Fußball

Hummels und Schmelzer fallen wochenlang aus BVB steht gegen Bayern ohne Abwehr da

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Nach 20 Minuten war schon wieder Schluss: Mats Hummels bei seiner Auswechslung. Das Fußballjahr 2013 ist für ihn beendet.

(Foto: imago sportfotodienst)

Hiobsbotschaft für Borussia Dortmund: Abwehrchef Mats Hummels verletzt sich im Länderspiel gegen England so schwer, dass er nicht nur den Liga-Gipfel gegen den FC Bayern verpasst. Er kann 2013 gar nicht mehr spielen. Auch Marcel Schmelzer fällt aus.

Schwerer Schlag für Borussia Dortmund vor dem Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München: Abwehrchef Mats Hummels und Linksverteidiger Marcel Schmelzer haben sich beim Länderspiel in London gegen England verletzt und fallen mehrere Wochen aus. Hummels hat sich einen knöchernen Bandausriss am rechten Fersenbein zugezogen. Er fehlt damit für den Rest der Hinrunde.

Schmelzer erlitt einen Muskelfaserriss in der linken Wade. Er muss drei Wochen pausieren und verpasst damit neben dem Liga-Gipfel auch die entscheidenden Spiele in der Champions League gegen Neapel und Marseille.

Borussia Dortmund treffen die Ausfälle hart, da bereits der zweite etatmäßige Innenverteidiger neben Hummels, Neven Subotic, wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung steht. Da sich Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek nach einer Hüftoperation noch im Aufbautraining befindet, fehlt dem BVB momentan die Stammabwehr der Vorsaison.

"Möchte Spieler nicht verheizen"

Hummels und Schmelzer waren aber nicht die einzigen angeschlagenen Akteure nach dem DFB-Testspiel im Wembley-Stadion. Der Hamburger Heiko Westermann musste mit einem geschwollenen Knie raus. Auch ein Bayern-Akteur musste mit einer Blessur nach 45 Minuten ausgetauscht werden: Jérôme Boateng schmerzte die Ferse. Ob er in der Top-Partie am Samstag mitwirken können, war vorerst offen.

Vor der Partie hatte es Aufregung über Löws Personalpolitik gegeben. Der Bundestrainer stellte die Bayern-Stars Philipp Lahm und Manuel Neuer frei, sie reisten nach München ab. "Ich möchte diese Spieler nicht verheizen", sagte Löw. Die Sportbild titelte: "Löw brüskiert Dortmund", und konstruierte eine Bevorzugung der Bayern vor dem Bundesliga-Kracher gegen den BVB.

Der Bundestrainer selbst tat die Vorwürfe genervt ab - und ließ annähernd paritätisch spielen. Nimmt man Torwart Roman Weidenfeller heraus, spielte mit Sven Bender nur ein BVB-Akteur die vollen 90 Minuten. Marco Reus stand 82 Minuten auf dem Platz, Marcel Schmelzer 45 Minuten - was auch der Plan für Mats Hummels war. Die Bayern-Stars Toni Kroos und Mario Götze absolvierten die vollen 90 Minuten, Jerome Boateng eine Halbzeit. Von Bevorzugung keine Spur.

Quelle: n-tv.de, cwo/cba/dpa

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