Fußball

Antrag bei der DFL eingereicht Bayern dringt auf die Torlinientechnik

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Berlin, 17. Mai, Pokalfinale: Dante klärt einen Kopfball von Hummels hinter der Linie - kein Tor.

(Foto: dpa)

Ausgerechnet der FC Bayern unternimmt einen neuen Anlauf, die Torlinientechnik einzuführen. Dieses Mal sollen allerdings nur die Bundesligisten abstimmen. Der Rekordmeister begründet den Antrag mit dem Schutz der Referees.

Der FC Bayern München hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einen Antrag auf Einführung der Torlinientechnologie für die Erste Bundesliga gestellt. Darüber solle auf der nächsten DFL-Mitgliederversammlung abgestimmt werden, teilte der Rekordmeister mit.

"Wir haben diesen Antrag zur Einführung der Torlinientechnologie zum frühesten möglichen Zeitpunkt - nur in der 1. Bundesliga - gestellt", erklärte der Vorstandvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Damit sollten die Schiedsrichter künftig besser geschützt werden. "Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden."

Die Diskussion um die Technik war nach dem DFB-Pokalfinale zwischen den Bayern und Borussia Dortmund neu entflammt. Münchens Dante hatte einen Ball von Mats Hummels erst hinter der Linie geklärt - Schiedsrichter Florian Meyer hatte weiterspielen lassen.

Im März hatte die DFL schon einmal über die Torlinientechnik abgestimmt - damals war sie abgelehnt worden. "Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen war, wurde die Einführung der Torlinientechnologie bei der Mitgliederversammlung am 24. März 2014 vorwiegend von den Mitgliedern der 2. Bundesliga aus Kostengründen abgelehnt. Aus diesem Grunde gilt unser Antrag ausschließlich für die Klubs der 1. Liga", begründete Rummenigge nun den erneuten Vorstoß seines Klubs.

Quelle: ntv.de, cba/dpa

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