Der Sport-Tag
15. Dezember 2024
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21:06 Uhr

Kranker Mats Hummels fällt kurzfristig aus und sieht Schock-Pleite

Mats Hummels muss nach seinem jüngsten Höhenflug bei der AS Rom zunächst wieder kürzer treten - und sein Team fällt ohne den einstigen Weltmeister gleich zurück in den Krisenmodus. Die Roma unterlag am heutigen Sonntagabend bei Aufsteiger Como 1907 mit 0:2 (0:0), auch unter dem neuen Trainer Claudio Ranieri muss das Team in der Serie A damit nach unten schauen.

Hummels, zuletzt ein Hauptdarsteller des kurzzeitigen Aufschwungs, war auch in Como für die Startelf vorgesehen. Offenbar mit Krankheitssymptomen meldete er sich dann aber beim Warmmachen ab. Nach wenigen Minuten suchte er gemeinsam mit Vertretern der medizinischen Abteilung die Kabine auf. Laut Sky Sport Italia fühlte sich der 35-Jährige fiebrig, er wurde durch Mario Hermoso ersetzt. Lange stand es 0:0, Como schlug dann aber in der Nachspielzeit durch Alessandro Gabrielloni (90.+3) und Nico Paz (90.+7) zu. Rom steht damit weiter in der unteren Tabellenhälfte und hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Kranker Mats Hummels fällt kurzfristig aus und sieht Schock-Pleite
20:17 Uhr

"War unfassbar schlecht": Nico Schlotterbeck hat die Schnauze voll

Nico Schlotterbeck schlug nach dem Abpfiff die Hände vor das Gesicht, im Stadion herrschte eine merkwürdige Stille - und wenig später sprach Borussia Dortmunds überraschend genesener Abwehrchef Klartext. "Das war mit unser schlechtestes Spiel, unfassbar schlecht", sagte Schlotterbeck nach dem trostlosen 1:1 (0:0) gegen die TSG Hoffenheim. Das letzte Heimspiel des Jahres brachte das dritte Liga-Remis in Folge - und der BVB droht nun, den Anschluss nach oben zu verlieren.

"Wie wir hier in einem Heimspiel ohne Energie aufgetreten sind, ist unerklärlich", sagte Schlotterbeck bei DAZN: "Das war zu wenig, da nehme ich mich selbst nicht raus. Wir sind Borussia Dortmund, wenn wir mit einem Heimspiel gegen Hoffenheim oben dran bleiben können, dann müssen wir gewinnen."

"War unfassbar schlecht": Nico Schlotterbeck hat die Schnauze voll
19:18 Uhr

Medien: FC Bayern will DFB-Star loswerden

Gleich bei mehreren Leistungsträgern des FC Bayern ist unklar, wie es über den kommenden Sommer hinaus weitergeht. In eine Personalie kommt jetzt aber offenbar Bewegung. Ein Münchner Star-Spieler müsste den deutschen Fußball-Rekordmeister demnach verlassen. Alphonso Davies, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Thomas Müller, Leroy Sané: Die Liste an verdienten Spielern des FC Bayern, deren Zukunft offen ist, ist lang.

Während Münchens Sportvorstand Max Eberl zuletzt von sehr guten Gesprächen mit Mittelfeldantreiber Kimmich sprach ("Die Gespräche mit Jo sind extrem angenehm, weil er ein super reflektierter Mensch ist, der in seinem Leben schon viel erlebt hat"), hielt sich der 51-Jährige bei anderen Spielern zuletzt eher bedeckt.

Das hat wohl seinen guten Grund. Nicht mit allen Spielern wollen die Bayern verlängern, schon gar nicht um jeden Preis. Laut Informationen des Fachmagazins "Kicker", die am Sonntagnachmittag bekannt wurden, kommt jetzt Bewegung in die Personalie Leroy Sané. "Sein Vertrag wird nicht verlängert", vermeldete Kicker-Reporter Georg Holzner als "Tendenz" über X. Der ehemalige Schalker bräuchte demnach "eine extreme Leistungssteigerung, um seine - Stand jetzt geringen - Chancen auf einen neues Arbeitspapier zu erhöhen", schrieb Holzner weiter.

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Medien: FC Bayern will DFB-Star loswerden
18:40 Uhr

Medizinischer Notfall: Spielabbruch in Handball-Bundesliga

Infolge eines medizinischen Notfalls ist das Duell der Handball-Bundesliga zwischen dem TBV Lemgo Lippe und dem Schlusslicht 1. VfL Potsdam abgebrochen worden. Die Begegnung war in der neunten Spielminute beim Stand von 6:3 für Lemgo zunächst unterbrochen worden, weil auf der Tribüne ein Fan behandelt werden musste. Beide Teams wurden kurz darauf in die Kabine geschickt und entschieden sich später, das Spiel angesichts der Umstände nicht mehr fortzusetzen.

