Die DFB-"Boyband" singt "What's up?"
Die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft scheint auch abseits des Platzes zu harmonieren. Leeds-Verteidiger Robin Koch gibt Einblick, wie die DFB-Stars den 1990er Jahre Hit "What's up?" von 4 non Blondes zum Besten geben. Hören Sie einfach selbst.
Vize-Europameisterin beendet Olympiasaison vorzeitig
100-m-Hürden-Vizeeuropameisterin Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid) hat ihre Olympiasaison knapp einen Monat vor Tokio vorzeitig beendet, damit fällt auch ihr zweiter Olympiastart nach Rio 2016 in Wasser. "Mein Körper zeigt mir seit acht Monaten verrückte Signale, die nicht einzuordnen sind", teilte die 29-Jährige mit, "mal eine Entzündung hier oder Schmerzen da, es war ein ewiges Auf und Ab. Ohne meinen Trainer Rüdiger Harksen hätte ich schon längst vorher aufgegeben."
Die WM-Dritte von 2017 und Silbermedaillengewinnerin bei der Berliner EM 2018 wird seit längerem von verschiedenen gesundheitlichen Problemen geplagt. Viele Trainingselemente seien daher nicht möglich gewesen. "Es waren acht unfassbar anstrengende Monate, in denen ich aber auch Zeit hatte, einige Dinge zu reflektieren", sagte Dutkiewicz, "wer weiß, ob jetzt nicht von meinem Körper die Rückmeldung kommt: Mädel, lass mal gut sein." Die mehrmalige deutsche Meisterin träume aber noch immer von der EM 2022 in München.
UEFA verbietet offenbar Regenbogen-Arena
Die UEFA hat sich wohl entschieden: Die Münchner Fußball-Arena wird vor dem letzten EM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn offenbar doch nicht in Regenbogenfarben leuchten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat die UEFA eine Initiative der Stadt München für die Partie am Mittwochabend abgelehnt.
Weiter heißt es, die elf Stadien sollten nur in den Farben der UEFA und der teilnehmenden Nationen leuchten. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte mit Unterstützung eines breiten Bündnisses die UEFA am heutigen Montag offiziell über das Zeichen gegen Homophobie informiert.
Corona-Fall bei EM-Gegner: England isoliert Chelsea-Duo
Englands Fußball-Nationalmannschaft muss voraussichtlich im letzten Gruppenspiel der EM am Dienstag gegen Tschechien (21 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) auf Mason Mount und Ben Chilwell verzichten. Die beiden gelten als Kontaktpersonen von Schottlands Billy Gilmour, der nach der Partie am Freitag (0:0) positiv auf Corona getestet wurde. Mount, Chilwell und Gilmour spielen zusammen beim FC Chelsea in der Premier League.
Ob Mount und Chilwell gegen die Tschechen spielen dürfen, blieb zunächst offen, sie werden derzeit vom Rest der Mannschaft ferngehalten. "Wir wissen es nicht im Moment, aber es gibt große Zweifel. Es gibt Diskussionen und Ermittlungen im Hintergrund. Wir werden es in den nächsten zwölf Stunden herausfinden", sagte Teammanager Gareth Southgate. Die Entscheidung über die Isolierung des Duos sei in Absprache mit den nationalen Gesundheitsbehörden getroffen worden, teilte der englische Verband FA mit. Man warte nun weitere Entscheidungen ab und werde sich an das Corona-Protokoll der UEFA halten.
"Ein sehr guter Spieler": Gosens kann sich über Merkel-Lob freuen
Angesichts der Corona-Lage in Großbritannien könnte sich Italiens Ministerpräsident Mario Draghi eine Verlegung des Finales der Fußball-Europameisterschaft nach Rom vorstellen. Ein Finale mache man nicht in einem Land, in dem die Ansteckungen schnell stiegen, sagte Draghi in Berlin nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Was die EM angeht, waren sich beide nach Aussagen von Kanzlerin Merkel in gewissen Punkten einig: "Selbst beim Fußball gibt es eine Gemeinsamkeit, denn wir waren der Meinung, dass Herr Gosens ein sehr guter Spieler bei Bergamo ist", erklärte Merkel. Auch die Italiener spielten bisher nicht schlecht, sagte die Kanzlerin. Nationalspieler Robin Gosens kickt seit 2017 für den italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo. Beim zurückliegenden 4:2-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal erzielte er einen Treffer und wurde zum Spieler der Partie gewählt.
