Fußball

KSC gewinnt in Sandhausen Darmstadt nervt Nürnberg in letzter Minute

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Augen zu und durch: Nürnbergs Hanno Behrens, links, im Kopfballduell mit dem Darmstädter Mathias Wittek.

(Foto: imago images/Zink)

Innenverteidiger Asger Sörensen fliegt vom Platz, Darmstadt 98 bekommt einen Elfmeter - und am Ende verliert der 1. FC Nürnberg dieses Spiel im Kampf gegen den Abstieg aus der zweiten Fußball-Bundesliga sogar noch. Da ergeht es dem Karlsruher SC besser. Die Partie Bielefeld gegen Hannover 96 läuft noch.

1. FC Nürnberg - SV Darmstadt 98 1:2 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg hat in der zweiten Fußball-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach drei Spielen ohne Niederlage setzte es ein 1:2 (1:0) gegen den SV Darmstadt 98. Dario Dumic erzielte in der 89. Minute das Siegtor für die Lilien. Die Mannschaft von Club-Trainer Jens Keller vergab eine Führung und verließ in Unterzahl als Verlierer den Platz. Zumindest Relegationsplatz 16 ist für die Franken nur noch zwei Punkte entfernt.

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Das war's: Asger Sörensen muss vom Platz.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Der Österreicher Nikola Dovedan (30.) brachte die Nürnberger mit einem Direktschuss in Führung, bevor Asger Sörensen den Darmstädter Serdar Dursun im Strafraum umriss und wegen der Verhinderung einer klaren Torchance eine sehr harte Rote Karte (53.) sah. Den Elfmeter verwandelte Tobias Kempe (55.) zum Ausgleich. Zu allem Überfluss sah Nürnbergs Fabian Nürnberger wegen wiederholten Foulspiels (90.+2) die Gelb-Rote Karte. Bitter war zudem der frühe Ausfall des griechischen Verteidigers Konstantinos Mavropanos (13.), der nach einem Zusammenprall mit Dursun vom Platz musste. Ohnehin war der Club ohne Abwehrchef Georg Margreitter angetreten. Während die Nürnberger insgesamt zu wenig Druck entwickelten und zudem der Schweizer Michael Frey (62.) eine riesige Gelegenheit ausließ, beschränkten sich die Gäste überwiegend auf eine solide Defensivarbeit. Erst in der etwa 35-minütigen Überzahl griffen sie auch mal an - und wurden mit dem Siegtor belohnt.

SV Sandhausen - Karlsruher SC 0:2 (0:2)

Dank der Winterzugänge Änis Ben-Hatira und Jerôme Gondorf hat der Karlsruher SC seine Negativserie beendet. Nach sieben sieglosen Spielen setzte sich der mit 2:0 (2:0) beim SV Sandhausen durch und bescherte Trainer Christian Eichner den ersten Erfolg. Auf Vorlage von Ben-Hatira hatte Gondorf (12.) vor 8469 Zuschauern die Führung erzielt, anschließend erzielte Ben-Hatira (22.) mit einem Schlenzer das 2:0. Trotzdem bleiben die Karlsruher Drittletzter der Tabelle, bauten den Vorsprung auf den ersten direkten Nicht-Abstiegsplatz aber auf zwei Punkte aus. Sandhausen ist nach der vierten Niederlage nacheinander ohne eigenes Tor zurück im Abstiegskampf. Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat zeigte einen schwachen Auftritt mit vielen Fehlern, die der KSC im ersten Durchgang ausnutzte.

DSC Arminia Bielefeld - Hannover 96, läuft noch

Das Spiel hat erst um 14 Uhr begonnen, weil sich durch starke Regenfälle auf dem Rasen in der mit 26.200 Zuschauern im ausverkauften Stadion auf der Alm Pfützen gebildet hatten. Die Regenfälle nahmen dann ab, weshalb das Schiedsrichtergespann um Robert Hartmann nach einer erneuten Platzbegehung entschied, dass die Partie stattfinden kann.

Und sonst so? Hat der FC St. Pauli am Samstag im Kampf gegen den Abstieg einen Coup gelandet und das Hamburger Derby beim aufstiegsambitionierten HSV gewonnen. Und weil die Stuttgarter gegen den Jahn aus Regensburg siegten, steht der VfB nun auf Platz zwei der Tabelle der zweiten Fußball-Bundesliga - vor dem Hamburger SV.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa