Formel1

Hamilton "nur" Trainingsfünfter Verstappen setzt F1-Bestzeit, Ferrari bangt

07e1e35fe3a8bce13060c1c6d1759c86.jpg

Charles Leclerc ist mit sieben Poles der Qualifying-König dieser Formel-1-Saison.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Im dritten Training zum Großen Preis der USA geht die Bestzeit an Formel-1-Jungstar Max Verstappen. Im Red Bull liegt er knapp vor Ferrari-Star Sebastian Vettel, dessen Team dennoch zittert: um das Auto von Teamkollege Charles Leclerc. Auch für Fast-Weltmeister Lewis Hamilton läuft es nicht optimal.

Bestzeit für Max Verstappen, positiver Trend bei Sebastian Vettel, dafür Sorgen um den Ferrari seines Teamkollegen Charles Leclerc: Während der viermalige Formel-1-Weltmeister Vettel im Abschlusstraining zum Großen Preis der USA in 1:33,523 Minuten der Zweitschnellste hinter Red-Bull-Star Verstappen (1:33,305) war, rollte der SF90H von Leclerc nach nicht einmal einer Runde mit Motorproblemen aus.

Der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton, der in Austin/Texas seinen sechsten Titel perfekt machen kann, kam im Mercedes auf seiner Lieblingsstrecke überraschend nicht über Rang fünf (+0,681) hinaus. Vor dem Briten landeten noch sein junger Landsmann Lando Norris (McLaren/+0,513) und sein Teamkollege und einzig verbliebener WM-Rivale Valtteri Bottas (Finnland/+0,599). Renault-Pilot Nico Hülkenberg belegte bei der Generalprobe für das Qualifying den elften Rang (+1,479).

Leclerc musste seinen Ferrari gleich zu Beginn der Einheit abstellen. Wie Ferrari mitteilte, muss der Motor wegen eines Öllecks ausgetauscht werden. Leclerc bleibt ohne Strafe, da ein bereits benutztes Aggregat eingesetzt werden soll. Die Voraussetzungen für den 22-jährigen Monegassen mit Blick auf das Qualifying um 22 Uhr (live bei n-tv und n-tv.de ) sind dennoch nicht ideal. Der Jungstar ist mit sieben Pole Positions der erfolgreichste Qualifyer der laufenden Saison, Ferrari stellte in den vergangenen sechs Rennen jeweils den Polesetter - fünfmal hieß dieser Leclerc.

Noch Luft nach oben bei Hamilton

Hamilton, der am Freitag noch die Bestzeit gesetzt hatte, gelang am Samstagmittag (Ortszeit) keine fehlerfreie Runde. Mit dem 34-Jährigen dürfte aber im weiteren Verlauf des Wochenendes noch zu rechnen sein: In den letzten drei Jahren holte er sich in Austin die Pole, fünf der sieben Rennen auf dem Circuit of the Americas gewann der Brite.

Bereits Rang acht im Rennen am Sonntag (20.10 Uhr/RTL und n-tv.de Liveticker) reicht Hamilton, um sich aus eigener Kraft die WM-Krone aufzusetzen. Wenn Bottas nicht gewinnt, muss der Brite für den Titelgewinn nicht einmal ins Ziel kommen.

Über Nacht wurde der Streckenbelag in den Kurven eins und neun geglättet, nachdem zahlreiche Fahrer über die Bodenwellen geschimpft hatten. Vettel sprach von "Schanzen", Hamilton klagte nach dem ersten freien Training wegen der heftigen Vibrationen über Kopfschmerzen.

*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, cwo/sid

Mehr zum Thema