Ballack: "Die Sensibilität ist angekommen im Sport"
Die Regenbogenflagge am Arm von Manuel Neuer oder das Hinknien vor dem Anpfiff bei Belgien, Italien oder auch England - die EM wird für politische Statements genutzt. Ex-Nationalspieler Michael Ballack spricht darüber, wie solche Aktionen innerhalb eines Teams entstehen.
Auch Greipel dabei: Ex-Rad-Dominator plant überraschendes Tour-Comeback
Nach seinem alten Rivalen André Greipel ist auch Mark Cavendish überraschend für die Tour de France nominiert worden. Das belgische Team Deceuninck-QuickStep teilte mit, dass der 36 Jahre alte Brite zum achtköpfigen Aufgebot für die am Samstag in Brest startende Frankreich-Rundfahrt gehört. Cavendish springt für den Iren Sam Bennett ein. Den Gewinner des Grünen Trikots der vergangenen Tour plagen Knieprobleme. Cavendish, der 30 Tour-Etappensiege auf dem Konto hat, hatte zuletzt 2018 an dem wichtigsten Rennen der Welt teilgenommen. Kapitän des Teams ist Weltmeister Julian Alaphilippe.
Zuvor war bereits Greipel überraschend für die Tour nominiert worden. Der 38-Jährige sollte sein Team Israel Start-Up Nation eigentlich beim Giro vertreten, kam dort aber nicht zum Zuge. Nun trifft der gebürtige Rostocker in Frankreich wieder auf Cavendish, und es kommt zur Neuauflage des Duells der einst besten Sprinter der Welt. Die Chancen auf einen Etappensieg dürften für beide allerdings deutlich geringer sein als zu ihrer besten Zeiten.
Buchmann fährt als Joker bei der Tour: "Nicht absichtlich abhängen lassen"
Auch ohne Kapitänsrolle will sich die deutsche Rad-Hoffnung Emanuel Buchmann im Kampf um das Podium bei der Tour de France nicht kampflos geschlagen geben. "Ich werde mich nicht absichtlich abhängen lassen", sagte Buchmann und fügte hinzu: "Ich werde einfach mal schauen, wo ich nach dem Zeitfahren und den ersten Bergetappen stehe."
Eigentlich sollte der Tour-Vierte von 2019 bei der am Samstag beginnenden Frankreich-Rundfahrt gar nicht am Start stehen. Nach seinem Sturz-Aus beim Giro d'Italia, wo Buchmann das Podium ins Visier genommen hatte, rutschte der 28-Jährige aber doch noch ins Tour-Team des Bora-hansgrohe-Rennstalls.
Buchmann fühlt sich nach seinem Giro-Aus schon wieder gut in Form, der "mentale Schmerz" sei größer gewesen. Es sei extrem hart, "weil man wirklich viele Monate nur dieses Ziel im Kopf hat".
Holter zu Müller: "Stand heute kommt Ungarn-Spiel zu früh"
Mit drei Punkten in der Tasche blickt die DFB-Elf auf das Gruppen-Finale gegen Ungarn. Verzichten muss die Mannschaft von Joachim Löw eventuell auf Thomas Müller. ntv-Reporter Nico Holter schätzt die Schwere der Verletzung ein und spricht über möglichen Ersatz.
