Fußball

Zwei weitere Corona-Fälle Dynamo schickt Spieler in Quarantäne

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Dieses Schild muss für mindestens zwei weitere Wochen stehenbleiben.

(Foto: imago images/Steffen Kuttner)

Eigentlich sollte auch für die Mannschaft von Dynamo Dresden am kommenden Wochenende wieder etwas Normalität einkehren, doch daraus wird nichts: Der Zweitligist muss für mindestens zwei weitere Wochen die Füße stillhalten.

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat seinen gesamten Kader sowie den Trainer- und Betreuerstab nach zwei weiteren positiven Corona-Fällen in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Damit kann der Klub in den kommenden 14 Tagen nicht am Spielbetrieb in der 2. Liga teilnehmen, die in der kommenden Woche nach der zweimonatigen Corona-Unterbrechung wieder beginnen soll. Dresden hätte am 17. Mai um 13.30 Uhr bei Hannover 96 spielen sollen.

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Zum Verzweifeln: die Lage in Dresden. (Archivbild).

(Foto: imago images/Hentschel)

"Dynamo Dresden hat die Deutsche Fußball Liga vorab darüber informiert. Wir werden zu Beginn der kommenden Woche das weitere Vorgehen mit Blick auf die Ansetzungen des Klubs festlegen", teilte ein DFL-Sprecher mit. Dresden ist der erste Klub aus den beiden Profiligen, der schon vor dem geplanten Restart am 16. Mai zu dieser drastischen Maßnahme greifen muss. Die beiden neuen Corona-Fälle sind das Ergebnis der dritten Testreihe bei Dynamo. Im Rahmen des ersten Durchgangs war das Virus bei einem Dresdner Profi nachgewiesen worden, dieser befindet sich seit dem 3. Mai in Quarantäne. Bei der zweiten Testreihe (4. Mai) gab es keinen positiven Fall.

Zum Zeitpunkt der ersten Testung hatte das Team noch in Kleingruppen ohne Körperkontakt trainiert, seit vergangenem Donnerstag befindet sich Dynamo in Vorbereitung auf den Wiederbeginn aber im normalen Mannschaftstraining. Das zuständige Gesundheitsamt in Dresden bewertete den neuen Fall offenbar vor diesem Hintergrund anders als den positiven Test aus der ersten Runde und ordnete eine Quarantäne für das gesamte Team an.

"Wir haben in den zurückliegenden Wochen sowohl personell als auch logistisch einen enormen Aufwand betrieben, um alle vorgeschriebenen medizinischen und hygienischen Maßnahmen strikt umzusetzen", sagte Dresdens Sportgeschäftsführer Ralf Minge, der Klub stehe nun im Austausch mit dem Gesundheitsamt und der DFL: "Fakt ist, dass wir in den kommenden 14 Tagen weder trainieren noch am Spielbetrieb teilnehmen können."

Quelle: ntv.de, jve/sid