Samstag, 12. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Sebastian Schneider, Torben Siemer & Anja Rau
23:19 Uhr

Torwartfehler entscheidet Hinspiel um Drittliga-Aufstieg

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Da passiert's.

(Foto: imago images/foto2press)

Nach einem Torwartfehler in letzter Sekunde hat der TSV Havelse beste Chancen auf den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga. Im ersten der beiden Aufstiegsspiele gewann der Nord-Regionalligist beim bayerischen Vertreter 1. FC Schweinfurt 1:0 (0:0).

Kapitän Tobias Fölster erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion per direktem Freistoß den Siegtreffer für das Team des künftigen Trainers von Zweitligist Hannover 96, Jan Zimmermann. Schweinfurt-Keeper Luis Zwick rutschte der Ball durch die Finger. Durch das Auswärtstor in der umkämpften Partie hat der TSV beste Chancen, im Rückspiel am kommenden Samstag (13 Uhr) zuhause den Aufstieg perfekt zu machen.

22:31 Uhr

Hummels: "Atmosphäre viel besser als 2018"

Mats Hummels hat beim scheidenden Bundestrainer Joachim Löw eine besonders große Lust auf sein Abschiedsturnier festgestellt. "Er hat auf jeden Fall wieder eine Schippe draufgelegt, an Intensität, Wille, Motivation", sagte Hummels im Interview mit der ARD-Sportschau und ergänzte: "Er will dieses große wunderbare Kapitel erfolgreich beenden." Die Voraussetzungen dafür sieht der Abwehrchef gegeben. "Wir haben eine viel bessere Atmosphäre in der Mannschaft als es 2018 der Fall war. Man hat viel mehr das Gefühl, dass wirklich alle an einem Strang ziehen", sagte Hummels und sieht im Turnier-Quartier in Herzogenaurach "definitiv Parallelen" zum legendären Campo Bahia beim WM-Triumph 2014 in Brasilien: "Der Vergleich hinkt nicht."

Die DFB-Auswahl startet am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in München gegen Weltmeister Frankreich in das Turnier. Weitere Gruppengegner sind Titelverteidiger Portugal und Ungarn. Hummels will die Spiele mit dem "richtigen Maß an Selbstvertrauen" angehen. "Wenn wir so spielen, wie wir es können, werden wir die Gruppe mit Sicherheit bestehen. Und nicht nur knapp. Wir können auch als Sieger herausgehen", sagte der 32-Jährige.

21:42 Uhr

Rivalität egal: Finnen und Dänen singen gemeinsam für Eriksen

Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen im Spiel zwischen Dänemark und Finnland stehen alle unter Schock. Tränen, verzweifelte Umarmungen, Gebete sind auf dem Platz und auf der Tribünen zu sehen. Die Zuschauer wurden während der Wiederbelebungsversuche auf dem Rasen vom Stadionsprecher gebeten, auf ihren Plätzen zu bleiben. Und sie nutzen die Zeit für eine ganz tolle Szene.

Noch während alles unklar ist, stimmen die Fans gemeinsam einen Sprechgesang an. Die Finnen rufen "Christian", die Dänen antworten mit "Eriksen". So hat es Journalist Michael Wagner von der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" in einem Video festgehalten. Die Fans stehen das zusammen durch, sie fühlen miteinander, Rivalität ist völlig egal - ein wunderbares Zeichen. Als der Stadionsprecher kurz darauf die erlösende Nachricht überbringt, dass Eriksen wach und stabil ist, brechen alle gemeinsam in ohrenbetäubenden Jubel aus.

20:59 Uhr

"Spieler spielen für Christian": Eriksen hatte Kontakt zu seinem Team

Der kollabierte Dänemark-Star Christian Eriksen ist nach Angaben des dänischen Fußballverbandes wohlauf. "Wir haben Kontakt mit ihm gehabt, und die Spieler haben auch mit Christian gesprochen. Das ist die erfreuliche Nachricht. Es geht ihm zum Glück gut, und die Spieler spielen die Begegnung für Christian", sagte der Fußball-Direktor des dänischen Verbandes DBU, Peter Møller, dem Rundfunksender DR.

Eriksens Agent Martin Schoote sagte im niederländischen Radio, er habe kurz mit dem Vater des Inter-Mailand-Profis gesprochen, der ihm gesagt habe, dass Eriksen atmen und sprechen könne. "Das sind die Nachrichten, die ich im Moment habe, und über die wir froh sind."