Schweden-Star verteidigt Corona-Leichtsinn vor EM
Schwedens Offensivmann Dejan Kulusevski verteidigte sein "Corona-Dinner" kurz vor Beginn der Fußball-EM. Er komme ja nicht nach Hause und schließe sich in einer Garage ein, sagte Kulusevski im schwedischen EM-Quartier in Göteborg. Andere würden auch mit ihren Familien essen. Dass er auch noch vorsichtiger hätte sein können, gab Kulusevski schon zu.
Nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet worden war, tauchte ein Video auf, das ihn bei mit mehreren Personen in einer Wohnung zeigte. Es soll an einem freien Tag der Schweden vor dem EM-Start aufgenommen worden sein. Nach dem Profi von Juventus Turin ist mittlerweile auch Mattias Svanberg vom FC Bologna zum Team von Gruppe-E-Spitzenreiter Schweden zurückgekehrt. Svanberg war ebenfalls positiv getestet worden.
Asamoah will "Demut" beim FC Schalke: "Wir werden nicht überall auf einem Rasenteppich spielen"
Der ehemalige Nationalspieler Gerald Asamoah erwartet nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga die richtige Einstellung bei den Profis des FC Schalke 04. "Unser Trainer hat es neulich anschaulich beschrieben, als er der Mannschaft sagte: Spätestens, wenn du in der Kabine sitzt und von draußen der Bratwurstgeruch reinströmt, weißt du, was los ist. Wir werden nicht mehr überall auf einem Rasenteppich spielen. Wir müssen die 2. Liga annehmen", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung dem "Kicker". "Ganz wichtig dabei ist eines: Demut."
Namen für zukünftige Sprintstars? Usain Bolt wird Papa von Zwillingen
Der jamaikanische Sprint-Superstar Usain Bolt ist Vater von Zwillingen geworden. Der vor vier Jahren zurückgetretene Doppel-Weltrekordler postete bei Instagram ein Familienfoto, das ihn mit Partnerin Kasi Bennett, der einjährigen Tochter Olympia Lightning und den Zwillingen zeigt. In der Bildunterschrift nannte er auch die Namen seiner beiden Jüngsten: Saint Leo und Thunder. Wann die Zwillinge geboren wurden, gab er nicht bekannt.
St. Leo ist Bolts eigener zweiter Vorname, Thunder (Blitz) dürfte für seine Schnelligkeit stehen.
Bennet veröffentlichte ein ähnliches Foto und schrieb dazu: "Happy Father's Day to my forever love! Du bist der Fels in der Brandung dieser Familie und der tollste Daddy für unsere Kleinen. Wir lieben dich ohne Ende!"
Bei den Olympischen Spielen 2008, 2012 und 2016 hatte Bolt insgesamt acht Goldmedaillen gewonnen. Er hält bis heute die Weltrekorde über 100 und 200 Meter und gewann als einziger Sprinter dreimal in Folge das olympische Double aus 100 und 200 Meter. 2017 trat Bolt vom Leistungssport zurück.
Hertha buhlt offenbar um berühmten Sohn der Stadt Berlin
Eine Woche vor dem Trainingsauftakt beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC mehren sich die Spekulationen um potenzielle prominente Neuzugänge. So steht laut "Bild"-Zeitung Kevin-Prince Boateng auf einer geheimen Hertha-Liste ganz oben. Der Verein äußerte sich zu der Personalie auf Anfrage nicht. Der 34-Jährige, der mit Monza in den Playoffs der italienischen Serie B den Aufstieg in die erste Liga verpasst hatte, soll laut der Zeitung die Rolle als Anführer übernehmen.
Boateng hat - aus der Jugend von Hertha gekommen - von 1996 bis 2007 seine ersten Profi-Erfahrungen bei den Berlinern gemacht. Vor eineinhalb Jahren hatte der ehemalige Nationalspieler von Ghana mit einer Rückkehr in seine Geburtsstadt öffentlich geliebäugelt. Seit seinem Abschied aus Berlin spielte er in den folgenden 14 Jahren bei 13 Vereinen.
