Fußball

Für mehr als 100 Millionen Euro Chelsea plant Haaland-Transfer im Sommer

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Wechselt Erling Haaland nach London oder bleibt er in Dortmund?

(Foto: Jan Huebner/Pool)

Timo Werner trifft beim FC Chelsea nicht mehr, Zeit für einen neuen Stürmer: Die Blues wollen sich wohl Erling Haaland von Borussia Dortmund angeln - und dafür weit mehr bezahlen als die in dessen Ausstiegsklausel festgeschriebenen 75 Millionen Euro. Den Norweger will aber ohnehin halb Europa.

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Timo Werner, der seit zehn Liga-Spielen ohne Tor-Erfolg ist, könnte beim FC Chelsea im Sommer Konkurrenz bekommen. Stürmer Erling Haaland von Borussia Dortmund steht laut einem Medienbericht ganz oben auf dem Wunschzettel des Premier-League-Vereins. Dem normalerweise gut informierten Online-Magazin "The Athletic" zufolge wollen sich die Blues im Sommer mit einem weiteren Topstürmer verstärken und haben dafür den 20-jährigen Haaland auserkoren.

Der Vertrag des Norwegers beim BVB läuft zwar noch bis 2024, und eine Ausstiegsklausel gilt dem Vernehmen nach erst ab 2022. Chelsea soll aber laut "The Athletic" bereit sein, deutlich mehr als die angeblich festgeschriebenen 75 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen und dafür auch den erst im Sommer aufgestellten vereinseigenen Transferrekord - rund 100 Millionen Euro für den Ex-Leverkusener Kai Havertz - zu brechen.

Watzke glaubt nicht an Wechsel

Haaland war im Januar 2020 von RB Salzburg nach Dortmund gewechselt und wurde schnell zum Torgaranten. Wettbewerbsübergreifend erzielte er 35 Tore in 35 Spielen für den BVB. Das rief neben Chelsea auch andere namhafte Interessenten wie Real Madrid, Englands Rekordmeister Manchester United und Pep Guardiolas Manchester City auf den Plan.

Zuletzt hatte Präsidentschaftskandidat und ehemaliger Vize-Präsident des FC Barcelona, Emili Rousaud, für Aufsehen bezüglich Haaland gesorgt. Er verkündete, bereits einen abstrus anmutenden Deal eingefädelt zu haben, nämlich eine Einigung über den Wechsel Haalands zu Barca. Gewinne er die Präsidentschaftswahl am 24. Januar, dann würde die Abmachung in Kraft treten, hieß es aus dem Rousaud-Lager. Mino Raiola, der Berater des Norwegers, schimpfte die Aussagen als "Fake News".

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geht dennoch nicht von einem vorzeitigen Wechsel Haalands aus. "Erling und auch sein Berater Mino Raiola wissen, was sie an uns haben", sagte Watzke Anfang Januar dem "Kicker" und empfahl seinem Star, sich die Zeit zu geben, "in Dortmund zu einem absoluten Weltklassespieler zu reifen".

Quelle: ntv.de, dbe/dpa