Eriksen war während der EM-Partie gegen Finnland plötzlich kollabiert und regungslos liegengeblieben. Sofort herbeigerufene Helfer leiteten lebensrettenden Maßnahmen ein. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei "stabilisiert" worden, teilte die Europäische Fußball-Union mit.

20:49 Uhr

Abendspiel wird trotz Eriksens Kollaps pünktlich angepfiffen

Das Vorrundenspiel der Fußball-EM zwischen Belgien und Russland wird trotz des Kollaps von Dänemarks Christian Eriksen planmäßig um 21 Uhr angepfiffen. Dies teilte die Europäische Fußball-Union UEFA vor der Begegnung in St. Petersburg mit.

Der dänische Topspieler war zuvor beim Spiel gegen Finnland zusammengebrochen und regungslos auf dem Boden gelegen. Das Spiel wurde daraufhin unterbrochen. Sofort herbeigerufene Helfer leiteten lebensrettenden Maßnahmen ein, es war zu sehen, wie Sanitäter eine Herzmuskelmassage durchführten. Erst Minuten später wurde Eriksen auf einer Rettungstrage, unter Sichtschutz und begleitet von seinen geschockten Mitspielern aus dem Innenraum des Parken Stadions gefahren.

"Christian Eriksen ist wach und ist zu weiteren Untersuchungen im Reichskrankenhaus", hieß es vom dänischen Fußballverband. Das Spiel der Dänen gegen Finnland soll um 20.30 Uhr fortgesetzt werden.

19:47 Uhr

Kein Gerichtsurteil nötig: Dortmund II darf aufsteigen

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Drittligist!

imago images/Thomas Bielefeld

Die zweite Mannschaft des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund steigt endgültig in die 3. Liga auf. Der SV Bergisch Gladbach will keine weiteren rechtlichen Schritte mehr gegen die Wertung des Spiels gegen den BVB II in der Regionalliga West einleiten. Nachdem das Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) den Einspruchs Bergisch Gladbachs gegen die Spielwertung (1:3) abgelehnt hatte, verzichtet der Klub auf weitere Schritte. Das teilte Bergisch Gladbach mit.

18:31 Uhr

Verletzter Hofmann bleibt beim DFB-Team

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Vorbereitung auf den EM-Start gegen Frankreich erneut ohne Jonas Hofmann fortgesetzt. Der Mittelfeldspieler des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach absolvierte nach seiner Knieverletzung eine individuelle Einheit im Fitnesszelt neben dem Rasenplatz im Adi-Dassler-Stadion. Der DFB teilte am Samstagmittag mit, dass Hofmann vorerst im Quartier bleiben und behandelt werde.

Ein Einsatz im Spiel gegen den Weltmeister am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in München ist aber ausgeschlossen. "Er wäre nicht mehr hier, wenn wir nicht die berechtigte Hoffnung hätten, dass er wieder einsteigen kann. Da müssen wir abwarten", sagte Co-Trainer Marcus Sorg.

18:04 Uhr

Werder-Keeper fällt für EM aus - ein Augsburger rückt bei Tschechien nach

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Das Aus vor dem Start.

(Foto: picture alliance / GES/Markus Gilliar)

Für Werder Bremens Torhüter Jiri Pavlenka ist die Fußball-Europameisterschaft schon vor dem ersten Spiel Tschechiens beendet. Der 29-Jährige hat das EM-Camp in Prag aufgrund von anhaltenden Rückenproblemen am Samstag verlassen, wie der tschechische Verband mitteilte.

  • Kurz darauf machte sich die Mannschaft ohne Pavlenka auf den Weg nach Glasgow, wo Tschechien am Montag (15 Uhr/Magenta TV und im ntv.de-Liveticker) gegen Schottland ins Turnier startet.
  • "Leider lassen die Schmerzen nicht nach", sagte Pavlenka. "Ich werde die Jungs jetzt zumindest aus der Ferne unterstützen."
  • Wie lange der Keeper ausfällt, ist noch unklar. Als Ersatz für Pavlenka wird Tomas Koubek vom FC Augsburg nach dem Spiel gegen die Schotten zum Team stoßen.
17:37 Uhr

Bundesliga-Trio sorgt sich nach 50+1-Entscheidung

Nach einem "Handelsblatt"-Bericht haben die drei Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim das Bundeskartellamt wegen der 50+1-Regel-Bedenken kritisiert. Das Trio klagt demnach in einem gemeinsamen Schreiben an das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) über "Konsequenzen, die für uns verständlicherweise inakzeptabel sind". Von der DFL gab es am Samstag auf Anfrage keine Stellungnahme zu dem Bericht. In dem Schreiben, das dem "Handelsblatt" nach eigenen Angaben vorliegt, fordern die drei Klubs Solidarität von der DFL ein.