Söder bringt München für EM-Finale in Position
Das EM-Finale in Wembley wackelt. Das liegt nicht nur an der Delta-Variante. Markus Söder pocht auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, rät der UEFA jedoch auch, einen Plan B zu haben. Auch zur Aktion einer bunten Allianz Arena hat der bayerische Ministerpräsident eine klare Meinung.
"Er kann es noch!" Italien-Coach begeistert mit Hackentrick
Der Jubel im Stadio Olimpico fiel fast so laut aus wie nach dem Führungstreffer. Italiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini hat die Fans beim 1:0-Sieg gegen Wales mit einem Hackentrick verzückt. Einen langen Ball stoppte der 56 Jahre alte Coach gekonnt mit der Hacke - und machte dabei in Hemd und Krawatte eine "bella figura", wie die Italiener sagen. Und nicht nur von den Zuschauern im Stadion bekam der Coach im letzten EM-Gruppenspiel in Rom viel Applaus, auch in den sozialen Netzwerken jubelten die Fans.
Im TV-Sender Sky lobten die Experten den früheren Stürmer für seine "Athletik und Klasse", online überschrieb der Sender seinen Text mit der Überschrift "Er kann es noch!". In den sozialen Netzwerken fühlten sich zahlreiche Fans an Mancinis aktive Zeiten als Stürmer der Nationalmannschaft und bei Sampdoria Genua erinnert. "Die Klasse ist immer noch die gleiche", urteilte der Sender Sport Mediaset.
Goretzka freut sich auf "82 Millionen Bundestrainer"
Auch auf der Pressekonferenz des DFB ist der Wirbel um die Regenbogenflagge Thema. Leon Goretzka bezieht, auch zu den Plänen mit der Allianz Arena, klar Stellung. Besonders froh ist der Mittelfeldspieler über die Unterstützung der Fans und die Umschulung der Hobby-Virologen.
Druck auf UEFA wächst: München will Regenbogenfarben für Stadion
Kurz vor dem letzten EM-Vorrundenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Ungarn muss die UEFA eine rasche Antwort auf die "Regenbogen-Frage" geben. Die Stadt München hat ihre Forderung nach einer in sechs Farben erleuchteten Arena öffentlich formuliert.
"In einem fraktionsübergreifenden Antrag werde ich gebeten, auf den Deutschen Fußball-Bund und die UEFA zuzugehen, um anlässlich des Gruppenspieles zwischen Deutschland und Ungarn am 23. Juni 2021 ein Zeichen im Sinne der Weltoffenheit und Toleranz anzuregen", heißt es in dem Schreiben von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Das Stadtoberhaupt ergänzte in seinem Appell an den UEFA-Präsidenten Aleksander Ceferin und das deutsche Exko-Mitglied Rainer Koch: "Ich bitte Sie deshalb, gemeinsam mit dem DFB an diesem Tag und während des Spiels eine Beleuchtung der Arena in Regenbogenfarben zu ermöglichen und so ein weithin sichtbares Signal für unser gemeinsames Werteverständnis zu senden."
"Das Problem" Bottas: Warum zweite Männer im F1-Titelkampf entscheidend sind
Jahrelang sucht Red Bull einen passenden Partner für Max Verstappen - und scheint ihn in Sergio Perez nun gefunden zu haben. Bei Konkurrent Mercedes hingegen fällt der sonst so stabile Bottas plötzlich ab. ntv-Reporter Felix Görner erklärt, warum die zweiten Männer im Titelkampf entscheidend sind.
Schottlands Shootingstar fällt wegen positivem Coronatest aus
Schottland muss im morgigen Gruppenfinale gegen Vizeweltmeister Kroatien (21 Uhr/MagentaTV sowie im ntv.de-Liveticker) in Glasgow ohne Shootingstar Billy Gilmour auskommen. Wie der schottische Verband mitteilte, wurde der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler vom FC Chelsea positiv auf das Coronavirus getestet.
Gilmour, nach dem 0:0 gegen England am Freitag als Spieler des Spiels ausgezeichnet, muss sich nach Rücksprache mit den englischen Behörden nun zehn Tage lang in Isolation begeben, hieß es in der Mitteilung.
