Fußball

Heidenheim darf weiter träumen Darmstadt dreht die vom SCP gedrehte Partie

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Torjäger Serdar Dursun schoss Darmstadt mit zwei Treffern zum Sieg bei Paderborn.

(Foto: imago images/Ulrich Hufnagel)

Am Ende geht es Schlag auf Schlag: Zum Auftakt der 24. Spieltags zünden im Schlussspurt alle vier Teams ein Feuerwerk, mit besserem Ende für Darmstadt 98 und den FC Heidenheim. Die Hessen kämpfen sich zurück, nachdem sie die Partie beim SC Paderbon schon aus der Hand gegeben hatten.

SC Paderborn 07 - SV Darmstadt 98 2:3 (1:1)

Darmstadt 98 hat in der 2. Fußball-Bundesliga beim SC Paderborn einen wichtigen Sieg erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang gewann beim Bundesliga-Absteiger 3:2 (1:1) und verschaffte sich etwas Luft zu den Abstiegsrängen. Mit 28 Punkten trennen die Hessen auf dem 13. Platz nun zumindest bis Sonntag sieben Punkte vom Relegationsrang. Paderborn liegt mit 31 Punkten vorläufig auf Rang zehn. Serdar Dursun (19., 75./Foulelfmeter) gelang ein Doppelpack, auch Marvin Mehlem (68.) traf für Darmstadt. Dennis Srbeny (24./Foulelfmeter) und Chris Führich (55.) hielten Paderborn im Spiel.

Der SC spielte von Beginn an mit Tempo nach vorne, Darmstadt verteidigte allerdings kompakt. Dursun verpasste zunächst die Chance zur Darmstädter Führung, als er per Fallrückzieher den Pfosten (14.) traf. Wenig später verwandelte er den Elfmeter, nachdem Paderborns Johannes Dörfler Mathias Honsak zu Fall gebracht hatte. Die Antwort kam prompt durch Srbeny. Die Gastgeber waren im zweiten Durchgang um den Führungstreffer bemüht, Führich drehte zunächst die Partie. Doch Darmstadt ließ nicht nach, Mehlem traf für die Gäste, Dursun legte nach.

Würzburger Kickers - 1. FC Heidenheim 1:2 (0:0)

Der 1. FC Heidenheim darf weiter ganz vorsichtig vom Aufstieg träumen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gewann beim abgeschlagenen Schlusslicht Würzburger Kickers mit 2:1 (0:0) und liegt auf Rang sechs. Der Abstand auf Relegationsplatz drei beträgt vorerst nur noch vier Punkte.

Denis Thomalla (47.) und ein Eigentor von Christian Strohdiek (64.) sorgten für den Sieg, David Kopacz (67.) gelang nur noch der Anschlusstreffer für die Kickers. Heidenheim hat nun 39 Zähler auf dem Konto und trifft in den kommenden drei Spielen auf drei direkte Konkurrenten: Gegen Holstein Kiel (45 Punkte), beim Hamburger SV (42) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (43) kann der FCH näher an die Aufstiegsplätze heranrücken.

In einem Spiel auf überschaubarem Niveau war Heidenheim das überlegene Team und hätte auch bei zwei Lattentreffern durch Christian Kühlwetter (14.) und Konstantin Kerschbaumer (57.) erfolgreich sein können. Besser machte es Thomalla nach einem Eckball per Kopf, wenig später fälschte Strohdiek unhaltbar ins eigene Tor ab.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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