Im "Sinne der Integrität der Bundesliga" müsse es "jetzt unser aller gemeinsames Interesse sein, diese schwierige Situation zielgerichtet und mit diplomatischem Geschick zu bewältigen". Das Bundeskartellamt hatte Ende Mai in einer vorläufigen rechtlichen Einschätzung offiziell Bedenken gegen die Ausnahmegenehmigungen für Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim geäußert.

17:08 Uhr

"Tagtäglich Morddrohungen": DFB-Star warnt vor Gefahr durch Social Media

Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hat vor den Folgen für die Profis durch Hasskommentare in den Sozialen Medien gewarnt. "Gerade Social Media ist mittlerweile so gefährlich und teilweise so verletzend. Es ist nicht einfach, wenn man tagtäglich mit Morddrohungen zu kämpfen hat und auf das Übelste beschimpft wird", sagte der Profi von Atalanta Bergamo in der hr3-Morningshow.

Es gebe sicher auch Spieler, die "daran zerbrechen können", meinte Gosens und betonte: "Es ist einfach zu sagen, die Jungs verdienen so unglaublich viel Geld, die müssen alles ertragen. Ich glaube nicht, dass wir alles akzeptieren müssen."

16:46 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

16:27 Uhr

Magenta TV hat Probleme bei erstem Exklusivspiel

Vor und während des ersten Exklusivspiels von der Fußball-Europameisterschaft hat es Probleme beim internetbasierten Telekom-Angebot Magenta TV gegeben. Nutzer beschwerten sich im Netz unter anderem, dass die Seite nicht geöffnet werden konnte. Auch beim Portal "allestoerungen.de" schnellten bei der Partie Wales gegen Schweiz Fehlermeldungen von Nutzern in die Höhe.

"Wir arbeiten daran und entschuldigen uns", sagte ein Telekom-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt ein paar Probleme beim Buchen, aber der Stream selber läuft". Auf Twitter schrieb der Konzern: "Die Buchungsstrecke auf unserem System für Magenta TV ist aktuell überlastet". Die Telekom zeigt erstmals EM-Spiele. Alle 51 Spiele des Turniers laufen nur bei Magenta TV, zehn davon exklusiv. Die übrigen Partien sind auch bei ARD und ZDF zu sehen.

15:19 Uhr

Deutsche Hockey-Männer verpassen EM-Titel hauchdünn

Die deutschen Hockey-Männer haben das Finale bei der Europameisterschaft in Amsterdam verloren und den neunten Titelgewinn verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi unterlag im Klassiker gegen die Niederlande in Amsterdam mit 2:3 (1:0) nach Penaltyschießen. Es war die erste Finalteilnahme für das deutsche Team seit 2015, auch in London setzte sich damals der Dauerrivale durch.

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14:50 Uhr

Spanien schickt 17 Ersatzspieler nach Hause

Einen Tag nach der Corona-Schutzimpfung für die EM-Spieler hat Spanien seine Ersatzmannschaft wieder nach Hause geschickt. Der Fußball-Verband hatte einen 17-köpfigen Corona-Not-Kader zusammengezogen, nachdem Kapitän Sergio Busquets und Diego Llorente positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden waren. Mit dem Ersatz-Team sollte sichergestellt werden, dass Spanien auch im Fall eines weiteren Corona-Ausbruchs zum EM-Auftaktspiel am Montag in Sevilla gegen Schweden eine Mannschaft hätte stellen können.

Vor der Abreise der 17 Ersatzspieler war der EM-Kader nicht nur geimpft worden, sondern auch an drei aufeinanderfolgenden Tagen negativ auf das Coronavirus getestet worden. Mit zum Kader gehört seit Freitag auch wieder Llorente von Leeds United, nachdem bei ihm PCR-Tests an vier Tagen nacheinander negativ waren.

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13:44 Uhr

Bondscoach bekommt Taktik-Tipps aus der Luft

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Ob sich Frank de Boer auch den Taktik-Tipp aus dem Flugzeug hält?