Die Schotten haben ihr Basiscamp während der EM nicht in der Heimat, sondern im nordenglischen Darlington aufgeschlagen.
Schottland benötigt in Gruppe D bei nur einem Punkt auf dem Konto zwingend einen Sieg, um erstmals bei einem großen Turnier die Vorrunde überstehen zu können.
Müller droht auszufallen: Wichtigstes DFB-Spiel ohne den Anführer?
Bundestrainer Joachim Löw muss im entscheidenden EM-Gruppenspiel gegen Ungarn womöglich auf Thomas Müller verzichten. Der Anführer des deutschen Rekordmeisters Bayern München fehlte beim Training am Montagmorgen in Herzogenaurach aufgrund einer Kapselverletzung im Knie und droht für die Begegnung am Mittwoch (21 Uhr/ZDF, MagentaTV, sowie im ntv.de-Liveticker) auszufallen.
Zu Beginn der Vorbereitung auf die Begegnung in München fehlten auch Mats Hummels (Patellasehnenreizung) und İlkay Gündoğan (Wadenprobleme). Ihr Einsatz dürfte aber nicht gefährdet sein.
Toni Kroos radelte zudem nur im Fitnesszelt. Jonas Hofmann nahm nach seiner Knieverletzung hingegen wieder am Mannschaftstraining teil.
Auch der gegen Portugal (4:2) herausragende Robin Gosens (Adduktorenprobleme) stand auf dem Platz. Definitiv verzichten muss Löw gegen Ungarn auf Lukas Klostermann (Muskelverletzung).
RTL zeigt Nagelsmanns Premiere beim FC Bayern live
Saison-Auftakt bei RTL! Wenn Julian Nagelsmann ab Juli den Cheftrainer-Posten beim FC Bayern München übernimmt, ist RTL live dabei. Am 24. Juli ab 16 Uhr überträgt der Kölner Sender das Testspiel des Rekordsiegers gegen den niederländischen Meister Ajax Amsterdam live und exklusiv im Free-TV.
Frank Robens, Leiter Sportrechte und Sportproduktion: "Der FC Bayern München schreibt unglaubliche Erfolgsgeschichten im deutschen Fußball und elektrisiert Millionen Fans im ganzen Land und darüber hinaus. Wir freuen uns sehr, das neue Trainerteam um Julian Nagelsmann mit einem exklusiven Testspiel bei RTL begleiten zu können. Unsere Zuschauer dürfen gespannt sein auf die neue Rolle des gebürtigen Bayers und die frühe Form der Münchner."
Beim Aufeinandertreffen der beiden europäischen Top-Klubs aus Deutschland und den Niederlanden am 24. Juli in der Münchner Allianz Arena wird Julian Nagelsmann als neuer Cheftrainer die Mannschaft aufstellen. Nach zwei Jahren beim Liga-Konkurrenten RB Leipzig übernimmt der 33 Jahre junge Trainer den Posten vom designierten Bundestrainer Hansi Flick. Im Leistungscheck vor dem Liga-Alltag kommt es gleich zum ersten Kräftemessen zweier Rekordchampions: Während der FC Bayern München in der vergangenen Bundesliga-Saison zum insgesamt 31. Mal die Meisterschaft feiern durfte und den neunten Titel in Folge einfuhr, stehen die Gäste aus der niederländischen Metropole der Bayern-Elf in puncto heimischen Liga-Titeln in nichts nach. Die Mannschaft um Erik ten Hag holte in der abgelaufenen Spielzeit den 35. Titel der Vereinsgeschichte. Dabei ist Erfolgscoach Erik ten Hag kein Unbekannter in München. Von 2013 bis 2015 trainierte der Niederländer die zweite Mannschaft des FC Bayern.
