Sonntag, 14. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
21:32 Uhr

Ligety verpasst sein letztes großes Rennen

Der zweimalige Ski-Olympiasieger Ted Ligety verpasst bei der Alpin-WM im italienischen Cortina d'Ampezzo sein Abschiedsrennen. Wegen Rückenschmerzen kann der US-Amerikaner in der kommenden Woche nicht zum Riesenslalom antreten. Ligety hatte vor der WM bekannt gegeben, dass er seine Karriere nach dem Saisonhöhepunkt beenden wird.

"Ich war heiß darauf, ein letztes Rennen zu fahren und dann aufzuhören", teilte Ligety in den Sozialen Medien mit: "Leider wird nichts daraus, denn mein Rücken sagte: Ich bin der Boss und für Dich ist jetzt Schluss." Grund für das Aus sind Bandscheibenprobleme.

21:07 Uhr

Spektakulärer Weltrekordlauf des Doppel-Weltmeisters über 10.000 Meter

Patrick Beckert hat im letzten Rennen der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Heerenveen seine vierte WM-Medaille über 10.000 Meter deutlich verpasst. In 13:12,27 Minuten reichte es für den 30 Jahre alten Erfurter auf seiner Spezialstrecke nur zu Platz neun. Damit bleiben die deutschen Eisschnellläufer wie 2016 und 2019 ohne Medaille bei den Titelkämpfen auf den Einzelstrecken. Im Vorjahr hatte Beckert in Salt Lake City mit WM-Bronze das medaillenlose Abschneiden der Deutschen verhindert.

Die Titelkämpfe endeten mit dem spektakulären Weltrekordlauf des schwedischen Doppel-Weltmeisters Nils van der Poel, der in 12:32,95 Minuten die ein Jahr alte Bestmarke des Kanadiers Graeme Fish um 0,91 Sekunden verbesserte. "Das ist der Wahnsinn. Aber nach seinen starken 5000 Metern hatte ich fast damit gerechnet", sagte Beckert. Van der Poel widerlegte damit die These, dass Weltrekorde nur noch auf den Hochlandbahnen in Salt Lake City und Calgary möglich sind.

20:38 Uhr

"Erniedrigend", "bedeutungslos": Zaha kritisiert Kniefall vor dem Spiel

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Hat eine klare Meinung zu Anti-Rassismus-Gesten: Wilfried Zaha.

(Foto: imago images/Action Plus)

Fußballprofi Wilfried Zaha vom Premier-League-Klub Crystal Palace hat die Anti-Rassismus-Gesten und "Black Lives Matter"-Schriftzüge im englischen Fußball als "bedeutungslose Scharade" kritisiert. "Warum muss ich für dich niederknien, um zu zeigen, dass wir etwas wert sind?", sagte Zaha im Podcast "On The Judy". "Warum muss ich überhaupt Black Lives Matter auf dem Rücken meines Trikot stehen haben, um dir zu zeigen, dass wir zählen? Das ist doch alles erniedrigend." Der 28-jährige Zaha, der in der Vergangenheit selbst häufiger Opfer rassistischer Beleidigungen war, unterstellte Aktivismus. "Ständig wollen die Leute, dass ich an "Black Lives Matter"-Gesprächen oder Rassismus-Gesprächen teilnehme", sagte der Nationalspieler der Elfenbeinküste. "Und ich denke mir: Nein, ich mach das nicht für euch, nur damit ihr sagen könnt: "Zaha hat für uns gesprochen." Im Prinzip geht es nur darum, einen Haken dran zu machen."

20:01 Uhr

HSV-Legende wird 70: "Happy Birthday, dein Blindfisch"

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(Foto: imago sportfotodienst)

Günter Netzer hat den früheren HSV-Star Kevin Keegan zu dessen 70. Geburtstag sehr persönlich gewürdigt. "Es war zweifellos eines der schönsten Erlebnisse meines Fußball-Lebens, Kevin Keegan kennengelernt zu haben. Das rangiert bei mir - trotz aller sportlicher Erfolge - ganz weit oben", schrieb der ehemalige Manager des Hamburger SV in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Keegan spielte von 1977 bis 1980 beim HSV. Netzer kam nach dem Ende seiner Profi-Karriere 1978 als Manager nach Hamburg. 1979 wurde der HSV dank des englischen Nationalspielers deutscher Meister, Keegan wurde wie im Jahr zuvor Europas "Fußballer des Jahres".