(Foto: imago images/ANP)

Als die niederländische Fußball-Nationalmannschaft im Trainingscamp in Zeist den Platz zum Abschlusstraining vor dem EM-Auftakt gegen die Ukraine betrat, blickten die Spieler überrascht in den wolkenverhangenen Himmel. Über dem Gelände schwebte ein Flugzeug mit einem Banner, auf dem in niederländischer Sprache stand: "Frank, wie immer 4-3-3".

Eine Anspielung an die Diskussion über die Taktik von Bondscoach Frank de Boer, der bei der EM in einem 5-3-2-System spielen lassen will, anstatt im in den Niederlanden heiligen 4-3-3. Wer das Flugzeug geschickt hatte, blieb unklar. Die Spieler hatten auf jeden Fall ihren Spaß, als sie es sahen.

13:16 Uhr

Bei EM sind vibrierende Abstandsmesser im Einsatz

Die italienische Fußball-Nationalmannschaft startet schwungvoll in die EM, auch bei den Fans ist von Tag eins an Stimmung. Zwischen Rom und Herzogenaurach unterliegt alles einem strengen Hygienekonzept. Das jedoch hat mindestens eine entscheidende Schwachstelle.

12:56 Uhr

Embiid lässt sich von Knieverletzung nicht aufhalten

Die Phoenix Suns haben den nächsten Schritt in Richtung Finaleinzug der Western Conference der NBA gemacht. Den Basketballer fehlt durch das 116:102 in der Best-of-Seven-Serie gegen die Denver Nuggets nur noch ein Sieg, um weiterzukommen. Phoenix dominierte auswärts das erste Viertel (27:37) und konnte sich in Spiel drei auf einen starken Devin Booker verlassen, der 28 Punkte auflegte. Auch Chris Paul trug mit 27 Punkten seinen Teil zum dritten Sieg bei.

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Kaum zu stoppen: Joel Embiid.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Ebenfalls gewannen die Philadelphia 76ers mit 127:111 bei den Atlanta Hawks. Dadurch sicherten sie sich die 2:1-Führung in der Serie. Sorgen gibt es weiterhin um Leistungsträger Joel Embiid, der trotz seiner Knieverletzung mit 27 Punkten, neun Rebounds, acht Assists und drei geblockte Würfe aufhorchen ließ. "Mir geht es gut", gibt sich Embiid kämpferisch. "Ich habe das Spiel beendet. Was auch immer passieren mag, ich stehe immer wieder auf und mache weiter. So bin ich, seit ich Basketball spiele."

12:24 Uhr

Was ist mit Kimmich? Löw äußert sich wenig eindeutig

Bundestrainer Joachim Löw hat offen gelassen, ob Joshua Kimmich auch beim EM-Start der deutschen Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommt. "Das werde ich am Sonntag oder Montag entscheiden. Ich werde noch einmal ein Gespräch mit ihm führen", sagte Löw im Interview mit der "Sportschau" und ergänzte: "Der Jo spielt da, wo es das Beste ist für die Mannschaft."

Bei der EM-Generalprobe gegen Lettland (7:1) war Kimmich nach langer Zeit in der DFB-Auswahl wieder auf der rechten Seite zum Einsatz gekommen. Toni Kroos und İlkay Gündoğan besetzten das defensive Zentrum vor der Dreierkette. Die Formation wird auch am Dienstag (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) in München gegen Frankreich erwartet.

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11:47 Uhr

Deutsches Team glänzt bei Para-Rad-WM

Deutschlands Para-Radsportler haben bei den Weltmeisterschaften im portugiesischen Cascais ihre Medaillenjagd fortgesetzt. Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser gewann im Einzelzeitfahren in der Klasse T2 Gold vor Nationalmannschaftskollegin Jana Majunke. Bei den Handbikern holte Annika Zeyen ebenfalls Silber, Vico Merklein gewann Bronze.

Für Dreock-Käser war es der erste WM-Titel. Das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat damit nach drei Wettkampftagen bereits zehn Medaillen geholt und zwei Monate vor dem Start der Paralympics in Tokio seine Ambitionen unterstrichen. Die WM läuft noch bis Sonntag.

11:21 Uhr

Widerstand in Japan: IOC-Boss Bach soll Einreise zu Olympia verboten werden

Japans Oppositionsführer Yukio Edano hat den Ausschluss von IOC-Präsident Thomas Bach von Olympia in Tokio gefordert. Bach und weitere Personen, deren Anwesenheit bei den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) nicht zwingend notwendig seien, solle angesichts der fragilen Pandemie-Lage die Einreise nicht erlaubt werden. "Wir sollten niemand anderes nach Japan lassen als jene, die absolut essenziell für die Spiele sind", sagte der Vorsitzende der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP) Japans nach Angaben von insidethegames bei Bloomberg.

