Fußball-EM

Neue Testvorgabe für EM-Zugang Gute Nachricht für Ticketinhaber in München

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Drei deutsche Gruppenspiele und ein Viertelfinale finden in München statt.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Jeweils 14.000 Fans dürfen die vier Spiele der Fußball-Europameisterschaft in München im Stadion verfolgen. Die Zugangsvoraussetzungen sind nun weniger streng als befürchtet. Ein PCR-Test ist nicht mehr nötig. Das macht nicht nur die Logistik für die Zuschauer leichter.

Sehr gute Nachrichten für alle Fußball-Fans, die ein EM-Ticket für die Spiele in München ergattert haben: Wie der Deutsche Fußball-Bund auf Anfrage von RTL/ntv erklärt, müssen die Zuschauer keinen negativen PCR-Test vorlegen, ein negativer Antigentest reicht. Das ist nicht nur logistisch eine deutliche Erleichterung, sondern auch eine für die Geldbörse. Schließlich kostet ein PCR-Test um die 130 Euro. Der sollte zwingend notwendig sein, hatte es zuletzt geheißen. Das ist nun hinfällig. Der DFB will das am Wochenende offiziell machen.

Vier Spiele sind für den Standort München angesetzt: alle Vorrundenpartien der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sowie ein Viertelfinale. Allerdings müssen sich die Zuschauer dennoch auf deutliche Einschränkungen beim Stadionbesuch einstellen. Laut "Bild"-Zeitung sei ein komplettes Alkoholverbot in der Allianz Arena möglich. Zudem könnte durch die Landesregierung eine durchgehende Maskenpflicht erlassen werden.

Zugelassen sind in München ohnehin nur 14.000 Fans, statt den 70.000 Zuschauern, die in der Heimspielstätte des FC Bayern in normalen Zeiten, also ohne Pandemie, bei internationalen Partien Platz finden. Ministerpräsident Markus Söder hatte die Zulassung von Fans zuletzt gegen Kritik verteidigt. Zum einen erlaube es die pandemische Lage mit einer niedrigen Inzidenz und einer hohen Zahl an Geimpften, zum anderen gebe es ein "extrem hohes Sicherheitskonzept", sagte der CSU-Chef in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche".

Das Sicherheitskonzept umfasse Testkapazitäten, Masken und ein innovatives Zu- und Abgangskonzept für die Zuschauer. Letztes sei von besonderer Bedeutung, da hier wohl die größten Ansteckungsprobleme lägen. "Das eigentliche Problem im Stadion ist ja nicht das Sitzen im Stadion", sagte Söder. Er betonte, dass die Erlaubnis von Zuschauern auch ein Stück weit eine Rückgewinnung Freiheit und Lebensfreude sei. Sollte das Konzept zudem funktionieren, sei es auch ein Probelauf für andere Kulturveranstaltungen mit Zuschauern.

Quelle: ntv.de, tno/tsi

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