Netzer und den einstigen Weltklasse-Stürmer verbindet bis heute eine enge Beziehung. "Dieser wunderbare Spieler, tolle Mensch und wahre Freund" habe ihn in seinen Bann gezogen. Seit sich Netzer in ihrer gemeinsamen HSV-Zeit bei einer Autofahrt komplett verfahren hat, nennt Keegan ihn scherzhaft "Blindfisch". Entsprechend endet Netzers Beitrag: "Happy Birthday, my Friend. Dein Blindfisch!"

19:21 Uhr

Kroos sorgt für die Entscheidung, Real überholt Barça

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Torschütze Toni Kroos.

(Foto: REUTERS)

Real Madrid hat auch dank eines Treffers von Nationalspieler Toni Kroos den zweiten Platz in der spanischen Fußball-Meisterschaft zurückerobert. Die Königlichen setzten sich mit 2:0 (2:0) zu Hause gegen den FC Valencia durch und übernahmen den zweiten Rang wieder vom FC Barcelona, der am Samstag mit einem 5:1 bei Deportivo Alaves vorgelegt hatte und zunächst vorbeigezogen war. Ex-Weltmeister Kroos traf in der 42. Minute zum 2:0, für ihn war es der zweite Saisontreffer in der Liga. Den Führungstreffer für Real hatte Karim Benzema erzielt (12.). Real gewann in der Liga zum dritten Mal in Serie, hat aber trotzdem weiterhin fünf Zähler Rückstand auf Tabellenführer und den Lokalrivalen Atlético Madrid, der zudem zwei Partien weniger bestritten hat. Der Vorsprung Reals auf Barça beträgt drei Punkte, die Katalanen haben aber ebenfalls ein Spiel weniger absolviert.

18:32 Uhr

Eisschnelllauf-WM: Niederlande dominieren über 1500 Meter

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Weltmeister.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Thomas Krol hat über 1500 Meter die sechste Goldmedaille für die Niederlande bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Heerenveen erkämpft. Der Europameister verwies beim dreifachen Oranje-Erfolg Olympiasieger Kjeld Nuis und Mehrkampf-Weltmeister Patrick Roest auf die Medaillenplätze. WM-Neuling Stefan Emele aus Erfurt überzeugte in 1:47,60 Minuten auf Platz zwölf. Zuvor hatte die Norwegerin Ragne Wiklund in 1:54,61 Minuten die Konkurrenz verblüfft und ihren ersten WM-Titel gewonnen. Britany Bowe (USA/1:55,03) gewann Silber, Jewgenia Lalenkowa als neutrale Athletin für den russischen Verband startend die Bronzemedaille (1:55,09). Inline-Weltmeisterin Mareike Thum aus Darmstadt landete in 2:00,23 Minuten auf Platz 19.

17:57 Uhr

FC Bayern fertigt Werder Bremen ganz böse ab

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Lea Schüller erzielte einen Hattrick.

(Foto: imago images/Sports Press Photo)

Die Fußballerinnen von Bayern München haben auf dem Weg zum vierten Meistertitel den nächsten Kantersieg gefeiert. Gegen Aufsteiger Werder Bremen setzte sich das Team von Trainer Jens Scheuer mit 7:0 (3:0) durch und festigte mit dem 14. Saisonsieg im 14. Spiel die Tabellenführung.

Lea Schüller (9./45./62.), Lina Magull (16.), Klara Bühl (50.) sowie Carolin Simon (60.) und Marina Hegering (71.) trafen für die seit 30 Liga-Partien ungeschlagenen Münchnerinnen, die in den vergangenen vier Spielzeiten immer Vizemeister hinter dem VfL Wolfsburg geworden waren.

