Jeffrey de Zwaan einen Neun-Darter.
  • Ausgeschieden ist dagegen Titelverteidiger Rob Cross. Der Ex-Weltmeister aus England unterlag dem Niederländer Martijn Kleermaker 3:6.
07:01 Uhr

Brutaler Absturz von Özil: Das sagt sein Freund Gündogan

Der FC Arsenal streicht Mesut Özil aus der Kaderliste und verbannt den Spitzenspieler somit vom Feld. Im Gespräch mit RTL/ntv-Reporter Jonas Gerdes bedauert Fußball-Nationalspieler İlkay Gündoğan den Schritt der Gunners sehr und hofft, dass sein Freund gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorgehen wird.

06:33 Uhr

"Illegale Party verhindert man nicht durch Verbot von Zuschauern"

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL), hat wenig Verständnis für die neuen Corona-Maßnahmen im Sport. "Die illegale Party in einem privaten Keller verhindert man nicht durch das Verbot von Zuschauern bei einem Eishockey-Spiel", sagte er im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst. Für die DEL ändere sich zunächst aber faktisch nicht viel, so Tripcke. "Man musste ja leider mit der Entscheidung rechnen. Trotzdem müssen die Klubs nun Mitte November eine Entscheidung treffen, da wir weiter mit dem Saisonstart in der zweiten Dezemberhälfte planen." Die Liga habe "viel Geld und Hirnschmalz in die Hygienekonzepte gesteckt, die der Liga jetzt in gewisser Weise vor die Füße geworfen werden", sagte Tripcke. Dies sei "sehr demotivierend". Jetzt wieder komplett auf null zu gehen, "ist ein Schlag für uns und den gesamten Profisport. Ich sehe den direkten Zusammenhang auch nicht. Es gab bei keinem Profispiel  einen positiven Fall in einem Stadion", kritisierte Tripcke.

05:58 Uhr

Zverev wird Vater und weist schwere Vorwürfe zurück

*Datenschutz

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat nach "herausfordernden Tagen" die Vorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharypowa zurückgewiesen. Zudem bestätigte der 23-Jährige, dass er und seine ehemalige Lebensgefährtin Brenda Patea ein gemeinsames Kind erwarten. Scharypowa hatte Zverev am Mittwoch öffentlich vorgeworfen, ihr gegenüber handgreiflich geworden zu sein. Laut der Russin habe Zverev im August 2019 in New York versucht, sie "mit einem Kissen zu würgen". Der deutsche Topspieler schrieb zu den Vorwürfen auf Instagram: "Das macht mich traurig. Wir kennen uns, seitdem wir Kinder sind, und haben gemeinsam viel erlebt. Ich bedauere es sehr, dass sie sich so äußert. Denn die Vorwürfe entsprechen schlicht nicht der Wahrheit."

Mehr dazu lesen Sie hier!