Der behandelte Fan war nach Angaben von Lemgos Hallensprecher in der Halle ansprechbar. Dennoch sei die Person in ein Krankenhaus gebracht worden. Der weitere Umgang mit der Begegnung blieb vorerst unklar. Weder zu einem Nachholtermin noch zu den Vorgaben - Neuansetzung oder etwa eine Wiederaufnahme ab dem Zeitpunkt des Abbruchs - lagen am heutigen Sonntagabend Informationen vor.

Medizinischer Notfall: Spielabbruch in Handball-Bundesliga
17:43 Uhr

Eklat in Berlin: Bochum-Boss wütet nach Diagnose "Schauspieler"

Nach dem Feuerzeug-Wurf von Berlin hat Bochum-Geschäftsführer Ilja Kaenzig Vorwürfe gegen den am Kopf getroffenen VfL-Torwart Patrick Drewes kritisiert. "Die Stimmung war aufgeheizt. Es gab hässliche Kommentare nicht nur auf den Tribünen, sondern auch in den Katakomben, wo Schauspielerei vorgeworfen wurde", sagte der 51-Jährige bei Bild TV. "Da wird eine Täter-Opfer-Umkehr gemacht."

Wer genau diese Vorwürfe erhob, sagte Kaenzig nicht. Er sprach von "Anwesenden in diesem Bereich." Drewes war am Samstag im Spiel beim 1. FC Union Berlin (1:1) in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug aus dem Berliner Block am Kopf getroffen worden. Er konnte nicht weiterspielen.

"Aus unserer Sicht kann es nicht sein, dass ein Spieler von uns getroffen wird und sich dann noch rechtfertigen muss, dass er nicht schwerer verletzt wurde", sagte der Geschäftsführer. Drewes wurde im Krankenhaus behandelt, nachdem er über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt hatte. Ein Test auf Gehirnerschütterung bei dem 31-Jährigen verlief unauffällig.

Eklat in Berlin: Bochum-Boss wütet nach Diagnose "Schauspieler"
17:28 Uhr

Vier Tage nach eigentlicher Horror-Verletzung: BVB-Star in Startelf

Borussia Dortmund kann im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim überraschend auf den zuletzt angeschlagenen Nationalspieler Nico Schlotterbeck setzen. Der Innenverteidiger steht in der Startelf des personell gebeutelten BVB, im Vorfeld war sogar eine Kadernominierung fraglich gewesen. Schlotterbeck hatte am vergangenen Mittwoch im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona (2:3) eine nicht näher definierte Bandverletzung erlitten.

Eine rechtzeitige Genesung werde "sehr schwer", sagte Dortmunds Trainer Nuri Sahin - nun kann Schlotterbeck aber von Beginn an helfen. Sahins Team wird in dieser Saison immer wieder von Verletzungen geplagt, aktuell ist die Lage vor allem in der Abwehr schwierig. Die beiden Innenverteidiger Niklas Süle (Syndesmoseanriss) und Waldemar Anton (Muskelverletzung) fehlen, auch Abwehrtalent Filippo Mane steht schon länger nicht zur Verfügung. Kapitän Emre Can hilft daher immer wieder in der Viererkette aus.

Vier Tage nach eigentlicher Horror-Verletzung: BVB-Star in Startelf
16:47 Uhr

Superstar äußert sich zu neuem Bayern-Vertrag

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala lässt seine Zukunft beim FC Bayern weiter offen. Bei einem Fanclub-Besuch im Landkreis Mühldorf am Inn verriet der 21 Jahre alte Offensivspieler einen Tag nach der ersten Bundesliga-Niederlage der Münchner in dieser Saison nichts Neues in der seit Monaten diskutierten Frage.

Ein junger Fan wollte von Musiala einem Sky-Video zufolge wissen, wie es um eine Verlängerung beim deutschen Rekordmeister stehe. "Da gibt's jetzt nicht viel zu sagen. Wie man sieht, ich fühle mich wohl, wir sind in Gesprächen. Schau'n wir mal", entgegnete Musiala am Tag nach dem 1:2 beim FSV Mainz 05.

Die Bayern-Führung arbeitet intensiv daran, den 21-Jährigen langfristig über das aktuelle Vertragsende am 30. Juni 2026 hinaus zu binden. "Wir wissen alle, was für ein großartiger Spieler er ist", sagte jüngst Sportchef Max Eberl. Musiala ist der wohl beste deutsche Spieler seit einigen Generationen.

