Formel1

"Hätte schlimmer sein können" Verstappen verteidigt seinen Ausraster

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Max Verstappen schubste Esteban Ocon nach dem Rennen in Brasilien. Seinen "Ausraster" bereut er aber bis heute nicht.

(Foto: imago/Motorsport Images)

Max Verstappen ist auch zwei Wochen nach dem "Idioten-Crash" von Brasilien noch immer nicht besänftigt. Vor dem Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi verteidigt der Reb-Bull-Pilot seinen Garagen-Schubser gegen Esteban Ocan. Der gibt sich derweil kleinlaut.

Esteban Ocon ganz rechts, Max Verstappen ganz links. Dazwischen die beiden Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen - und jede Menge Spannungen beim zweiten Teil der Pressekonferenz zum Großen Preis von Abu Dhabi, dem letzten Rennen der Formel-1-Saison 2018. Der Ärger von Red-Bull-Pilot Verstappen nach der folgenreichen Kollision in Brasilien mit dem weit zurückliegenden Ocon ist alles andere als verraucht. Der Niederländer hatte über Funk geflucht: "Was für ein verdammter Idiot".

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Verstehen konnte der 21 Jahre alte Niederländer die Diskussionen und die Strafe für seine Schubser gegen den Franzosen Ocon nach dem Formel-1-Rennen in Sao Paulo auch nicht. "Ich wollte eine Entschuldigung, ich habe eine andere Antwort bekommen. Wir sind alle emotional, da hatte ich gerade den Sieg verloren. Was mich betrifft, war ich wirklich ruhig, es hätte deutlich schlimmer sein können", betonte Verstappen. Ocon habe noch Glück gehabt, dass er von Verstappen nach dem Rennen nur geschubst worden sei.

"Was denken Sie denn, was ich hätte tun sollen: Hingehen, ihm die Hand schütteln und Danke sagen, dass ich Zweiter geworden bin", fragte er die Medienvertreter, während Ocon recht kleinlaut auf der anderen Seite des Podiums saß und erstens versuchte, sich zu entschuldigen für den Crash ("Es tut mir leid für Max"), der Verstappen den Sieg gekostet hatte und zweitens bemüht war, die Sache hinter sich zu lassen.

Auf die Frage, wie er es findet, dass er und Ocon voraussichtlich noch einige Jahre in der Königsklasse des Motorsports gegeneinander antreten müssen, antwortete Verstappen mit maximaler Emotionslosigkeit: "Wir sind schon im Kart gegeneinander gefahren. So ist das Leben." Ocon, der für das Team Racing Point Force India fährt, hatte für den Crash im Rennen eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen. Verstappen, vor dem Saisonfinale Fünfter der WM-Wertung, muss für seine Entgleisung Sozialstunden ableisten.

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Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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