Wirbel um Regenbogen-Binde: "Was für eine peinliche Posse der UEFA"
Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer wird seine Regenbogenbinde auch beim EM-Gruppenfinale gegen Ungarn tragen. Um die Kapitänsbinde hatte es Aufregung gegeben, weil die UEFA den Fall überprüft hatte. Die Überprüfung wurde aber nach wenigen Stunden eingestellt. Neuer wurde nicht bestraft.
In einem UEFA-Schreiben an den Verband werde "die Regenbogenbinde als Zeichen der Mannschaft für Vielfalt und damit für 'good cause' bewertet", hatte der DFB mitgeteilt. Üblicherweise sind die EM-Kapitäne zum Tragen des UEFA-Modells verpflichtet.
DFB-Pressesprecher Jens Grittner hatte vor dem Einlenken des Kontinentalverbandes bereits signalisiert, sich nicht beirren zu lassen. "Der Juni steht auch im Sport im Zeichen von 'Pride', um sich für mehr Vielfalt stark zu machen. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der DFB mit verschiedenen Aktionen", sagte er.
Atlanta zieht ins Finale der Eastern Conference der NBA ein
Die Atlanta Hawks haben sich in den NBA-Playoffs gegen die Philadelphia 76ers durchgesetzt und stehen in den Finals der Eastern Conference. In Spiel sieben gewannen die Hawks auswärts 103:96 und entschieden die Serie mit 4:3 für sich. Als nächstes geht es nun gegen die Milwaukee Bucks, die sich in ihrer Serie zuvor gegen die Brooklyn Nets durchgesetzt hatten.
In der Western Conference sind die Finals bereits losgegangen. Im ersten Duell der Phoenix Suns mit den Los Angeles Clippers gewannen die Suns angeführt vom überragenden Devin Booker vor eigenem Publikum 120:114. Booker kam mit 40 Punkten, 13 Rebounds und 11 Vorlagen auf sehr gute Werte.
Besser als Sieg: Frankreich-Coach liefert schräge Erklärung für das Unentschieden
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps kann den beiden verlorenen Punkten beim 1:1 Ungarn viel Positives abgewinnen. Nach einer kuriosen Theorie, die er RTL unterbreitete, findet er es offenbar sogar positiv, dass der Weltmeister sein zweites EM-Spiel nicht gewonnen hat. "Es ist immer besser, ein Spiel noch mit einem Ziel anzugehen", sagte Deschamps mit Blick auf das letzte Gruppenspiel gegen Portugal am Mittwoch (21 Uhr im ntv.de-Liveticker).
"Hätten wir gegen Ungarn gewonnen, hätten wir sechs Punkte und wären schon qualifiziert", führte der 52-Jährige weiter aus: "Dann hätte ich rotiert, weil ich das immer in solchen Fällen tue. Dadurch hätte es weniger Automatismen gegeben und wir hätten vielleicht gegen Portugal verloren. Und Deutschland hätte Ungarn geschlagen. Und am Ende würden wir mit sechs Punkten vielleicht Dritter werden."
So brauche sein Team zwar noch etwas Zählbares gegen Titelverteidiger Portugal, "aber wir haben die Karten in der eigenen Hand oder zwischen unseren Füßen". Die Franzosen, die zum Auftakt 1:0 gegen Deutschland gewannen, führen die Tabelle aktuell mit vier Punkten an vor Deutschland und Portugal mit je drei und Ungarn mit einem Zähler.
"Wir werden uns nicht entschuldigen": Barça-Boss bleibt gegenüber UEFA aufmüpfig
Die Verfechter einer neuen Super League wollen offenkundig auf Konfrontationskurs zur Europäischen Fußball-Union (UEFA) bleiben. "Das Projekt ist immer noch am Leben", erklärte Präsident Joan Laporta vom FC Barcelona auf einem Mitgliedertreffen und versprach aufgrund angeblich "finanzieller Nachhaltigkeit" des bislang nicht zustande gekommenen Konkurrenzwettbewerbs zur Champions League erneut Jahreseinnahmen in Höhe von "mindestens 700 Millionen Euro".