Superstar äußert sich zu neuem Bayern-Vertrag
16:22 Uhr

Deutsche Biathleten enttäuschen erneut

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im österreichischen Hochfilzen in der Staffel das ersehnte Erfolgserlebnis verpasst. In einer ungewohnten Besetzung kamen Justus Strelow, Simon Kaiser, Danilo Riethmüller und Philipp Nawrath nicht über Rang fünf hinaus, nachdem es beim Saisonauftakt in Kontiolahti auch nur Platz vier geworden war.

Nach 13 Nachladern und einer Strafrunde von Riethmüller hatte das DSV-Quartett 2:27,8 Minuten Rückstand auf die siegreichen Franzosen, die bereits das zweite Staffelrennen des Winters gegen die sonstigen Dominatoren aus Norwegen gewannen. Rang drei sicherten sich die lange Zeit weit zurückliegenden Schweden.

Bis zum Stehendschießen von Riethmüller lagen die Deutschen sicher auf Rang drei. Doch der 25-Jährige, der liegend schon zwei Extrapatronen brauchte, musste dann sogar 150 Meter zusätzlich laufen und fiel auf Rang fünf zurück. Und auch Nawrath konnte nichts mehr reißen, vermied bei seinem letzten Schießen gerade so eine weitere Strafrunde. Damit beendeten die Schützlinge von Bundestrainer Uros Velepec die zweite Saison-Station enttäuschend. Nawrath war mit zwei achten Plätzen in den Einzelrennen noch der Stärkste.

Deutsche Biathleten enttäuschen erneut
15:41 Uhr

VfL Bochum baggert an vereinslosem Weltmeister Christoph Kramer

Der VfL Bochum steht einer Verpflichtung des vereinslosen Ex-Weltmeisters Christoph Kramer offen gegenüber. "Er war Spieler bei Dieter Hecking. Die hatten auch ein ganz gutes Verhältnis. Es würde daher ganz im Speziellen passen", sagte der Geschäftsführer des Bundesliga-Schlusslichts, Ilja Kaenzig, bei Bild TV.

Gespräche mit dem Fußball-Weltmeister von 2014 habe es aber bisher nicht gegeben, sagte Kaenzig. Die Transferplanung der Bochumer laufe aber. "Es muss der Mannschaft was geben auf ein, zwei, vielleicht drei Positionen", sagte der 51-Jährige. "Verrückte Dinge, ich wäre bereit, solche Dinge zu tun. Ob das jetzt Chris Kramer ist oder jemand anderes. Mit 08/15-Lösungen werden wir den Verein nicht retten."

Kramer hatte seinen bis 2025 laufenden Vertrag bei Borussia Mönchengladbach im Sommer aufgelöst. In einem Podcast zeigte er sich zuletzt überrascht, dass er keinen neuen Klub fand, obwohl er auch zu großen Gehaltseinbußen bereit gewesen sei. Der 33-Jährige ist in Bochum alles andere als ein Unbekannter. 2011 wurde er von Bayer Leverkusen an den damaligen Zweitligisten verliehen und feierte dort seinen Durchbruch als Profi-Fußballer. In Gladbach spielte er unter Dieter Hecking.

VfL Bochum baggert an vereinslosem Weltmeister Christoph Kramer
14:58 Uhr

Wilde Träume: Harry Kane will Premier-League-Legende nach München locken

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Kane und Son schätzen sich. (Foto: IMAGO/Sports Press Photo)

Durch die Verletzung von Harry Kane ist Trainer Vincent Kompany beim FC Bayern derzeit gezwungen zu improvisieren. Zwar verfügt der Kader des deutschen Rekordmeisters auch ohne den Engländer über jede Menge Qualität, ein weiterer Torjäger fehlt aber. Ginge es nach Kane, dann könnte ein langjähriger Teamkollege aus Tottenham Abhilfe schaffen.

Im Rahmen der traditionellen Fanclub-Besuche der Bayern-Profis vor Weihnachten verschlug es Harry Kane am Sonntag nach Bad Aibling. Begleitet von einer Blaskapelle wurde der noch verletzte Torjäger begeistert empfangen. In einer Fragerunde plauderte der 31-Jährige schließlich aus dem Nähkästchen. Ein Fan wollte wissen, welchen früheren Mitspieler aus Tottenham-Tagen Kane am liebsten neben sich beim FC Bayern sehen würde. "Sonny", entgegnete der Weltklasse-Angreifer - gemeint war Heung-min Son. Mit dem Südkoreaner hatte Kane jahrelang eines der gefährlichsten Duos der Premier League gebildet. Nach dem Rekordtransfer von Kane nach München, bei dem 95 Millionen Euro den Besitzer wechselten, stieg Son bei den Spurs zum neuen Kapitän auf. Noch immer ist er einer der wichtigsten Akteure der Nordlondoner. In der laufenden Spielzeit sammelte Son je vier Tore und Vorlagen in zwölf Einsätzen. Sein Arbeitspapier läuft am Saisonende aus, wie es danach weitergeht, ist unklar.

