Fußball

FBI ermittelt gegen Fifa-Funktionär Chuck Blazer will hinwerfen

Der hochrangige Fußball-Funktionär Chuck Blazer will nicht mehr, zumindest den Vorsitz der Verbände CONCACAF und CFU nicht. Derzeit ermittelt das FBI gegen ihn - wegen Zahlungen von Jack Warner. Auch der war in den Korruptionsskandal des Weltverbandes Fifa verwickelt.

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Chuck Blazer, links, will nicht von Sepp Blatters Seite weichen - aber CONCACAF- und CFU-Vorsitz abgeben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Chuck Blazer, Auslöser des jüngsten Skandals im Fußball-Weltverband Fifa, wird Ende des Jahres sein Amt als Generalsekretär des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (Concacaf) niederlegen. "Meine Leidenschaft für den Fußball ist ungebrochen, und es ist Zeit für mich, neue Herausforderungen innerhalb dieses wunderbaren Sports zu erforschen", sagte Blazer, der hinsichtlich seines neuen Engagements nicht konkret wurde. Seinen Posten in der Exekutive des Weltverbandes Fifa will der 66-Jährige Amerikaner behalten.

Von Blazer veröffentlichte Dokumente hatten im Sommer dieses Jahres zur lebenslangen Sperre von Mohamed Bin Hammam, dem Herausforderer von Fifa-Boss Joseph S. Blatter bei der letzten Präsidentschaftswahl des Weltverbandes, sowie zum Rücktritt von Concacaf-Präsident Jack Warner geführt.

Gegen Blazer ermittelt derzeit das FBI. Die amerikanische Bundespolizei prüft Zahlungen an den Funktionär in Höhe von 500.000 Dollar (374.000 Euro). Die Überweisungen auf Konten von Blazer in Übersee wurden ausgerechnet von der Karibischen Fußball-Union CFU und deren ehemaligen Vorsitzenden Jack Warner getätigt.

Quelle: ntv.de, sid

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