Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Ruder-Weltmeister Ocik träumt vom Ironman

Ein gutes halbes Jahr ist es noch bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Doch die deutschen Ruderer - vor allem im Paradeboot, dem Deutschland-Achter - stecken mitten in der Vorbereitung. Schlagmann Hannes Ocik beschreibt im Interview mit der RTL/ntv-Redaktion die entbehrungsreiche Zeit.

  • Vor allem Freundin Lena und seine Familie müssen zurückstecken: "Es ist sehr schwierig, dass so zu koordinieren, dass man sich regelmäßig sieht", erklärt Ocik. "Vor allem auch dann in den Trainingsphasen im Winter, wenn wir viel im Ausland in den Trainingslagern sind, sieht man sich halt recht wenig. Damit muss man sich dann arrangieren können."
  • Alles ist ausgerichtet auf den großen Traum Olympiagold. 2016 in Rio hatte es für den Deutschland-Achter hinter dem Dauerrivalen Großbritannien "nur" zu Silber gereicht. Wäre das diesmal eine Enttäuschung? "Sehr schwierige Frage", sagt Ocik. "Ich glaube, das liegt ein bisschen an der Situation und wie es dazu kam. Wenn wir an dem Tag unser bestes Rennen abgeliefert haben und eine andere Nation einfach besser ist, dann ist das einfach Leistungssport."
  • Für die Zeit nach der Karriere hat der 28-Jährige ebenfalls schon einen Plan. "Ich möchte gerne einen Ironman machen", so Ocik. "Ich hab, glaube ich, bloß das Problem mit dem Laufen, das wird sehr schwierig für mich. Schwimmen und Radfahren kriege ich noch hin, aber laufen wird schwierig."

Quelle: ntv.de

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