Fußball

Erst formstark, nun verletzt BVB muss Dahouds Saison-Aus verdauen

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Dahoud kann diese Saison nicht mehr spielen.

(Foto: Jürgen Fromme/firo Sportphoto/PO)

Es ist eine bittere Nachricht für Borussia Dortmund: Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud muss verletzungsbedingt seine Saison beenden. Das ist besonders unglücklich, weil er zuletzt gut in Form war. Lucien Favre muss nun am Sonntag auf einige Stars verzichten.

Für den zuletzt formstarken Mittelfeldspieler Mo Dahoud vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist die Saison vorzeitig beendet. Bei dem 24-Jährigen wurde nach dem 0:1 im Top-Spiel gegen den FC Bayern München eine Knieverletzung festgestellt. "Es ist ein kleines Problem, nichts Schlimmes. Aber leider fällt er für den Rest der Saison aus", sagte Trainer Lucien Favre.

Der Mittelfeldmann hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. Seit dem Liga-Restart spielte er in der Startelf - und glänzte. Starke Ansagen an seine Mitspieler, Ballverteiler - mit einer Passquote von 88 Prozent -, mit mehr als elf Kilometern im Spiel gegen Bayern ein Ausdauerläufer. Bitter für den deutschen U21-Nationalspieler, dass nun das Aus kommt.

Im kommenden Spiel am Sonntag beim Tabellenletzten SC Paderborn fehlen zudem weiterhin Kapitän Marco Reus sowie Stürmer Erling Haaland und die Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou und Nico Schulz. Von der Diskussion um seine Person will sich Favre dabei nicht beeinflussen lassen. "Ich konzentriere mich auf das Wesentliche. Ich bereite das Spiel vor und fertig. Mehr kann ich nicht sagen", sagte der Schweizer. Manager Michael Zorc stellte klar: "Das ist eine Trainer-Diskussion, die von außen geführt wird. Wir führen keine. Wir können nicht verhindern, dass etwas berichtet wird. Aber wir im Klub sind sehr ruhig."

Favre hatte nach dem Spiel gegen München Spekulationen angefacht, als er auf die Frage nach Diskussionen über seine Person sagte: "Ich werde darüber sprechen in ein paar Wochen." Die desaströse erste Halbzeit im Hinspiel gegen Paderborn, als der BVB beim 3:3 mit 0:3 zurücklag, sei im Rückblick hilfreich gewesen, erklärte Zorc. "Nach diesem Spiel haben einige Prozesse eingesetzt", sagte der 57-Jährige: "Die Mannschaft hat sich zusammengesetzt, mal alleine, mal mit dem Trainer. Da ist dann eine Eigendynamik entstanden nach dem Motto: "Nie wieder so wie in der ersten Halbzeit gegen Paderborn.""

Quelle: ntv.de, sgu/dpa

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