17:03 Uhr

Klopp darf jubeln: Auch Man United verliert Man City aus den Augen

Nach Titelverteidiger FC Liverpool verliert auch der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United den souveränen Spitzenreiter Manchester City zunehmend aus den Augen. Durch ihr enttäuschendes 1:1 (1:1) beim Abstiegskandidaten West Bromwich Albion verloren die Red Devils weiter an Boden auf die Citizens und haben als erster Verfolger des Lokalrivalen schon sieben Punkte Rückstand. Gleichauf mit ManUnited liegt Ex-Champion Leicester City nach seinem 3:1-Erfolg vom Samstag gegen Liverpool auf Rang drei unmittelbar vor dem Vorjahresmeister. Die Reds des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp liegen allerdings schon sechs weitere Zähler hinter dem Verfolgerduo zurück.

16:01 Uhr

FC Bayern holt nach Upamecano noch einen Linksverteidiger aus England

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Aus dem Süden Englands nach Süddeutschland.

(Foto: imago images/Action Plus)

Bayern München treibt seine Planungen für die kommende Saison weiter voran und hat offenbar den nächsten Abwehrspieler verpflichtet. Nach dem französischen Nationalspieler Dayot Upamecano (22/RB Leipzig) kommt Linksverteidiger Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading. Das berichtet der "Kicker". Der 23-Jährige ist ablösefrei.

Richards hat für Reading 77 Zweitligaspiele (zwei Tore) bestritten. Auf der linken Abwehrseite der Münchner ist er als Ersatz für Alphonso Davies vorgesehen. Mit Weltmeister Lucas Hernandez plant Trainer Hansi Flick nach dem Abgang von David Alaba und dem erwarteten Abschied von Jérôme Boateng im Zentrum.

15:32 Uhr

Wieder in Monaco: Chepkoech läuft Weltrekord

Die kenianische Hindernis-Weltmeisterin Beatrice Chepkoech hat einen weiteren Weltrekord gebrochen. Die Rekordhalterin über 3000 Meter Hindernis stellte bei einem Straßenrennen in Monaco über 5 Kilometer mit 14:43 Minuten eine Bestmarke auf und unterbot die bisherige Rekordzeit von Sifan Hassan (Niederlande) um eine Sekunde. Über die 5-Kilometer-Distanz werden erst seit 2017 offiziell Weltrekorde vergeben.

"Ich bin so glücklich, weil ich nicht damit gerechnet habe", sagte Chepkoech nach dem Rennen: "Es war kalt und sehr windig, aber ich habe versucht, meinem Tempomacher zu folgen, und dann war alles perfekt." 2018 hatte sie ebenfalls in Monaco - allerdings auf der Bahn - den Weltrekord über 3000 Meter Hindernis auf 8:44,32 Minuten verbessert.

14:57 Uhr

Bei mehr als 100 km/h: Abfahrer macht halbe Drehung in der Luft bei Ski-WM

Mit dem Rennausgang hatte Maxence Muzaton nichts zu tun, der Franzose erreichte bei der Abfahrt noch nicht mal das Ziel - dennoch sorgte er am Sonntag für eine der verrücktesten Szenen der Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo. Muzaton kam kurz nach dem Start bei mehr als 100 Stundenkilometer ins Straucheln, verkantete, hob kurz ab und drehte sich in der Luft. Er kam wieder auf den Ski auf, rutschte einige Meter rückwärts weiter, ehe ihn der Schwung nochmal drehte und er plötzlich wieder geradeaus fuhr.

"Was war das für ein Ding!", sagte der frühere Skirennfahrer Felix Neureuther als Experte in der ARD. Er verglich Muzaton mit einem Ski-Freestyler und witzelte: "Schau dir diesen wunderbaren 180 an. Er hätte dazwischen vielleicht noch einen Grab einbauen können." Sich mit den Händen während der akrobatischen Nummer noch an die Ski zu greifen, auf die Idee kam der Franzose in dem Bruchteil einer Sekunde freilich nicht. "Irre, das ist das Bild dieser WM", fand Neureuther.

14:40 Uhr

Monobob-Premiere endet mit zwei deutschen Medaillen

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Gold geht in die USA.

