Fußball

Bayern-Kandidat weg vom Markt? Ajax will ten Hag nicht im Sommer freigeben

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Begehrter Cheftrainer: Erik ten Hag von Ajax Amsterdam wird vom FC Bayern München umworben.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Noch vor ein paar Monaten heißt es, Ajax Amsterdam würde Cheftrainer Erik ten Hag ziehen lassen, wenn der große FC Bayern anklopft. Nun schallt es aus den Niederlanden: "Die Tür bleibt verschlossen." Bleibt damit Hansi Flick auch über das Saisonende hinaus Coach der Münchner?

Der niederländische Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam will den beim FC Bayern hoch im Kurs stehenden Erik ten Hag entgegen früheren Berichten nicht im kommenden Sommer vorzeitig freigeben. "Die Tür bleibt vorläufig geschlossen", sagte Ajax-Sportdirektor Marc Overmars der niederländischen Zeitung "De Telegraaf".

Im Herbst hatte Overmars noch angedeutet, dem 49-jährigen Coach bei einem entsprechenden Wechsel-Angebot keine Steine in den Weg legen zu wollen. Jetzt sagte er der Zeitung: "Ihn lasse ich mit Sicherheit nicht gehen, obwohl ich weiß, dass große europäische Spitzenklubs ihn auf dem Zettel haben." Ten Hag könne durchaus nach dem Sommer 2020 noch eine weitere Saison bei Ajax bleiben. Der FC Bayern band vor Weihnachten Hansi Flick als Cheftrainer bis Saisonende. Ein längerer Verbleib ist laut Klubmitteilung aber "eine gut vorstellbare Option".

Ten Hag kennt den FC Bayern

Dennoch gelten vor allen ten Hag und Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain weiterhin als Trainerkandidaten bei den Münchnern. Ten Hag ist ein Coach, der nicht nur den Klub kennt, sondern sehr konkret für die Art Fußball steht, die Karl-Heinz Rummenigge zuletzt eingefordert hat. Er kennt München aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft (2013-15). Er sorgte in der Vorsaison mit Amsterdam für Furore, als die Mannschaft nur knapp das Champions-League-Finale verpasste. Ten Hag ist vertraglich bis 2022 an Ajax gebunden.

 

Zur Winterpause liegt der FC Bayern München nur auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle. Das ist deutlich zu wenig für das Selbstverständnis des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Herbstmeister ist erstmals RB Leipzig. Die Sachsen haben mit 37 Punkten vier Punkte mehr als die Münchner. Auf Platz zwei liegt Borussia Mönchengladbach.

Quelle: ntv.de