Fußball

Burgstallers Serie geht weiter Auf Schalke verlacht, auf St. Pauli gefürchtet

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Guido Burgstaller trifft auch im siebten Spiel in Serie.

(Foto: picture alliance/dpa)

Guido Burgstaller spielt auf Schalke lange bemüht aber glücklos, zu Beginn der Saison wechselt er zum FC St. Pauli. Nach einer langen Verletzungspause startet der Stürmer eine wundersame Serie - und die sorgt auch am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga für drei wichtige Punkte.

FC St. Pauli - SV Darmstadt 98 3:2 (1:0)

Der FC St. Pauli hat dank Guido Burgstaller und viel Glück seinen Siegeszug in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Gegen Darmstadt 98 setzten sich die Kiezkicker 3:2 (1:0) durch und feierten den vierten Erfolg in Serie. Burgstaller (26./82. Minute) mit seinen Saisontoren sieben und acht sowie Omar Marmoush (62.) trafen für die Kiezkicker, die gestärkt ins Stadtderby am 1. März (20.30 Uhr/Sky) gegen den HSV gehen. Für die starken Darmstädter trafen Tim Skarke (64.) und Serdar Dursun (66./10. Saisontor).

Nach fünf Dreiern aus den vergangenen sechs Spielen erwies sich der erneut mit der Erfolgself der Vorwochen angetretene Kiezclub wieder als sehr effizient. Burgstaller, der schon nach zwei Minuten hätte treffen können, staubte bei einem von Torhüter Marcel Schuhen zu kurz abgewehrten Schuss zur Führung ab. Burgstaller traf damit im siebten Spiel nacheinander - das ist Vereinsrekord. Außer bei Marvin Mehlems Schuss (45.+1) traten die Gäste offensiv zunächst kaum in Erscheinung.

Das wurde nach der Pause anders. Tobias Kempe (47.) jagte einen Freistoß an die Latte, Dursun scheiterte an Keeper Dejan Stojanovic (50.). Marmoush, der kurz zuvor eine Riesenchance ausgelassen hatte (58.), erhörte auf 2:0, doch Skarke und Dursun schafften innerhalb von nur vier Minuten das 2:2. Nach einem Konter traf Burgstaller zum Sieg, der bei Dursuns Lattenkopfball (86.) und Sebastian Ohlssons doppelten Rettungstat auf der Linie (90.+4) noch in Gefahr geriet.

VfL Osnabrück - 1. FC Heidenheim 1:2 (0:1)

Der VfL Osnabrück kommt auch nach dem Trainerwechsel vorerst nicht aus der Krise. Die Niedersachsen verloren gegen den 1. FC Heidenheim zu Hause mit 1:2 (0:1) und liegen in der Tabelle nur noch knapp vor der Abstiegszone. Heidenheim befindet sich dagegen im gesicherten Mittelfeld.

Tim Kleindienst brachte die Gäste aus Baden-Württemberg in der 42. Minute per Kopf in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Oliver Hüsing mit dem zweiten Heidenheimer Kopfballtreffer für das 0:2 (50.). In der Folge hatten die Gastgeber mehrere Chancen, frühzeitig noch einmal heranzukommen. Der Anschlusstreffer von Christian Santos kam zu spät (88.).

Osnabrück hatte sich am Montag von Trainer Marco Grote getrennt. Zuvor hatten die in der Hinrunde noch starken Lila-Weißen sieben Spiele in Serie verloren. Gegen Heidenheim betreute U-19-Coach Florian Fulland die Gastgeber als Interimstrainer.

SC Paderborn - SV Sandhausen 2:1 (1:1)

Der SC Paderborn hat sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen gewonnen. Das Team von Trainer Steffen Baumgart bezwang die Gäste mit 2:1 (1:1). Sandhausens Besar Halimi (15. Minute) erzielte zwar die Führung für den SVS, dann aber drehten Dennis Srbeny (36.) und Christopher Antwi-Adjej (74.) die Partie.

Paderborn steht im Mittelfeld der Tabelle mit reichlich Vorsprung zur Abstiegszone und deutlichem Rückstand zu den Aufstiegsplätzen. Der SVS rangiert nach dem Sieg von Eintracht Braunschweig am Freitag gegen Regensburg auf dem 17. Tabellenplatz in der Abstiegszone. Am Montag hatte Sandhausen sich nach nicht mal drei Monaten vom bisherigen Chefcoach Michael Schiele getrennt. Die beiden Interimstrainer Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits konnten erstmal keine Wende bringen.

Quelle: ntv.de, ter/dpa