(Foto: AP)

Stephanie Schneider und Laura Nolte haben den deutschen Pilotinnen bei der WM-Premiere im Monobob zwei Medaillen beschert. Beim Sieg der favorisierten US-Amerikanerin Kaillie Humphries gewann Schneider nach vier Läufen die Silbermedaille, Junioren-Weltmeisterin Nolte komplettierte als Dritte das Podest in Altenberg. Hinter dem Podium sorgten Zweier-Olympiasiegerin Mariama Jamanka als Vierte sowie die WM-Zweite Kim Kalicki als Sechste für ein starkes deutsches Gesamtergebnis in der neuen olympischen Disziplin.

Zur Rennhalbzeit hatte Schneider als Führende noch auf den Sieg geschielt. Zweier-Weltmeisterin Humphries, die sich im ersten Lauf gestern einen Rückstand eingehandelt hatte, übernahm nach dem dritten Durchgang heute jedoch die Führung und gab diese bei eisigen Temperaturen nicht mehr her..

14:19 Uhr

Flick schimpft auf die Politik und Karl Lauterbach

Trainer Hansi Flick vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat sich gegen die Kritik an der Sonderrolle des Fußballs in Pandemie-Zeiten gewehrt und die Politik um "sogenannte Experten" wie Karl Lauterbach scharf attackiert. "Sie sollen sich zusammensetzen und eine Strategie entwickeln, dass man irgendwann Licht am Ende des Tunnels sieht. Das ist aktuell zu wenig", schimpfte Flick.

Ja, sagte Flick, der Fußball genieße einen Sonderstatus. Aber Reisen wie zur Klub-WM nach Katar seien "unser Job, unser Business, eine Sache, die wir machen müssen". Kritik daran wie von SPD-Mann Lauterbach könne er nicht nachvollziehen: "Der Herr Lauterbach hat immer zu allem einen Kommentar abzugeben. Wenn ich nicht in der Verantwortung stehe und mir nur das Ergebnis anschaue, kann ich das immer leicht bewerten."

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14:02 Uhr

"Bin richtig sauer": Bosz macht seinem Ärger Luft

Nach dem nächsten enttäuschenden Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Plätze brodelte es in Peter Bosz. Das "schlechteste Spiel der Saison" setzte dem Trainer von Bayer Leverkusen schwer zu. "Ich bin richtig sauer", motzte der Niederländer nach dem mageren 2:2 (1:0) gegen Abstiegskandidat FSV Mainz 05. Robert Glatzel (89.) und Kevin Stöger (90.+2) hatten Bayer spät den Sieg entrissen.

"Das war das schlechteste Spiel, was ich von uns gesehen habe", motzte Bosz nach der verpatzten Generalprobe für das Zwischenrunden-Hinspiel am Donnerstag in Bern (18.55 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) in der Europa League. Die Mängelliste des 57-Jährigen schien fast endlos. "Wir waren schlecht im Ballbesitz, schlecht in unseren Pässen, schlecht im Positionsspiel, schlecht in der Verteidigung, schlecht in den Zweikämpfen", kritisierte Bosz. Deswegen sei es für ihn auch völlig normal, "dass wir das Spiel hier nicht gewonnen haben".

13:35 Uhr

Für mehr als 40 Millionen: Bayern und Leipzig bestätigen Upamecanos Wechsel

Der Wechsel von Abwehrspieler Dayot Upamecano innerhalb der Bundesliga von RB Leipzig zu Bayern München ist nun auch offiziell. Beide Klubs gaben heute den Transfer zum Saisonende bekannt. Upamecano zieht seine vertraglich fixierte Ausstiegsklausel und trägt ab dem 1. Juli das Bayern-Trikot. Beim Rekordmeister unterschrieb der 22 Jahre alte Franzose einen Fünfjahresvertrag bis 2026. Als Ablöse sollen dem Vernehmen nach 42,5 Millionen Euro an RB fließen.

13:12 Uhr

Der Hertha-Kader bekommt vom 17-Jährigen einen ausgegeben

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Das kostet.

