Fußball

WM-Quali-Auslosung im Re:Live Deutschland entgeht den Tormaschinen

imago0048758529h.jpg

Robert Lewandowski könnte sich der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg nach Katar in eben jenen stellen.

(Foto: imago images/Newspix)

Kurz nach der durchaus kontroversen Pressekonferenz von Bundestrainer Joachim Löw geht es für den DFB spannend weiter: In der Schweiz wird geklärt, wie der Weg der DFB-Elf zur WM 2022 in Katar aussehen wird. Verfolgen Sie die Auslosung der europäischen Quali-Gruppen jetzt im Liveticker.

Und damit ist eine wirklich straff durchgezogene Auslosungszeremonie schon beendet. Das schnelle Fazit: Joachim Löw hat derzeit mit Blick auf die nahe Zukunft einen Berg von Problemen, die WM-Qualifikation gehört allerdings nicht dazu. Hier sind die Gruppen im Überblick:

GRUPPE A:

Portugal
Serbien
Irland
Luxemburg
Aserbaidschan

GRUPPE B:

Spanien
Schweden
Griechenland
Georgien
Kosovo

GRUPPE C:

Italien
Schweiz
Nordirland
Bulgarien
Litauen

GRUPPE D:

Frankreich
Ukraine
Finnland
Bosnien und Herzegowina
Kasachstan

GRUPPE E:

Belgien
Wales
Tschechien
Belarus
Estland

GRUPPE F:

Dänemark
Österreich
Schottland
Israel
Färöer
Moldau

GRUPPE G:

Niederlande
Türkei
Norwegen
Montenegro
Lettland
Gibraltar

GRUPPE H:

Kroatien
Slowakei
Russland
Slowenien
Zypern
Malta

GRUPPE I:

England
Polen
Ungarn
Albanien
Andorra
San Marino

GRUPPE J:

Deutschland
Rumänien
Island
Nordmazedonien
Armenien
Liechtenstein

18:46: Fünf Fünfergruppen sind schon komplett, Deutschland fehlt noch der letzte Gegner. Nun, es wird definitiv keine Todesgruppe werden. Nein, es wird auch aus Topf sechs das Leichtgewicht unter den Leichtgewichten: Liechtenstein komplettiert Deutschlands Gruppe J.

18:45: Der vierte deutsche Gegner ist Armenien. Dort hat man derzeit aufgrund des Berg-Karabach-Konflikts derzeit wohl andere Sorgen als Fußball.

18:43: Noch ein Auslosungskuriosum: Estland wird in Gruppe D gelost, aber weil da schon Finnland drin steckt, müssen die Esten in Gruppe E ausweichen. Denn: Zu viele Teams aus Ländern mit bitterkalten Wintern dürfen nicht in derselben Gruppe landen.

18:41: Van der Vaart zieht den Kosovo als erstes, aus politischen Gründen kann die Mannschaft aber nicht mit Serbien in Gruppe A platziert werden. So komplettieren sie Gruppe B mit Spanien, Schweden, Griechenland und Georgien. In Gruppe A landet dafür Aserbaidschan.

18:39: Bosnien-Herzegowina ist raus, damit zieht Deutschland auch aus Topf vier nicht den kompliziertesten Gegner. Stattdessen wird es Nordmazedonien. Ganz klar die Kategorie: Machbar. Und keine bitterkalte Reise. Gute Arbeit, Rafael van der Vaart. Damit sieht die deutsche Gruppe J bisher so aus: Deutschland, Rumänien, Island, Nordmazedonien.

18:38: Weiter geht es: Luxemburg reiht sich neben Irland, Serbien und Portugal ein, Georgien landet in Gruppe B bei Griechenland, Schweden und Spanien.

18:35: Und Deutschland kommt wieder ganz gut davon: Zu Rumänien gesellt sich Island. Die Älteren erinnern sich: Auf Island eskalierte sich einst Rudi Völler nach einem mäßigen Qualifikationsereignis zu seiner legendären Weißbier-Wutrede. Nun also die Rückkehr auf die Insel.

18:34: Und auch Norwegen ist weg, über Erling Haarland müssen sich die Abwehrreihen von der Türkei und den Niederlanden Gedanken machen. Die Gruppe G ist auf dem besten Wege, die attraktivste von allen zu werden.

18:32: Weiter geht es, man schlägt hier ein sympathisches Tempo an. Irland, Griechenland, Nordirland, Finnland und die Tschechen sind bereits aus Topf drei verteilt.

18:30: Und die Polen sind auch weg! Lewandowski wird sich dem DFB-Team auf ihrer Reise nach Katar nicht in den Weg stellen. Der erste DFB-Gegner lautet: Rumänien. Das ist die vermutlich einfachste Variante, die Topf zwei bereit gehalten hat.

18:28: Jetzt wird es spannend: Serbien wird in die Portugal-Gruppe gelost, Schweden fordert Spanien, die Schweiz landet bei Italien in Gruppe C. Damit sind zwei schwere Brocken für die deutsche Nationalmannschaft schon weg. Die Ukraine muss gegen Frankreich ran, während der einstige deutsche Dauer-Quali-Rivale Wales es mit Belgien zu tun bekommt.

18:26: Hat man Deutschland vergessen? Nein, die DFB-Elf wird als letztes Team gezogen und führt Gruppe J an. Damit ist klar: Joachim Löw muss sich durch eine Sechsergruppe arbeiten.

18.22: Los gehts! De Rossi lost Portugal in Gruppe A, Spanien landet in Gruppe B, Dänemark muss in Gruppe F, die Niederlande landen in Gruppe G, De Rossis Italiener starten ihren Weg in Gruppe C, die Kroaten in Gruppe H, die Franzosen landen in Gruppe D und England in I.

