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Elfer-Drama im Afrika-Cup Benin haut Titelfavorit Marokko raus

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Benins Souleymane Adeoti (links) durfte nach hartem Kampf und Drama in der Verlängerung schließlich jubeln.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Verlängerung, Rot und Elfer-Drama im Afrika Cup: Der krasse Außenseiter Benin bezwingt sensationell Titelfavorit Marokko um Borussia Dortmunds Achraf Hakimi und Ajax-Star Hakim Ziyech mit 4:1 im Elfmeterschießen und zieht zum ersten Mal ins Viertelfinale ein.

Der krasse Außenseiter Benin hat beim Afrika-Cup in Ägypten für eine kleine Sensation gesorgt. Der 88. der Fifa-Weltrangliste setzte sich im ersten Achtelfinale überraschend mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen den Mitfavoriten Marokko durch, der ungeschlagen und ohne Gegentor durch die Vorrunde gekommen war.

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Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden. Am Abend trafen Uganda und der Senegal im zweiten K.o.-Spiel des Tages aufeinander. Moise Adilehou (53.) auf Vorarbeit von Arminia Bielefelds Neuzugang Cebio Soukou hatte Benin in Führung gebracht.

Hakimi und Ziyech können Niederlage nicht verhindern

Für Marokko mit Achraf Hakimi von Borussia Dortmund in der Startelf hatte im Salam Stadium von Kairo Youssef En-Nesyri (75.) den Ausgleich erzielt und Ajax-Star Hakim Ziyech in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter vergeben. Benin spielte nach einer Gelb-Roten Karte gegen Khaled Adenon ab der 98. Minute in Unterzahl. Im Elfmeterschießen trafen schließlich alle Spieler Benins während Marokko zweimal vom Punkt vergab.

Dabei waren die Nordafrikaner nach drei Erfolgen in drei Spielen als Sieger der Gruppe D ins Achtelfinale eingezogen. Benin war nach drei Remis lediglich als einer der vier besten Gruppen-Dritten in die erste K.o.-Runde.

Quelle: n-tv.de, dbe/sid

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