(Foto: dpa)

Nach seiner Torpremiere in der Fußball-Bundesliga muss Luca Netz seine Teamkollegen von Hertha BSC einladen. "Das erste Tor zu machen, ist immer teuer", sagte Trainer Pal Dardai am Tag nach dem Spiel grinsend: "Die Mannschaft ist froh, dass er einen ausgeben muss." Der Linksverteidiger hatte beim 1:1 beim VfB Stuttgart den Ausgleichstreffer (82.) erzielt, mit 17 Jahren, acht Monaten und 29 Tagen ist Netz der jüngste Bundesliga-Torschütze der Klubgeschichte.

12:09 Uhr

Deutsches Alpin-Team setzt herausragende WM fort

Skirennläufer Andreas Sander steht bei der WM-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo überraschend vor dem Gewinn einer Medaille. Nach den 20 weltbesten Startern liegt der 31 Jahre alte Westfale mit nur einer Hundertstelsekunde auf Super-G-Weltmeister Vincent Kriechmayr aus Österreich auf dem zweiten Rang. Dritter ist der mitfavorisierte Schweizer Beat Feuz.

Es wäre die dritte sensationelle Medaille für die deutsche Mannschaft nach den silbernen von Romed Baumann im Super-G und Kira Weidle in der Abfahrt. Baumann stürzte im Ziel und zog sich dabei einen blutigen Cut an der Nase und der Lippe zu, erlitt aber ansonsten keine schweren Verletzungen.

11:28 Uhr

"Für den Profifußball ist Rücksichtnahme ein Fremdwort"

Auch die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag hat eine Sonderrolle für den Profifußball in Zeiten der Corona-Pandemie ausgemacht. "Es ist völlig unstrittig, dass der Fußball eine Sonderrolle für sich beansprucht. Das hat einen einfachen Grund: Der Fußball ist weltweit die beliebteste Sportart. Und da steht eine geballte Macht hinter, die offensichtlich auch weiß, sich entsprechend zu positionieren", sagte die SPD-Politikerin dem Deutschlandfunk.

Freitag lobte zwar die Hygienekonzepte im Profisport, doch die Handhabung von Fällen wie dem jüngsten positiven Corona-Test von Thomas Müller (Bayern München) während der Klub-WM in Katar seien der Bevölkerung kaum noch vermittelbar. "Der Profifußball, und auch andere Sportarten, leben offensichtlich in einem anderen Kosmos, in dem Rücksichtnahme ein Fremdwort ist", sagte Freitag.

10:58 Uhr

Atlético siegt mit Rumpftruppe, Barcelona holt Real Madrid

Trotz größerer Personalsorgen durch Coronafälle hat Atlético Madrid wieder Kurs auf die spanische Fußball-Meisterschaft genommen. Der Spitzenreiter setzte sich ohne seine vier infizierten Spieler und drei weitere Ausfälle mit 2:1 (0:0) beim FC Granada durch und verteidigte seinen Vorsprung von acht Punkten gegenüber dem FC Barcelona, der 5:1 (2:0) gegen Deportivo Alaves gewann. Punktgleich mit Barça ist Titelverteidiger Real Madrid, der heute (16.15 Uhr) auf den FC Valencia trifft.

10:25 Uhr

Osaka siegt nach Nervenkitzel, Williams erst nach zwei Stunden weiter

Zwei Matchbälle abgewehrt und dann doch noch ins Viertelfinale eingezogen: US-Open-Siegerin Naomi Osaka aus Japan hat ein Achtelfinal-Aus bei den Australian Open nur knapp verhindert. Die 23-Jährige kämpfte die frühere Weltranglistenerste Garbine Muguruza aus Spanien in 1:55 Stunden mit 4:6, 6:4, 7:5 nieder.

Auch die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams brauchte für ihren nächsten Erfolg drei Sätze. Williams schaffte mit einem 6:4, 2:6, 6:4 in 2:09 Stunden gegen Aryna Sabalenka aus Belarus ihren 54. Einzug in die Runde der letzten Acht bei einem Grand Slam.