Zugleich ließ Laporta auch die Strategie seines Vereins sowie der beiden verbliebenen Super-League-Antreiber Real Madrid und Juventus Turin in der juristischen Auseinandersetzung mit der UEFA durchblicken: "Wir werden uns nicht dafür entschuldigen, in der Welt des Fußballs Herr über unser eigenes Schicksal sein zu wollen. Die UEFA ist faktisch ein Monopol."
Laportas Monopolvorwurf deutet vermutlich die geplante Vorgehensweise der drei aufmüpfigen Vereine an. Denn ein Gericht in Spaniens Hauptstadt Madrid hatte der UEFA bereits Ende April Maßnahmen gegen das Super-League-Projekt und die dazugehörigen Vereine untersagt und das Verfahren außerdem an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen der Klärung wettbewerbsrechtlicher Fragen weitergeleitet.
"Strotzen vor Stolz": Wales-Niederlage "fühlt sich wie ein Sieg an"
Trotz der 0:1-Niederlage gegen Italien befindet sich die walisische Nationalmannschaft im Freudentaumel. Denn das Team um Starstürmer Gareth Bale zieht als Zweitplatzierter der Gruppe A ins Achtelfinale der Fußball-EM. Trainer Robert Page "könnte nicht stolzer sein".
Weil Eriksen mit Defibrillator nicht spielen darf: Inter will Ex-Bundesliga-Profi
Der italienische Meister Inter Mailand möchte als vorläufigen Ersatz für den dänischen Spielmacher Christian Eriksen den früheren Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu verpflichten. Beide Seiten stünden kurz vor einer Einigung, berichtete der in Transferfragen sehr gut unterrichtete TV-Sender Sky Italia.
Pikant daran: Der türkische Nationalspieler Calhanoglu spielte zuletzt vier Jahre für Inters Lokalrivalen AC Mailand, sein Vertrag dort läuft am Ende dieses Monats aus. Nach Sky-Informationen bietet Inter dem 27-Jährigen nun ein höheres Gehalt und mehr Bonuszahlungen als der AC Milan.
Calhanoglu wurde in Mannheim geboren und spielte in der Fußball-Bundesliga für den Hamburger SV und Bayer Leverkusen. Die Europameisterschaft war eine Enttäuschung für ihn. Mit der türkischen Nationalmannschaft schied er nach der dritten Niederlage im dritten Vorrunden-Spiel gegen die Schweiz aus.
Im zentralen Mittelfeld kann der Spielmacher die gleiche Position spielen wie der 29 Jahre alte Eriksen, der während des ersten EM-Spiels der dänischen Mannschaft einen Herzstillstand erlitt und auf dem Spielfeld wiederbelebt werden musste. Der Däne bekam mittlerweile einen ICD-Defibrillator eingesetzt und durfte das Krankenhaus in Kopenhagen verlassen.
Vegas Golden Knights gleichen gegen Montreal aus
Die Vegas Golden Knights haben in der NHL-Playoff-Serie gegen die Montreal Canadiens zum 2:2 ausgeglichen. Der Favorit gewann auswärts nach Verlängerung 2:1 und wahrte damit alle Chancen auf den Einzug ins Finale um den Stanley Cup. Paul Bryon hatte die Canadiens im zweiten Drittel in Führung geschossen, Brayden McNabb glich Mitte des letzten Drittels aus. Nicolas Roy brachte den Puck nach 1:18 Minuten in der Verlängerung dann ein zweites Mal im Tor von Carey Price unter und sicherte Las Vegas den wichtigen Sieg.
Hass und Hetze prägen Social Media rund um die EM leider auch
ARD und ZDF haben ihre Social-Media-Teams für die Fußball-Europameisterschaft aufgestockt. Ein Grund dafür sind auch Hass und Hetze im Internet. "Es gibt eine kleine Minderheit, die pöbelt und hetzt", sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der dpa. "Dann zeigen wir klare Kante. In wenigen Fällen müssen wir User verwarnen oder gar sperren und Kommentare löschen, wenn rote Linien überschritten werden."
