Flick-Team hat Titel greifbarBarça schießt sich im Stadtderby die Wut von der Seele
Der FC Barcelona hat einen weiteren Schritt Richtung spanischer Meisterschaft gemacht. Gegen den Stadtrivalen Espanyol feiert das Team von Trainer Hansi Flick einen 4:1-Sieg und betreibt etwas Frustbewältigung für die bittere Pleite im Champions-League-Hinspiel gegen Atlético Madrid.
Der FC Barcelona und Trainer Hansi Flick haben den erneuten Patzer von Real Madrid eiskalt ausgenutzt und stürmen in der spanischen Liga mehr denn je der erfolgreichen Titelverteidigung entgegen. Einen Tag nach dem 1:1 des großen Rivalen gegen den FC Girona gewannen die Katalanen das Stadtderby gegen Espanyol Barcelona mit 4:1 (2:0) und vergrößerten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf neun Punkte. Sieben Spieltage sind in La Liga noch zu absolvieren.
Ferran Torres (9., 25.) brachte die Blaugrana im Camp Nou nach zwei Vorlagen von Starspieler Lamine Yamal in Führung, Flick hatte seine Startelf inmitten der wichtigen Champions-League-Duelle mit Atlético Madrid auf fünf Positionen verändert. Nach der Pause verkürzte Pol Lozano (56.) zwar für Espanyol, doch Yamal (87.) und Marcus Rashford (89.) sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung.
Nach dem siebten Ligasieg in Folge kann sich Barça nun wieder auf das Viertelfinale in der Königsklasse konzentrieren. Während Real am Mittwoch nach der 1:2-Niederlage im Bernabéu beim FC Bayern zu Gast ist, muss Barça bereits am Dienstag (beide 21 Uhr/ Liveticker bei ntv.de) bei Atlético einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel drehen, um noch ins Halbfinale einzuziehen.
Die Partie hatten die Katalanen nach der Roten Karte gegen Innenverteidiger Pau Cubarsí (44.) lange in Unterzahl spielen müssen. Den fälligen Freistoß nach Cubarsís Notbremse schlenzte Julián Alvarez (45. Minute) herrlich in den rechten Winkel.
Nach der Partie wetterte Flick gegen den ungarischen Schiedsrichter Istvan Kovacs und den deutschen Video-Schiedsrichter Christian Dingert. Später legte der Klub sogar Beschwerde bei der UEFA ein. Auslöser für die Wut war eine Szene in der 54. Minute, die nach Überzeugung von Flick und Co. zwingend einen Handelfmeter hätte nach sich ziehen müssen.