09:58 Uhr

Luna Rossa segelt unaufhaltsam dem America's Cup entgegen

Die italienische Segelcrew Luna Rossa liegt voll auf Kurs Richtung America's Cup. Im Duell mit dem Ineos Team UK um den viermaligen Olympiasieger Sir Ben Ainslie entschied Luna Rossa auch das dritte und vierte Rennen des Prada Cups für sich und führt mit 4:0. Der Sieger der Regatta über maximal 13 Rennen fordert ab dem 6. März im Finale des 36. America's Cup vor Auckland den Titelverteidiger Neuseeland heraus. Die dominanten Italiener profitierten am Sonntag bei stärkeren Winden von Patzern der Briten.

09:27 Uhr

Nachfolger von Löw? Flick spricht über Rückkehr zum DFB

Trainer Hansi Flick von Rekordmeister Bayern München hat kein Interesse an einer Rückkehr zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) als möglicher Nachfolger von Joachim Löw. "Ich weiß, was es bedeutet, beim FC Bayern zu arbeiten, und sehe keinen Grund, über etwas anderes nachzudenken", sagte der 55-Jährige der Bild am Sonntag.

Flick hatte zuletzt bei der Klub-WM mit dem FC Bayern den sechsten von sechs möglichen Titeln geholt - sein Vertrag läuft bis 2023. "Ich fühle mich in München wohl, ich fühle mich im Verein wohl", betonte der Chefcoach. Er habe eine "tolle Mannschaft", ein "tolles Trainer-Team" und einen "tollen Staff", so Flick, "deswegen macht mir das hier sehr viel Spaß. Ich habe im Moment überhaupt keine Veranlassung, daran irgendetwas zu verändern."

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09:00 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

08:24 Uhr

"Er wird es nicht machen": Matthäus rät dem BVB zur Rückkehr zu besonderem Trainer

Für Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus wäre Matthias Sammer die "optimale Lösung", um beim kriselnden Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund die Wende zu schaffen. "Ich denke in so einem Moment immer an Matthias Sammer", sagte Matthäus bei Sky, "ich weiß, dass er es nicht machen wird, aber er wäre für mich der richtige Mann."

Der 53-jährige Sammer hatte in den 90er-Jahren mit dem BVB als Spieler zweimal die deutsche Meisterschaft sowie 1997 die Champions League gewonnen, auch als Trainer holte er sich mit den Westfalen 2002 den Meistertitel. Seit 2018 fungiert der Europameister von 1996 als Berater bei seinem Ex-Klub.

07:59 Uhr

Stützle sammelt ordentlich Eiszeit

Die Ottawa Senators mit dem deutschen Eishockey-Talent Tim Stützle haben ihre Niederlagen-Serie in der nordamerikanischen Profiliga NHL gestoppt. Beim 2:1-Erfolg bei den Winnipeg Jets fälschte Brady Tkachuk rund acht Sekunden vor Ende einen Schuss von Mike Reilly entscheidend zum Siegtreffer ab. Es war der erste Erfolg der Senators nach vier Niederlagen in Serie und erst der dritte im 16. Saisonspiel. Der 19-jährige Stützle bekam wie gewohnt reichlich Eiszeit und zeigte eine ordentliche Leistung, stand aber auch beim Gegentreffer von Mark Scheifele auf dem Eis.

Der deutsche Stammtorwart Thomas Greiss erhielt beim 4:2 seiner Detroit Red Wings bei den Nashville Predators eine Pause. Die Red Wings sind mit nun vier Siegen ebenfalls Schlusslicht ihrer Division.

07:34 Uhr

Barthel macht's leider so wie Petkovic

Tennisspielerin Mona Barthel ist beim WTA-Turnier in Melbourne in der ersten Runde ausgeschieden. Die 30-Jährige aus Neumünster unterlag der Kanadierin Rebecca Marino mit 4:6, 3:6. Damit geht die Phillip Island Trophy ohne deutsche Beteiligung zu Ende.

Am Vortag war bei dem Event, das vor allem für bereits ausgeschiedene Spielerinnen bei den laufenden Australian Open ins Leben gerufen wurde, bereits Andrea Petkovic in drei Sätzen an der Russin Anna Blinkowa gescheitert. Barthel, beim ersten Majorturnier des Jahres als einzige deutsche Tennisspielerin in Runde zwei, hatte sich bei dem mit 235.238 Dollar dotierten Wettbewerb über die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft.