Fußball

Vater sieht seinen Sohn gekränkt David Alaba ist "enttäuscht und verletzt"

imago0049050273h.jpg

Wie geht es mit David Alaba beim FC Bayern weiter?

(Foto: imago images/Sven Simon)

Die Schlammschlacht geht weiter, diesmal lässt David Alabas Vater, der seinen Sohn auch berät, von sich hören: Sein Zögling, Profi-Fußballer beim FC Bayern München, sei durch die Aussagen des Klubs sehr "verletzt". Wie die Vertragsdebatte ausgehen wird, weiß Alaba Senior aber auch nicht.

Der Vater von David Alaba sieht seinen Sohn in der Vertragsdebatte beim FC Bayern München gekränkt. Der Verteidiger des deutschen Fußball-Rekordmeisters sei "so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden", meinte George Alaba zur österreichischen Nachrichtenagentur APA am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Wien.

Zur Zukunft des 28-Jährigen äußerte sich Alaba senior, der seinen Sohn auch mit berät, nicht konkret. "Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird", sagte er weiter und beteuerte: "Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen."

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte Anfang November im TV erklärt, dass es für den österreichischen Nationalspieler nach einem monatelangen Poker mit ihm und dessen Berater "kein Angebot mehr" geben werde. Alaba, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, zeigte sich von dieser Nachricht überrascht, aber auch enttäuscht und verletzt, dass er das von den Vereinsverantwortlichen nicht persönlich erfahren habe.

Tür "noch Spalt auf"?

Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte später, dass er mit einem Weggang des Verteidigers rechne. "Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic. Nach Einschätzung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sei für eine mögliche Einigung die Tür jedoch "noch einen Spalt auf". Das Fachmagazin "kicker" hatte jüngst berichtet, Alaba habe gelogen und hätte von Hainers Bekanntgabe im Fernsehen bereits vorher gewusst.

Bezüglich eines neuen Vereins brodelt die Gerüchteküche gewaltig: Nachdem sich der Österreicher bisher auf Spanien als Wunschziel festgelegt haben soll, behauptet das Portal "90Min" nun, dass sich der Abwehrspieler mittlerweile auch mit dem Gedanken an einen Wechsel nach England angefreundet hat. Alaba sei offen für einen Transfer in die Premier League, heißt es. Eine namentlich nicht genannte Quelle zitiert das Portal mit den Worten: "Liverpool und Man City haben deutlich gemacht, dass sie interessiert sind, sollte er offen für einen Wechsel nach England sein." Obwohl sich die Tür nach England angeblich geöffnet hat, soll Real Madrid weiterhin der Favorit auf eine Verpflichtung des Noch-Münchners sein - sofern er sich mit dem FC Bayern nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen kann.

Quelle: ntv.de, dbe/sid