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Wilde Träume: Harry Kane will Premier-League-Legende nach München locken
14:36 Uhr

Linus Straßer patzt schon wieder

Skirennläufer Linus Straßer ist weiter auf der Suche nach seiner hervorragenden Form aus der vergangenen Saison. Beim Weltcup-Slalom im französischen Val d'Isere schied der Münchner im zweiten Lauf aus und blieb damit erneut ohne Punkte. Nach dem ersten Durchgang hatte der 31-Jährige in Lauerstellung auf dem siebten Platz gelegen.

Seinen ersten Saisonsieg holte sich Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen, der mit 0,52 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Atle Lie McGrath gewann. Dritter wurde Loic Meillard aus der Schweiz (+0,89 Sekunden). Sie alle profitierten vom Sturz des Franzosen Steven Amiez, der als Führender nach dem ersten Lauf ins Finale gegangen war.

Straßer fädelte im zweiten Durchgang nach einem misslungenen Beginn nach rund zehn Fahrsekunden ein. "Eigentlich passt dieser Hang wunderbar für mich, aber so richtig warm werde ich mit ihm nicht", hatte er schon vor dem Finale gesagt. In den bisherigen drei Slaloms punktete er nur als Siebter im finnischen Levi, in Gurgl verpasste er den zweiten Lauf.

Linus Straßer patzt schon wieder
13:47 Uhr

Georg Hackls Athleten demütigen deutsche Rodler

Deutschlands Rodel-Männer sind auch beim Heim-Weltcup in Oberhof den Österreichern hinterhergefahren. Eine Woche nach der Pleite in Innsbruck gab es auch in Thüringen für den dreimaligen Olympiasieger Felix Loch sowie Gesamtweltcup-Sieger Max Langenhan nichts zu holen. Dagegen machten die Österreicher, bei denen seit 2022 Deutschlands Rodel-Legende Georg Hackl als Trainer für Fahr- und Schlittentechnik arbeitet, die Plätze eins bis vier unter sich aus. Auf den siegreichen Ex-Weltmeister Jonas Müller hatte Loch als Fünfter mehr als 0,6 Sekunden Rückstand.

"Die Österreicher machen im Moment alles richtig. Und wir machen ein paar Fehlerchen", sagte er. "Wir kämpfen weiter und schauen, an welchen Schräubchen wir drehen müssen. Ich kenne solche Jahre, im neuen Jahr greifen wir wieder voll an", sagte der 35-Jährige. Langenhan wurde hinter dem Letten Krister Aparjods Siebter, Timon Grancagnolo kam auf Rang acht. David Nössler wurde Zehnter. Nach drei von neun Rennen ist der 25 Jahre alte Langenhan im Gesamtweltcup mit einem Rückstand von 30 Punkten auf den Oberhof-Zweiten Nico Gleirscher nur noch Vierter, Loch belegt Platz fünf.

Georg Hackls Athleten demütigen deutsche Rodler
12:45 Uhr

"Peinlicher" Auftritt sorgt für mächtig Frust in Kaiserslautern

Trainer Markus Anfang ist mit seiner Mannschaft nach der höchsten Saisonniederlage des 1. FC Kaiserslautern hart ins Gericht gegangen. "Wenn du dich so anstellst, so verteidigst, hast du in der 2. Liga nichts zu suchen", sagte der Coach nach dem 1:5 (0:2) bei Darmstadt 98 bei Sky: "Wir sind nicht am Mann, verteidigen nix - da musst du dich nicht wundern."

Mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit "hätten wir gegen jede Mannschaft verloren, weil wir die Grundtugenden nicht abgerufen haben", ergänzte Anfang angefressen. "Wenn ein langer Ball hinter die Kette reicht, um eine hundertprozentige Torchance zu haben - also mitlaufen kann man schon." Und jetzt? "Wir gehen da gemeinsam durch", sagte Anfang: "Die Jungs haben die letzten Wochen gut performt, heute war es keine Leistung - eine Entschuldigung an unsere Fans, die uns selbst bei 5:1 noch unterstützten. Wir müssen einiges in die Waagschale werfen, um gegen Köln ein gutes Spiel zu machen."

Verteidiger Jannis Heuer nannte den Auftritt "peinlich, nicht Betze-like" und meinte: "Das kann einem nur leidtun für alle, die den Fernseher eingeschaltet haben und die mitgereisten Fans." Nach zuletzt vier Siegen werde der FCK aber nun eben "eine neue Serie" starten: "Wir haben die Qualität und Mentalität, da gestärkt rauszukommen."