Edano warnte davor, dass die Corona-Fallzahlen in Japan durch die Olympischen Spiele als Super-Spreader-Event "explodieren" könnten. Deshalb sollten "Bach und andere VIPs" die Veranstaltung aus der Ferne verfolgen und nur Sportler, Trainer sowie Betreuer vor Ort sein. Bach hatte zuletzt erklärt, auf einen geplanten Besuch in Tokio im Vorfeld der Spiele verzichten zu wollen. Stattdessen wolle er Mitte Juli rechtzeitig zur IOC-Session anreisen.

10:16 Uhr

27 Jahre und 31 Vereine: Der "Verrückte" beendet wahnsinnige Fußball-Karriere

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Bei der WM 2010 erreichte Abreu mit Uruguay den vierten Platz.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der uruguayische Fußball-Profi Sebastian "Loco" Abreu hat seine Weltrekord-Karriere beendet. Der 44-Jährige steht im Guinness Buch der Rekorde als der Profi, der für die meisten Klubs gespielt hat. Abreu war in 27 Jahren für insgesamt 31 Vereine aktiv und hatte 2009 den Rekord von Torhüter Lutz Pfannenstiel gebrochen, der für 25 Klubs spielte. "Loco" heißt ins Deutsche übersetzt "der Verrückte".

"Der Tag ist gekommen, der Vorhang fällt", hatte der frühere Nationalspieler angekündigt. Sein letztes Spiel bestritt der Stürmer für den uruguayischen Erstligisten Sud America, sein Team verlor 0:5 gegen Liverpool, einem weiteren Klub aus der Hauptstadt Montevideo.

Für die Nationalmannschaft war Abreu 70 Mal im Einsatz. Unter anderem spielte er in Spanien für Deportivo La Coruna und Real Sociedad, verschiedene Klubs in seinem Heimatland sowie in Mexiko, Chile, Argentinien, Brasilien, Israel und Griechenland. Bei der WM 2010 schoss Abreu den entscheidenden Elfmeter für Uruguay im Viertelfinale gegen Ghana.

09:31 Uhr

Die Highlights des EM-Auftakts: Eigentor knackt Türken erst nach 14 Torschüssen

Mit 364 Tagen Verspätung ist es soweit: Die Fußball-EM 2020 startet in Rom und Andrea Bocelli schmettert einen verheißungsvollen Satz. Mitfavorit Italien lässt sich fußballerisch vom Feuerwerk inspirieren, braucht aber viel Anlauf und letztlich auch noch Hilfe vom Gegner Türkei.

08:48 Uhr

Haas-Crew genießt Schumacher-Geschenk im Stillen

Die ersten Rennen der Formel 1 sind passé, das Haas-Team fährt dem Feld hinterher. Mit Mick Schumacher ist Teamchef Günther Steiner dennoch zufrieden. Im Interview spricht er über die Wissbegier des Rookies, die Konkurrenzfähigkeit des Autos und ein Geschenk von Mick für die Crew.

08:24 Uhr

Brasiliens Nationalelf setzt Zeichen gegen sexuelle Belästigung

Nach der Suspendierung von Brasiliens Fußball-Verbandschef Rogério Caboclo für einen Monat haben brasilianische Nationalspielerinnen um Superstar Marta gegen sexuelle Belästigung protestiert. "Jeden Tag sind Tausende Menschen von moralischer und sexueller Belästigung betroffen und werden missachtet, vor allem wir Frauen", hieß es in einem Text, der in sozialen Netzwerken von Marta, Formiga und anderen Spielerinnen am Freitag (Ortszeit) veröffentlicht wurde; der Name Caboclo wurde nicht genannt.

Nein zu sagen gegen sexuelle Belästigung gehe über Worte und den Rasen hinaus, es gehe um Taten. "Wir fordern Männer und Frauen auf, dies zu benennen." Vor dem 3:0-Testspielerfolg für die Olympischen Spiele in Tokio gegen Russland entrollte die brasilianische Mannschaft ein Banner, auf dem "Nein zu Belästigung" zu lesen war. Wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung hatte CBF-Präsident Rogério Caboclo am vergangenen Sonntag sein Amt für 30 Tage ruhen lassen müssen.

