Fußball

Auswärtsbann in Hoffenheim droht BVB-Fans pesten erneut gegen Dietmar Hopp

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Die Dortmunder zielten mit ihren Bannern unter die Gürtellinie.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Die Verachtung vieler Fans von Borussia Dortmund für Hoffenheims Mäzen Hopp ist insbesondere bei Duellen der beiden Bundesligaklubs sicht- und hörbar. Bereits 2018 hatte das DFB-Sportgericht sie wegen beleidigender Banner mit einer Bewährungsstrafe belegt. Nun fallen die BVB-Anhänger erneut negativ auf.

Nach erneuten Schmähungen gegen Hoffenheims Mehrheitseigner Dietmar Hopp droht den Fans von Borussia Dortmund ein Stadionverbot bei der TSG. Während der 1:2 (1:0)-Niederlage des BVB am Freitagabend in der Fußball-Bundesliga hatten Dortmunder Anhänger in Sinsheim beleidigende Plakate in die Höhe gehalten und den 79 Jahre alten Hopp mit Gesängen verunglimpft.

Genau für einen solchen Wiederholungsfall hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes vor gut einem Jahr einen Auswärtsbann in Aussicht gestellt. Die Dortmunder waren bei der Verhandlung am 2. November 2018 nach den Ausfällen der eigenen Anhänger im Auswärtsspiel in Sinsheim (22. September 2018) um einen Punktabzug herumgekommen. Stattdessen hatte das Sportgericht ein dreijähriges Stadionverbot auf Bewährung verhängt. Sollten sich die BVB-Fans bis zum Ende der Bewährungsfrist am 30. Juni 2022 erneut etwas zu Schulden kommen lassen, so das Urteil, sollte es zum Ausschluss der Anhänger in den nächsten drei Gastspielen im Kraichgau kommen.

Im September 2018 hatten Dortmunder Fans unter anderem erneut ein etwa zehn mal zehn Meter großes Banner ausgerollt, welches das Konterfei von Hopp hinter einem Fadenkreuz zeigte.  Die Plakate waren damals eine Reaktion auf Strafanzeigen und Stadionverbote gegen 33 Dortmund-Fans, mit denen der TSG-Mäzen auf beleidigende Gesänge beim BVB-Auswärtsspiel im Jahr davor reagiert hatte. Am Freitagabend waren die Banner kleiner, aber nicht weniger beleidigend. Unter anderem wurde dem Hoffenheimer Mehrheitseigner das letzte Weihnachtsfest gewünscht, außerdem war das Wort "Hurensohn" zu lesen.

Quelle: ntv.de, ino/dpa