"Peinlicher" Auftritt sorgt für mächtig Frust in Kaiserslautern
12:18 Uhr

Laura Nolte fährt im Zweierbob allen davon

Peking-Olympiasiegerin Laura Nolte ist aktuell kaum zu schlagen. Beim Zweierbob-Weltcup in Sigulda fuhr die Winterbergerin ihren zweiten Saisonsieg ein. Mit Weltcup-Debütantin Leonie Kluwig im Schlitten statt Anschieberin Deborah Levi verwies sie Kim Kalicki auf Platz zwei. Trotz Tagesbestzeit im zweiten Lauf musste sich die Ex-Weltmeisterin mit Anschieberin Neele Schuten mit elf Hundertstelsekunden geschlagen geben. Dritte im Schneefall von Sigulda wurde US-Pilotin Kaysha Love mit Jasmine Jones.

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Daumen hoch von Laura Nolte. (Foto: dpa)

Im Einer-Gefährt am Vortag war sie noch von Lisa Buckwitz abgefangen worden. Die Zweierbob-Weltmeisterin hatte diesmal aber Pech und kam nicht über Rang vier hinaus. "Mit Startnummer vier sind wir voll in den Schnee reingefahren, es war ein bisschen unfair", sagte Buckwitz, die mit Kira Lipperheide knapp den Startrekord verfehlte. "Eine Hundertstelsekunde hinter Startrekord ist eine Ansage", sagte Buckwitz.

Aufgrund der vielen Stürze bei den Männern gestern wurde die anspruchsvolle Bahn in Lettland nicht gespritzt, um die Geschwindigkeiten etwas zu reduzieren. Das ging auch auf Kosten der Bahnqualität für die ersten Starterinnen wie Buckwitz.

Laura Nolte fährt im Zweierbob allen davon
11:55 Uhr

Nach Feuerzeug-Treffer: Drewes aus Klinik entlassen

Leichte Entwarnung bei Patrick Drewes: Der Torhüter des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum hat das Krankenhaus in Berlin wieder verlassen. Das teilte der Klub mit. Drewes wurde gestern im Spiel bei Union Berlin (1:1) in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug aus dem Union-Block am Kopf getroffen und klagte danach über Unwohlsein, Übelkeit und Kopfschmerzen. Zu weiteren Untersuchungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Dieses verließ Drewes am späten Samstagabend und kehrte in der Nacht mit dem VfL-Mannschaftsarzt nach Bochum zurück. Wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist noch offen. Für das Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim dürfte er aber wieder zur Verfügung stehen.

Nach Feuerzeug-Treffer: Drewes aus Klinik entlassen
11:33 Uhr

Katharina Schmid dominiert im Weltcup

Skispringerin Katharina Schmid ist zwei Wochen vor der Two-Nights-Tour in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf weiter die dominierende Frau im Weltcup. Die 28 Jahre alte Allgäuerin gewann im chinesischen Olympia-Ort Zhangjiakou auch das zweite Einzel und baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup aus.

Ihr reichten 98 und 98,5 Meter für einen deutlichen Sieg auf der Normalschanze. Die Slowenin Ema Klinec und Lisa Eder aus Österreich komplettierten das Podium, lagen aber mehr als zehn Punkte hinter Schmid zurück. "Ich bin sehr, sehr zufrieden", sagte Schmid, die vor ihrer Hochzeit Althaus hieß. Am Samstag hatte sie mit noch größerem Abstand auf die Konkurrenz gewonnen. Schmid hat damit drei von vier Weltcup-Springen in diesem Winter gewonnen.

Katharina Schmid dominiert im Weltcup
11:04 Uhr

Deutscher WM-Held muss für neuen Job über 4000 Kilometer umziehen

Deutschlands Basketballstar Dennis Schröder steht offenbar kurz vor einem weiteren Vereinswechsel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Der 31 Jahre alte Weltmeister soll nach einem Bericht des amerikanischen Fernsehsenders ESPN von den Brooklyn Nets zu den Golden State Warriors um Superstar Stephen Curry geschickt werden. Für den Kapitän des Weltmeisters wäre es ein erneuter Wechsel in seiner langen NBA-Karriere - und der bislang wohl weiteste. Zwischen den beiden Spielorten in Brooklyn und San Francisco liegen über 4100 Kilometer Luftlinie.

Die Warriors sollen sich mit den Nets auf den Deal geeinigt haben, um Schröder für den verletzten De'Anthony Melton zu bekommen. Der gebürtige Braunschweiger, der bislang eine starke Saison spielt, hat mit den Nets in der Eastern Conference weiterhin Chancen auf die Playoffs. In dieser Saison erzielt Schröder in 33,6 Minuten Spielzeit durchschnittlich 18,4 Punkte und verteilt 6,6 Assists pro Spiel für Brooklyn. Als Dreierschütze hat er eine Trefferquote von fast 39 Prozent pro Partie.