Bei der ARD ist das ähnlich. "Wir wollen Raum für Diskussionen zur Verfügung stellen, das muss aber moderiert werden", sagte EM-Programmchef Christian Wagner von der ARD. "Uns war daher klar, dass wir unser Engagement-Team stärken müssen. Wir haben uns für die EM auch Spezialisten aus anderen Redaktionen ausgeliehen." Nach unangemessenen Bemerkungen über ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann waren die ARD-Kollegen ihr im Netz beigesprungen und hatten mehr Respekt für die Fernseh-Reporterin eingefordert.
Matthäus vergleicht Havertz mit einem ehemaligen Weltstar
Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht bei Kai Havertz große Parallelen zu Zinedine Zidane. "Ich vergleiche ihn mit Zinedine Zidane, von den Fähigkeiten her, der Technik, der Übersicht und dem Vorwegnehmen einer Situation", sagte Matthäus dem "Kicker". "Zidane wirkte nicht schnell, war es aber, wenn er mit dem Ball losging. Das kann Havertz auch", sagte er über den 22 Jahre alten Offensivspieler des FC Chelsea, der beim 4:2 der DFB-Auswahl gegen Portugal das Tor zum 3:1 erzielt hatte.
Zu Havertz' Entwicklung sagte Matthäus: "Havertz ist auf dem Weg, aber Nuancen werden entscheiden, ob er es bis nach ganz oben schafft, ob er ein exzellenter Spieler wird oder eben nur ein sehr guter."
Wehrlein verpasst Sieg erneut ganz knapp
Der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein hat seinen ersten Sieg in der Formel E erneut dramatisch verpasst. Der 26-Jährige im Porsche fuhr im zweiten Rennen in Mexiko trotz einer starken Leistung nur auf den zweiten Platz. Am Vortag war Wehrlein der Rennerfolg noch wegen fehlerhafter Angaben seines Werksteams zur Reifenwahl aberkannt worden. Porsche hatte daraufhin Berufung eingelegt, eine finale Entscheidung steht noch aus.
Den Sieg beim neunten Saisonrennen und mit 15 Kurven anspruchsvollen Kurs in Puebla sicherte sich Edoardo Mortara (Venturi Racing). Nick Cassidy (Virgin Racing) komplettierte das Podium. Der dreimalige DTM-Champions Rene Rast (Audi) kam als Zehnter ins Ziel und legte zudem die schnellste Rennrunde hin. Maximilian Günther wurde im BMW Siebter, Wehrleins Teamkollege Andre Lotterer fuhr auf Rang 17.
Im März noch die DFB-Elf blamiert: Nordmazedoniens Ikone verlässt Nationalteam
Nordmazedoniens Fußball-Rekordnationalspieler Goran Pandev beendet seine internationale Karriere nach der EM. "Dies ist mein letztes Spiel für die Nationalmannschaft", sagte der 37-Jährige vor dem Vorrundenfinale heute (18 Uhr/Magenta TV und im Liveticker bei ntv.de) in Amsterdam gegen die Niederlande: "Ich denke, es ist der richtige Moment, zurückzutreten."
Sportlich geht es für den EM-Debütanten gegen die als Gruppensieger feststehende Elftal um nichts mehr. In der Gruppe C kann der Außenseiter nach den Niederlagen gegen Österreich (1:3) und die Ukraine (1:2) den letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. "Ich hoffe, diese Jungs, diese Generation, qualifizieren sich auch für die WM", sagte Pandev: "Sie bringen den Nordmazedoniern viel Freude. Ich denke, sie verdienen es, es zur WM zu schaffen."
Eigentlich hatte der langjährige Italien-Profi noch am 11. Oktober das Rückspiel in der WM-Qualifikation in Skopje gegen die deutsche Nationalmannschaft bestreiten wollen. Im Hinspiel hatte er beim sensationellen 2:1 in Duisburg am 31. März das erste Tor des Außenseiters erzielt.