Fußball

Neuzugang trifft bei Debüt BVB führt 1860 im Pokal brutal dominant vor

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Torschützen unter sich: Donyell Malen und Karim Adeyemi.

(Foto: REUTERS)

Torjäger Erling Haaland ist weg, Neuzugang Sébastien Haller fehlt nach der Schock-Diagnose Hodenkrebs, Borussia Dortmund muss sich auch mit dem neuen Trainer Edin Terzic erst finden. Der DFB-Pokal ist die erste Aufgabe - und die löst das Team überaus souverän. 1860 München hat keinerlei Chance.

Neustart geglückt: Borussia Dortmund hat beim Comeback von Edin Terzic locker die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht und Lust auf mehr gemacht. Im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße gewann die Mannschaft des alten, neuen Trainers Terzic bei Drittligist 1860 München mit 3:0 (3:0).

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Wir wollten viele Tore machen, das ist uns in der ersten Halbzeit gut gelungen", sagte Torschütze Karim Adeyemi in der ARD. 1860-Trainer Michael Köllner gratulierte dem BVB: "Für uns ist heute nicht so viel gut gelaufen. Dortmund war spielfreudig, am Ende war es für uns hartes Brot."

Im strömenden Regen zeigte die junge Dortmunder Mannschaft eine vor allem in der ersten Halbzeit überzeugende Leistung. Donyell Malen (8.) brachte den fünfmaligen Pokalsieger früh in Führung. Jude Bellingham (31.) und Karim Adeyemi (35.) schraubten das Ergebnis in der Folge in die Höhe. Die Sechziger waren vor 15.000 Zuschauern nach ihrem erfolgreichen Saisonstart in Dresden (4:3) chancenlos.

Bei seinem ersten Pflichtspiel als BVB-Trainer seit dem siegreichen Pokalfinale 2021 setzte Terzic auf drei Neuzugänge. Niklas Süle und Nico Schlotterbeck bildeten das Innenverteidiger-Duo, zudem durfte Adeyemi von Beginn an auflaufen. Den an einem Hoden-Tumor erkrankten Sébastien Haller ersetzte Toptalent Youssoufa Moukoko.

Und der BVB legte gleich gut los. Die erste Großchance von Malen (4.) konnte Sechzig-Torwart Marco Hiller noch abwehren, vier Minuten später war er dann jedoch geschlagen. Erneut war es Malen, der mit Tempo in den Strafraum drängte und dieses Mal den Ball über den Umweg zweier Innenpfosten aus halblinker Position ins Tor schob.

Dann hat auch noch der sichere Torhüter Pech

Der BVB war auch in der Folge das klar dominante Team, mit den seltenen Münchner Entlastungsangriffen hatten die Dortmunder nur wenig Mühe. Stattdessen suchten sie selbst immer wieder den Weg nach vorne, vor allem die pfeilschnellen Adeyemi und Malen auf den Flügeln bereiteten 1860 einige Probleme.

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Ein schöner Spielzug brachte schließlich das zu erwartende zweite Tor. Erneut war Malen entscheidend beteiligt, als er Marco Reus im Strafraum in Szene setzte. Der Kapitän machte noch ein paar Schritte in Richtung Grundlinie und legte dann überlegt auf den freistehenden Bellingham, der nur noch einzuschieben brauchte. Nur wenige Minuten später überwand dann Adeyemi den sonst so sicheren Hiller, dem der Flachschuss des Nationalspielers durch die Hände flutschte.

Die zweite Halbzeit bestätigte die Eindrücke aus Durchgang eins, durchaus bemühte Münchener konnten der spielerischen Überlegenheit der Dortmunder kaum etwas entgegensetzen. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Während der BVB den Sieg locker nach Hause brachte, feierten beide Fanlager ihre Mannschaften lautstark.

Quelle: ntv.de

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