18:15: Erfahrungsgemäß dauert es immer etwas, bis es zu diesen Anlässen wirklich ernst wird. So auch diesmal, denn gerade lief auch noch ein Highlight-Video der WM 2018 in Russland. Aus deutscher Sicht eher unemotional.

18:13: Viel Arbeit könnte auf die zuletzt so wackelige deutsche Abwehr in unterschiedlichen Konstellationen zukommen: Polen mit Robert Lewandowski oder Schweden mit - möglicherweise Zlatan Ibrahimovic - warten in Topf zwei, in Topf drei lauern Erling Haalands Norweger.

18:08: Während in Zürich im ganz kleinen Rahmen noch über den kürzlich verstorbenen Diego Maradona und persönliche WM-Erfahrungen der Losfeen geplaudert wird, werfen wir einen Blick auf mögliche deutsche Gegner: Die wohl schwierigste Gruppe wäre mit der Schweiz, Norwegen und Bosnien-Herzegowina. Einfacher wäre es wohl gegen Rumänien, Finnland und Luxemburg. Die Gegner aus den Töpfen fünf und sechs sind eher zu vernachlässigen.

18:03: Die Organisatoren der WM rechnen nach der schnellen Entwicklung von Corona-Impfstoffen mit der Ausrichtung eines ganz normalen Turniers. Die Einführung und die Verbreitung des Impfstoffs seien definitiv gute Nachrichten für Jedermann, sagte der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Nasser Al-Khater der US-Nachrichtenagentur AP am Sonntag. "Wir sind voller Hoffnung und freuen uns darauf, dass 2022 alles wirklich wieder komplett normal sein wird und freuen und darauf, Gastgeber für die Fans zu sein und eine normale und erfolgreiche Weltmeisterschaft auszurichten", erklärte er.

Zu Beginn der Corona-Pandemie sei man auch in Katar ernsthaft um die WM besorgt gewesen, insbesondere nachdem die Fußball-Europameisterschaft und auch die Olympischen Spiele ins Jahr 2021 verlegt wurden. Inzwischen aber sind die Gastgeber guter Dinge, dass die WM wie ursprünglich geplant und vor allem auch mit Zuschauern über die Bühne gehen kann. "Alle freuen sich darauf, zu einer Art Normalität im Leben und insbesondere im Sport zurückzukehren", sagte Al-Khater.

17:58: Was van der Vaart möglicherweise meint: Ja, die WM wird wohl tatsächlich stattfinden - und zwar in Katar. Das war lange nahezu unvorstellbar. Zahlreiche Fifa-Funktionäre, die in die umstrittene Vergabe des Großereignisses in den Wüstenstaat involviert waren, mussten sich wegen Unregelmäßigkeiten verantworten, der einstige Uefa-Präsident Michel Platini verlor seinen Posten wegen umstrittener Geldflüsse und Absprachen rund um die Wüsten-WM. Und das ist nur ein kleiner Teil der ethischen Implikationen, die das Event produzierte. Auch nicht enden wollende Berichte über dramatische Zustände auf den Baustellen der WM-Stadien sorgen für Bauchschmerzen beim Gedanken an das Turnier, das aufgrund der Hitze nur im Winter 2022 stattfinden kann.

17:56: Die Lose werden der langjährige Kapitän des Hamburger SV, Rafael van der Vaart, und der italienische Ex-Nationalspieler Daniele De Rossi ziehen. "Ich freue mich auf ein spannendes Rennen um die 13 europäischen Startplätze und weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn das bekannteste Fußballturnier der Welt Gestalt annimmt", meinte van der Vaart. Die beiden einstigen Fußball-Asse werden dem geschäftsführenden Fifa-Wettbewerbsdirektor, Jaime Yarza, bei der Auslosung assistieren.

Vor der Auslosung: Liebe Leserinnen, liebe Leser,

willkommen zur Auslosung der europäischen Qualifikationsgruppen für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Nachdem sich vor wenigen Minuten Bundestrainer Joachim Löw umfassend zu seinen Ideen für die kommenden Wochen eingelassen hat, geht es nun darum, wie die sportliche Pflicht Anfang 2021 aussehen wird: Ab März muss die DFB-Elf an der Qualifikation für die WM 2022 in Katar arbeiten. Um sicher in die Wüste geschickt zu werden, muss Löws Mannschaft ihre Qualifikationsgruppe gewinnen, die Gruppen-Zweiten müssen sich ihr Ticket in Play-Off-Duellen erspielen.

Es gibt sechs Töpfe, in den ersten fünf Töpfen befinden sich zehn Mannschaften, in Topf 6 lediglich fünf Mannschaften. Aus diesen Töpfen werden insgesamt zehn Gruppen gezogen. Die

  • Topf 1: Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland, Niederlande
  • Topf 2: Schweiz, Wales, Polen, Schweden, Österreich, Ukraine, Serbien, Türkei, Slowakei, Rumänien
  • Topf 3: Russland, Ungarn, Irland, Tschechien, Norwegen, Nordirland, Island, Schottland, Griechenland, Finnland
  • Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien, Israel, Belarus, Georgien, Luxemburg
  • Topf 5: Armenien, Zypern, Färöer, Aserbaidschan, Estland, Kosovo, Kasachstan, Litauen, Lettland, Andorra
  • Topf 6: Malta, Moldau, Liechtenstein, Gibraltar, San Marino

Die 55 Mitgliederländer der Uefa werden von März bis November 2021 13 Tickets nach Katar ausspielen.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.