Fußball

"Sie sind so ein Clown" Aubameyang verhöhnt BVB-Boss Watzke

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Pierre-Emerick Aubameyang findet Watzkes Seitenhieb nicht lustig.

(Foto: imago images/Sportimage)

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke stichelt in einem Interview über astronomische Gehälter in der Premier League gegen seinen Ex-Spieler Pierre-Emerick Aubameyang. Der findet das gar nicht witzig und keilt via Twitter zurück. Dabei bleibt er nicht nur bei nebulösen Andeutungen.

Manche Aussagen kommen wie ein Boomerang zurück - und schon eskaliert eine Frotzelei. Das erlebt gerade BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Der Chef von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund stichelte am Mittwoch im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" gegen seinen Ex-Spieler Pierre-Emerick Aubameyang. Und bekommt jetzt eine heftige Retourkutsche.

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Im Gespräch über astronomische Gehälter in der englischen Premier League kam er auch auf den 2018 zum FC Arsenal gewechselten Aubameyang zu sprechen. "Klar ist es schwer, einen Spieler angesichts solcher Summen zu halten. Manche gehen dann wegen dieses Geldes zu Klubs, wo sie jahrelang nicht mehr Champions League spielen", sagte Watzke. Dabei konnte er sich den Seitenhieb nicht verkneifen: Aubameyang, der beim FC Arsenal "großartig" spiele, "wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig." Denn der 30-Jährige spielt mit seinem Klub "nur" in der Europa League, während Borussia Dortmund in der Champions League mitmischen darf.

"Als erstes das Geld genommen"

Doch der Gabuner fand die Aussagen seines früheren Arbeitgebers offenbar gar nicht lustig. Bei Twitter schrieb er: "Es ist besser für Sie, wenn ich niemals darüber spreche, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe. Herr Watzke, Sie sind so ein Clown." Und weiter: "Ich erinnere mich an die Zeit, als Sie sagten, wir werden Ousmane (Dembélé, Anm.d.Red.) niemals verkaufen und dann haben Sie mehr als 100 Millionen geboten bekommen und waren der erste, der das Geld gerne angenommen hat." Aubameyang schloss: "Sprechen Sie bitte niemals über Geld. Bitte lassen Sie mich in Ruhe." Was der Offensivspieler mit seiner nebulösen Andeutung meint bezüglich seines Wechsels zu Arsenals, bleibt allerdings unklar.

Aubameyang hat in der laufenden Saison für Arsenal in acht Partien acht Tore erzielt. Er war für etwa 64 Millionen Euro zu den Londonern gewechselt, bei denen sein Vertrag noch bis 2021 läuft.

Quelle: ntv.de, ara