Fußball

Polizei erstattet Anzeige Boateng übersteht Auto-Crash unverletzt

imago47015287h.jpg

Boateng blieb unverletzt.

(Foto: imago images/Eibner)

Jérôme Boateng hält sich an das Tempolimit und kommt trotzdem von der Straße ab. Der Fußballer des FC Bayern landet mit seinem Mercedes in der Leitplanke. Der 31-Jährige bleibt unverletzt - doch es droht ein juristisches Nachspiel.

Das könnte teuer werden für Jérôme Boateng. Der Fußballer des FC Bayern München landete am Morgen mit seinem Auto in der Leitplanke der Autobahn 9. Der 31-Jährige blieb dabei unverletzt, wie "TV Oberfranken" berichtet. Allerdings droht dem Innenverteidiger des FC Bayern München offenbar ein juristisches Nachspiel. Denn wie der Lokalsender berichtet, war Boateng mit Sommerreifen unterwegs, als er der "Bild"-Zeitung zufolge von einem Hagelschauer überrascht wurde und trotz angepasster Geschwindigkeit in der Nähe des oberfränkischen Ortes Selbitz von der Straße abkam. Der Sachschaden beläuft sich demnach auf rund 25.000 Euro.

Auf den Bildern von "TV Oberfranken" ist zu erkennen, dass Boateng weißer Mercedes sich auf der glatten Straße gedreht haben muss, das Auto hängt entgegen der Fahrtrichtung mit dem linken Hinterrad über der Leitplanke. Ereignet haben soll sich der Unfall gegen 7.30 Uhr in der Nähe des Autobahnkreuzes Bayerisches Vogtland. Dem Bericht zufolge geriet Boateng bei einem Spurwechsel ins Schleudern.

Weil der ehemalige deutsche Nationalspieler trotz der winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen unterwegs gewesen sei, habe die zuständige Verkehrspolizei Hof eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung eingeleitet. Boateng droht nun ein Punkt im Verkehrsregister in Flensburg sowie ein Bußgeld von mindestens 60 Euro. In Deutschland gilt zwar keine generelle Winterreifen-Pflicht, jedoch ist der Fahrer verantwortlich, den Bedingungen entsprechend sein Fahrzeug auszurüsten.

Der Boulevard-Zeitung nach befand sich Boateng auf dem Rückweg aus Sachsen. Dort soll er seinen Sohn Jermar besucht haben, dem es offenbar nicht gut ging. Deshalb habe sich der 31-Jährige trotz der aufgrund der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen Ausgangseinschränkungen auf den Weg von München aus nach Sachsen und zurück gemacht.

Quelle: ntv.de, tsi