Deutscher WM-Held muss für neuen Job über 4000 Kilometer umziehen
10:09 Uhr

Real Madrid stellt Schiedsrichter an den Pranger

Der spanische Fußballmeister Real Madrid hat nach dem Remis bei Rayo Vallecano erneut über die eigenen Kommunikationskanäle harsche Schiedsrichterkritik geübt. "3:3: Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung verhindert den Sieg von Real Madrid", lautet die Überschrift des Spielberichts auf der vereinseigenen Homepage. Ursächlich für den Groll war eine Szene in der zweiten Halbzeit, in der Vinicius Junior von Gegenspieler Abdul Mumin vermeintlich elfmeterreif gefoult worden war.

"In der 75. Minute kam es zur umstrittensten Szene des Abends", heißt es im Detail im Spielbericht: "Vini Jr. wurde im Strafraum klar von Mumin zu Fall gebracht, doch Martinez Munuera gab keinen Elfmeter, und auch der VAR unter der Leitung von Gonzales Fuertes griff nicht ein." Nach Ansicht der TV-Bilder sah "der Elfmeter für mich sehr klar aus", sagte Trainer Carlo Ancelotti in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Real hatte in dieser Saison bereits häufig die Leistung der Schiedsrichter kritisiert und regelmäßig Videos auf dem vereinseigenen Fernsehsender Real Madrid TV ausgestrahlt, in denen die Fehler der Schiedsrichter aufgezeigt wurden. Gegen Vallecano hatten Fede Valverde (39.), Jude Bellingham (45.) und Rodrygo (56.) ein frühes 0:2 zwischenzeitlich gedreht, ehe Isi (64.) für den Außenseiter noch zum Endstand traf.

Real Madrid stellt Schiedsrichter an den Pranger
09:22 Uhr

Holtby hat Bauchschmerzen: "Ein Regenbogen" soll Kiel retten

Kapitän Lewis Holtby von Bundesliga-Neuling Holstein Kiel hat nach der fünften Niederlage in Folge die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. "Ich habe noch den Glauben, dass bessere Zeiten kommen. Ich bin schon lange im Fußball dabei und weiß: Nach ganz ekelhaftem Regen kommt auch gerne wieder ein Regenbogen", sagte der 34-Jährige nach dem 1:4 bei Borussia Mönchengladbach.

Nach 14 Spielen hat Kiel nur fünf Punkte auf dem Konto und liegt auf dem vorletzten Platz. Ihm gehe diese Bilanz an die Nieren, gab Holtby zu. "Das geht mir ins Mark, meine Familie tut mir auch leid. Keiner verliert jede Woche gerne. Ich nehme das mit nach Hause, ich habe Bauchschmerzen", sagte Holtby.

Dennoch blieben noch 20 Spieltage, an denen Holstein es besser machen könne. Holtby erinnerte an die Beispiele Mainz und Augsburg, die nach schwachem Start noch den Klassenerhalt schafften. "Da haben auch alle gedacht: Da geht nichts mehr. Du musst neue Energie sammeln, dir ein Momentum erarbeiten, Spiele gewinnen. Eine andere Formel gibt es nicht. Das Gute ist: Die Gegner sind nicht meilenweit weg", sagte Holtby.

Holtby hat Bauchschmerzen: "Ein Regenbogen" soll Kiel retten
08:30 Uhr

Flensburg wirft den Trainer raus

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat sich vor wegweisenden Partien in der kommenden Woche von Trainer Nicolej Krickau getrennt. Der dreimalige Meister gab die Entscheidung am Samstagabend bekannt. Zusammen mit Co-Trainer Anders Eggert wird der Sportliche Leiter Ljubomir Vranjes die Mannschaft interimsmäßig betreuen.

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Krickau wird in Flensburg nicht mehr an der Seitenlinie stehen. (Foto: dpa)

Es sei "definitiv keine einfache Entscheidung" gewesen. "In unserer aktuellen sportlichen Situation sehen wir jedoch nicht die gewünschte Weiterentwicklung in der Mannschaft", sagte Flensburgs Geschäftsführer Holger Glandorf zwei Tage nach der Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen (29:31): "Unser Auftreten in den Partien gegen die Top-Klubs der Liga reicht nicht aus, um unsere Ziele in dieser Saison zu erreichen."

Der Däne Krickau hatte die SG im Sommer 2023 übernommen und in der Vorsaison zum Titel in der European League geführt. Flensburg steht in dieser Bundesliga-Spielzeit nach 14 Partien auf dem sechsten Platz, in der European League erreichte das Team als Gruppensieger die Hauptrunde. Am Montag (19.30 Uhr) steht für Flensburg das Topspiel gegen die Füchse Berlin an, drei Tage später geht es im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen Bundesliga-Spitzenreiter MT Melsungen (20 Uhr).