07:48 Uhr

Sabally führt Wings zum Sieg

Die deutsche Basketballerin Satou Sabally hat mit den Dallas Wings den fünften Saisonsieg in der amerikanischen Frauen-Profiliga WNBA eingefahren. Die Nationalspielerin war beim 77:59 bei Phoenix Mercury mit 17 Punkten die zweitbeste Werferin ihrer Mannschaft und mit acht Punkten im Schlussviertel besonders in der Endphase ein wichtiger Faktor. Damit traf Sabally in ihrem vierten Spiel zum dritten Mal zweistellig. In der Tabelle klettert Dallas an Phoenix vorbei auf den fünften Platz.

07:13 Uhr

Kurz vor EM-Auftakt: Ritterorden für zwei englische Nationalspieler

Die beiden englischen Fußball-Nationalspieler Jordan Henderson und Raheem Sterling werden mit dem britischen Ritterorden geehrt. Der 30-jährige Henderson erhält die Auszeichnung "Member of the British Empire" (MBE) für besondere Dienste für Fußball und Wohltätigkeit während der Corona-Pandemie. Sterling wird für seinen Einsatz für Gleichberechtigung und gegen Rassismus im Sport ausgezeichnet. Beim MBE handelt es sich um die niedrigste der fünf Ordensstufen.

Henderson, Kapitän des FC Liverpool, setzt sich im Zuge der Corona-Krise unter anderem für die Unterstützung des Nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) ein. "Ich widme meine Auszeichnung all den Krankenschwestern, Ärzten, Pflegern, Administratoren, Reinigungs- und Sicherheitskräften sowie allen, die ihr Leben und ihre Karriere der Aufgabe widmen, den NHS zu dem Teil des britischen Lebens zu machen, auf den wir zurecht stolz sind", sagte der Mittelfeldspieler. Sterling, Offensivspieler von Manchester City, hat unter anderem eine Stiftung für benachteiligte Kinder gegründet. "Wenn ich dadurch ein oder zwei Leben ändern kann, habe ich sehr viel erreicht. Wenn du etwas verändern willst, musst du bei dir selbst anfangen", sagte der Flügelstürmer.

06:24 Uhr

Zverev nach Tennis-Drama untröstlich

Alexander Zverev war nach seinem Halbfinal-Aus untröstlich - und auch Sandplatzkönig Rafael Nadal verließ seinen angestammten Hoheitsbereich schwer geschlagen: Erst verpasste der deutsche Topspieler mit einer Niederlage gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas sein zweites Grand-Slam-Finale, dann zog überraschend Paris-Rekordsieger Nadal im Gigantenduell mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic den Kürzeren.

Zverev war nach der bitteren 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6-Niederlage, gegen die er sich lange gestemmt hatte, schwer frustriert: "Wenn mich die nächsten drei Tage jemand anspricht, gehe ich weg." Der Traum des 24 Jahre alten Hamburgers vom ersten Grand-Slam-Triumph war erneut geplatzt.

Statt Zverev, der bei den US Open 2020 den Titelgewinn nur knapp verpasste, trifft nun Tsitsipas in seinem ersten Major-Finale am Sonntag (15.00 Uhr/Eurosport und ServusTV) auf Djokovic, der sich in einem sensationellen Match auf teils unglaublichem Niveau mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:4), 6:2 gegen Nadal durchsetzte.

05:59 Uhr

"Wundervoller Abend": Italien schenkt Fans "ein Lächeln"

Italiens Trainer Roberto Mancini war nach dem historischen Sieg seiner Squadra Azzurra zum EM-Auftakt "stolz und froh, dass wir den Fans ein Lächeln geschenkt haben. Es war ein wundervoller Abend", sagte der 56-Jährige nach dem beeindruckenden 3:0 (0:0) der Italiener im Eröffnungsspiel gegen eine völlig überforderte Türkei.

Der viermalige Weltmeister befeuerte mit dem höchsten Erfolg bei einer Europameisterschaft die Hoffnungen auf den ersten EM-Titel seit 1968. Doch in die Favoritenrolle wollte sich Mancini vor dem zweiten Spiel in Gruppe A am Mittwoch in Rom gegen die Schweiz nicht drängen lassen. "Es ist ein langer Weg, es gibt andere starke Mannschaften. Aber klar: Wir haben einen sehr guten Start hingelegt", sagte er. Der ehemalige türkische Nationalspieler Nuri Sahin schwärmte bei MagentaTV gar von einer "Mega-Leistung der Italiener".

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