Fußball

Verletzung und neuer Ärger Dembélé soll Arzttermin geschwänzt haben

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Um Ousmane Dembélé wird's einfach nicht ruhig: Der gleichermaßen begabte wie extravagante Fußballer sorgt wieder für Ärger beim FC Barcelona. Obwohl er über Beschwerden geklagt hatte, schwänzte er einen Arzttermin. Die Untersuchung holte der ehemalige Dortmunder erst später nach.

Der spanischen Fußball-Meister FC Barcelona muss vorerst auf Ousmane Dembélé verzichten. Wie der Klub mitteilte, zog sich der frühere Dortmunder am Freitag bei der 0:1-Auftaktniederlage bei Athletic Bilbao in der Primera Division eine Verletzung am linken Oberschenkel zu. Er wird voraussichtlich fünf Wochen lang fehlen. Zusätzlich zur Verletzung droht Dembélé in Barcelona zum wiederholten Male Ungemach. Nachdem er in Bilbao durchgespielt, anschließend aber über Beschwerden geklagt hatte, schwänzte der 22-Jährige nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten einen anberaumten Untersuchungstermin am Samstag. Stattdessen begab er sich erst am Montag in die Hände der Ärzte.

Der französische Weltmeister ist bereits der dritte verletzte Topspieler der Katalanen. Der fünfmalige Weltfußballer Lionel Messi hatte den Saisonauftakt wegen Wadenproblemen verpasst. Direkt nach der Rückkehr von der Copa America hatte er sich die Verletzung bei seiner ersten Einheit mit der Mannschaft zugezogen. Sein Sturmpartner Luis Suarez war in Bilbao mit einer Blessur ebenfalls an der Wade in der 37. Minute ausgewechselt worden, er wird einen Monat fehlen. Nicht mehr zur Verfügung steht außerdem Philippe Coutinho: Ihn haben die Katalanen vorerst für ein Jahr an den FC Bayern ausgeliehen. Coutinho galt zuletzt übrigens ebenso wie auch Dembélé als möglicher Tauschkandidat für die angepeilte Rückkehr des unzufriedenen Superstars Neymar von Paris St. Germain.

Bei Athletic Bilbao hatte Barcelona nach einem späten Traumtor von Aritz Aduriz verloren (89.). Zuvor hatte der deutsche Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen den Titelverteidiger in der ersten Halbzeit mit mehreren guten Paraden vor einem Rückstand bewahrt. Die Top-Neuzugänge Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam) spielten von Beginn an, konnten sich allerdings nicht wie gewohnt in Szene setzen.

Quelle: ntv.de, tno/sid/dpa