Flensburg wirft den Trainer raus
08:01 Uhr

Hartenstein greift nach NBA-Cup-Titel

Isaiah Hartenstein spielt mit den Oklahoma City Thunder um einen Titel. Der deutsche Basketballprofi zog mit seinem Team ins Finale um den NBA Cup ein, beim 111:96 gegen die Houston Rockets überzeugte der Center, der vor der Saison zu OKC gewechselt war, mit 21 Punkten und acht Rebounds. Erfolgreicher war nur Teamkollege Shai Gilgeous-Alexander. Dem MVP-Kandidat aus Kanada gelangen 32 Punkte und ebenfalls acht Rebounds.

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Hartenstein trug entscheidend zum Sieg bei. (Foto: AP)

Im Finale am Mittwoch (2.30 Uhr MEZ) in Las Vegas trifft Oklahoma auf die Milwaukee Bucks mit dem griechischen Ausnahmespieler Giannis Antetokounmpo. Der Ex-Meister setzte sich im Halbfinale gegen die Atlanta Hawks 110:102 durch, Antetokounmpo schrammte mit 32 Punkten, 14 Rebounds und 9 Assists nur knapp an einem Triple-Double vorbei.

Die Premiere des NBA Cups hatten im vergangenen Jahr die Los Angeles Lakers gewonnen. Die Spiele des "In-Season-Turniers" zählen bis auf das Finale auch für die NBA-Hauptrunde. In der liegt OKC mit 20 Siegen bei nur fünf Niederlagen an der Spitze der Western Conference. Milwaukee ist Sechster im Osten (14 Siege, 11 Niederlagen).

Hartenstein greift nach NBA-Cup-Titel
07:42 Uhr

DFB äußert sich zu Schiri-Leistung im Skandalspiel

Schiedsrichter Martin Petersen hat während des Bundesliga-Skandalspiels zwischen Union Berlin und dem VfL Bochum gestern (1:1) richtig und stringent gehandelt. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Fußball-Bund. "Aus unserer Sicht waren seine Entscheidungen rund um den Vorfall korrekt", teilte der DFB mit. VfL-Torhüter Patrick Drewes war in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden. Das Spiel war in der Folge für 25 Minuten unterbrochen, ehe Petersen es ohne Drewes fortsetzen ließ.

"Er hat nach dem Vorfall richtigerweise beide Teams zunächst einmal in die Kabinen geschickt, um dem Ordnungspersonal die Gelegenheit zu geben, die Situation im Stadion zu beruhigen", heißt es in der DFB-Stellungnahme: "Anschließend hat er sich auch mit der Polizei und dem Sicherheitsbeauftragten kurzgeschlossen, um deren Einschätzung zur Lage in Erfahrung zu bringen. Auch dieses Vorgehen war richtig und notwendig."

Die Frage einer ordnungsgemäßen Durchführung bzw. Weiterführung des Spiels sei ebenso wichtig wie die Einschätzung, ob die Sicherheit der Beteiligten gewährleistet sei. Der Verband: "Martin Petersen hat beide Fragen auf der Grundlage des Regelwerks und der ihm vorliegenden Informationen bejaht und die Partie deshalb zu Ende geführt. Zudem hat er in der Spielunterbrechung die Kommunikation mit beiden Mannschaften gesucht."

DFB äußert sich zu Schiri-Leistung im Skandalspiel
07:21 Uhr

Heidelberg stürzt den Tabellenführer und übernimmt Platz 1 der BBL

Die MLP Academics Heidelberg haben Ratiopharm Ulm dank einer eindrucksvollen Aufholjagd im Topspiel der Basketball Bundesliga (BBL) von der Spitze gestürzt. Durch das 69:67 (33:45) zog der bisherige Zweite am Meister von 2023 vorbei und übernahm nach vier Erfolgen in Serie die Tabellenführung. Damariae Horne und Erol Ersek waren mit jeweils 14 Punkten die besten Werfer der Heidelberger, die zu Beginn des dritten Viertels noch mit 19 Zählern zurückgelegen hatten. Im Schlussabschnitt brachen die Ulmer jedoch ein, die Gastgeber erzielten nur noch sieben Punkte und kassierten die erste Pleite nach zuvor fünf Pflichtspielsiegen in Serie.

Heidelberg stürzt den Tabellenführer und übernimmt Platz 1 der BBL
06:52 Uhr

Bayern-Boss äußert Verständnis für Pleite in Mainz

Max Eberl fahndete gar nicht erst nach Ausreden für den überraschenden Patzer des FC Bayern. "Wir wollen keine Alibis suchen", erklärte der Sportvorstand des Tabellenführers der Fußball-Bundesliga. Nach dem 1:2 (0:1) beim FSV Mainz 05, der ersten Ligapleite in dieser Saison, sah sich Eberl nicht als "der, der hier steht und sagt: Platz, Verletzte, Schiedsrichter, Fans, Wetter hätten dazu beigetragen."

