Der Sport-TagGesundheitliche Sorgen: Deutsches Paralympics-Team ist kleiner als erhofft
Mit nur 18 Sportlern und sechs Guides reist der Deutsche Behindertensportverband (DBS) zu den Paralympics in Peking. Im Aufgebot fehlt aufgrund anhaltender körperlicher Probleme die achtmalige Paralympicssiegerin Andrea Eskau. Die 50-Jährige war 2018 in Pyeongchang Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier und holte insgesamt sechs Medaillen im Langlauf und Biathlon, davon zwei goldene. In Pyeongchang war der DBS mit 20 Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Auch die 17 Jahre alte Merle Menje, die im Sommer im Rennrollstuhl ein beachtliches Paralympics-Debüt gefeiert hatte, verzichtet aus persönlichen Gründen auf ihre Winter-Premiere im Langlauf.
Auch deshalb sind die Erwartungen in diesem Jahr bescheiden. "Schade ist, dass wir in erster Linie aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nicht alle möglichen Startplätze ausschöpfen konnten", sagte Chef de Mission Karl Quade.