Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Reaktion auf Nike-Prototyp: Neue Schuh-Regel in der Leichtathletik

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Nikes neuer Schuh sorgte für Diskussionen. Nach der neuen Regel wäre er im Wettkampf verboten.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Nach der Flut an Fabelzeiten auf den Langstrecken hat der Leichtathletik-Weltverband World Athletics seine Schuh-Regeln geändert und verbietet künftig das Tragen von futuristischen Prototypen im Wettkampf. Kern der neuen Regel, die am 30. April in Kraft tritt, ist, dass Schuhe künftig vier Monate lang für jeden öffentlich im Handel erhältlich sein müssen, bevor sie im Rennen benutzt werden dürfen. "Wenn ein Schuh für alle erhältlich ist, aber aus ästhetischen oder medizinischen Gründen für einen Athleten modifiziert wurde, ist er erlaubt", hieß es in einer Mitteilung des Weltverbandes.

Das Verbot bezieht sich vor allem auf die Straßen-Laufschuhe des Sportartikel-Giganten Nike. In dessen neuartigen Vaporfly-Schuhen lief unter anderem der Kenianer Eliud Kipchoge bei einem Projekt den Marathon als erster Mensch unter zwei Stunden. Der Vaporfly soll Läufern einen Zeitvorteil von drei bis vier Prozent gebracht haben, daraufhin war eine Kontroverse entbrannt.

Quelle: ntv.de

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