Formel1

Neuer Asphalt bei Türkei-GP Scheitert Hamilton-Triumph an Rutschpartie?

d41770127b823a4b9a9f9382c69aa060.jpg

Hamilton fuhr im Training noch keine Bestzeit.

(Foto: AP)

Seit neun Jahren hat kein Formel-1-Rennen in der Türkei stattgefunden. Nun aber könnte Lewis Hamilton ausgerechnet in Istanbul seinen siebten WM-Titel fix machen. Das freie Training allerdings macht deutlich: Der frische Asphalt bereitet arge Probleme.

Eine Rutschpartie zum Auftakt des Großen Preises der Türkei hat in der Formel 1 die Hoffnungen auf ein spannendes Wochenende genährt. Im freien Training von Istanbul drehte Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) die schnellste Runde, überraschend gefolgt von Charles Leclerc (Monaco) im Ferrari. Der 23 Jahre alte Niederländer fuhr auf dem rutschigen Asphalt in Istanbul am Freitag in 1:28,330 Minuten die allerdings wenig aussagekräftige Bestzeit.

Erst mit einigem Abstand folgte dahinter das Mercedes-Duo Valtteri Bottas (Finnland) und Lewis Hamilton (Großbritannien), der schon knapp eine Sekunde Rückstand hatte. Sebastian Vettel im zweiten Ferrari kam mit mehr als 1,6 Sekunden Rückstand nicht über den achten Rang hinaus.

Hamilton kann im Rennen am Sonntag (ab 10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) seinen siebten WM-Titel perfekt machen und damit den Rekord von Michael Schumacher einstellen. Der 35 Jahre alte Brite hat in der Gesamtwertung derzeit 85 Punkte Vorsprung vor seinem Stallrivalen Bottas. Bei 78 Zählern Polster nach dem Grand Prix ist Hamilton der Titel schon nicht mehr zu nehmen. Kommt er vor Bottas ins Ziel, genügt das für den Gesamtsieg.

Allerdings bleiben die Bedingungen am Wochenende schwer absehbar. Rund um das Qualifying am Samstag soll es regnen, ohnehin bietet der neue Asphalt auf dem Istanbul Park Circuit kaum Grip und stellte die Fahrer schon am Freitag vor einige Probleme. Der Asphalt war erst vor wenigen Wochen kurzfristig neu aufgetragen worden, da das Rennen am Bosporus erst aufgrund der Coronavirus-Pandemie in den Kalender gekommen war. Viele Piloten verursachten Dreher. Auch die niedrigen Temperaturen von rund 16 Grad tragen ihren Teil zu den Schwierigkeiten bei.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.