Auch einzelne Spieler wollte er nicht kritisieren, das Spiel habe der Rekordmeister als Kollektiv verloren. "Das kann mal passieren bei Menschen. Ich glaube, jeder hat auch mal eine Phase, wo es nicht so klappt", meinte Eberl: "Gerade in dieser Atmosphäre und bei dem Lauf, den Mainz gerade hat."

Dennoch gestand er ein, dass der verletzte Topstürmer Harry Kane dem Spiel der müden Bayern-Offensive zuträglich gewesen wäre. "In so einem Spiel könnte man sagen, es hätte gut getan, dass wir auch mal einen langen Ball spielen können, der festgemacht wird", gab er zu: "Hatten wir aber nicht." Eberl bekräftigte, dass die Münchner in der Winterpause keinen weiteren Mittelstürmer als Option hinter Kane verpflichten würden. Das Finanzielle spiele dabei eine Rolle, vor allem aber habe der Verein "einen Kader, der die Qualität hat, die Ziele zu erreichen, die wir uns vorgenommen haben".

Bayern-Boss äußert Verständnis für Pleite in Mainz
06:23 Uhr

Werder-Kapitän lobt Fans, "aber für uns Spieler ist das extrem scheiße"

Die Pyro-Unterbrechung im Bundesliga-Nordderby zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen (0:2) sorgte auch nach dem Schlusspfiff für Diskussionen. "Klar, die Fans haben überragende Stimmung gemacht, es war auch extrem fair. Aber für uns Spieler ist das extrem scheiße", sagte Werder-Kapitän Marco Friedl: "Du kommst raus nach 15 Minuten Pause und dann wird es nach zwei Minuten wieder unterbrochen."

Beim Stand von 1:0 aus Sicht der Gäste im zweiten Durchgang war die Partie gestern Abend für rund zehn Minuten gestoppt worden. Grund dafür war die starke Rauchentwicklung im Millerntor-Stadion. Beide befreundete Fanlager hatten zu Beginn der zweiten Hälfte pyrotechnische Gegenstände in großer Zahl abgebrannt - die Sicht im Stadion war anschließend für einige Minuten stark eingeschränkt.

Unzufriedenheit herrschte deshalb auch beim Gegner: "Pyro-Technik am Abend sieht ja immer ganz schön aus", sagte St. Paulis Trainer Alexander Blessin: "Für den Rhythmus aber war das ganz, ganz schlecht. Das war ein suboptimaler Zeitpunkt." Friedl zeigte sich im Anschluss aber auch versöhnlich. "Es hat ja nicht nur uns getroffen, sondern auch die anderen. Hoffentlich kommt es in Zukunft nicht mehr vor", sagte der Bremer: "Die Fans sagen, es gehört dazu, aber wir werden sicher auch mal mit den Fans darüber reden. Der Zeitpunkt ist halt extrem blöd gewesen für uns."

Werder-Kapitän lobt Fans, "aber für uns Spieler ist das extrem scheiße"
05:55 Uhr

"Großer Sieg, aber ...": Coup gegen FC Bayern lässt Mainz nicht völlig eskalieren

Nach dem Überraschungserfolg gegen den FC Bayern München war Trainer Bo Henriksen vom FSV Mainz 05 stolz auf sein Team. "Das ist natürlich eine große Leistung für uns, die beste Mannschaft in Deutschland zu schlagen", sagte Henriksen nach dem 2:1 (1:0) am 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

"Wir sind froh und wir sind happy. Wenn wir nicht happy wären, wenn wir gegen die Bayern gewinnen, dann haben wir ein Problem", sagte Henriksen nach dem starken Heimauftritt seiner Mannschaft. Der Däne sprach von einem verdienten Sieg. "Weil wir haben viel Mut mit dem Ball gezeigt, wir haben sehr gut verteidigt."

Allzu hoch hängen wollte Henriksen den Sieg aber dann doch nicht. "Natürlich ist das ein großer Sieg für uns, aber es ist nur ein Sieg", sagte der 49-Jährige. Dank des Coups sind die Mainzer zumindest vorübergehend auf den sechsten Platz in der Bundesliga-Tabelle gesprungen und können vom Europapokal träumen. Im letzten Pflichtspiel dieses Kalenderjahres tritt der FSV am kommenden Samstag bei Eintracht Frankfurt an.

"Großer Sieg, aber ...": Coup gegen FC Bayern lässt Mainz nicht völlig eskalieren