Fußball

Kredit trotz Millionentransfers FC Arsenal erhält Staatshilfen

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Ob die Finanzspritze ohne den Transfer von Thomas Partey auch nötig gewesen wäre?

(Foto: imago images/PA Images)

Mehr als 50 Mitarbeiter müssen gehen, die hoch bezahlten Fußballprofis verzichten auf Gehalt und der FC Arsenal? Der geht shoppen. Für viel Geld verpflichtet er vor wenigen Wochen trotz Corona-Krise einen Spieler. Das scheint sich nun zu rächen.

Der englische Fußball-Spitzenklub FC Arsenal erhält staatliche Finanzhilfen, um den wirtschaftlichen Schaden durch die Corona-Pandemie aufzufangen. Die Gunners bekommen kurzfristig 120 Millionen Pfund, die bis Mai 2021 an die Bank of England zurückzuzahlen sind. Das entspricht umgerechnet 133 Millionen Euro. "Diesen Ansatz haben zahlreich weitere große Firmen und Organisationen - auch aus dem Sportbereich - bereits verfolgt", teilte der Klub mit.

Der Klub hatte bereits im August Pläne veröffentlicht, bis zu 55 Stellen abzubauen. Um dies zu verhindern, hatten die Profis auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet. Zudem stellte auch Eigentümer Stan Kroenke zusätzliche Gelder bereit. Dass die Gunners dennoch im Oktober für 50 Millionen Euro Defensivspieler Thomas Partey von Atletico Madrid verpflichtet hatten, hatte ihnen reichlich Kritik eingebracht.

Arsenal, das die vergangenen vier Jahre nicht in der Champions League gespielt hat, könnte in den kommenden Tagen aber einen Top-Verdiener von der Gehaltsliste streichen. Der frühere deutsche Nationalspieler Mesut Özil, der in London 350.000 Pfund pro Woche kassiert, soll beim türkischen Klub Fenerbahce Istanbul auf dem Zettel stehen.

Quelle: ntv.de, chr/sid