Fußball

Verhandlungen festgefahren FC Bayern droht ganz bitterer Alaba-Abgang

75cc5e5f49bd29a94f9daba7f7d21ddc.jpg

Alabas Zukunft ist offen wie lange nicht.

(Foto: imago images/Thomas Frey)

Die Verhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern stocken. Der Klub möchte den Österreicher über 2021 hinaus binden, dieser aber fordert offenbar eine weitere Gehaltserhöhung. Dem deutschen Fußball-Rekordmeister droht damit schlimmstenfalls ein Abgang ohne Gegenwert.

So richtig viel Fortschritt scheint es nicht zu geben zwischen dem FC Bayern und David Alaba. Der Fußball-Rekordmeister und der sechsfache Fußballer des Jahres in Österreich verhandeln seit Monaten über ein neues Arbeitspapier. Doch einem "Kicker"-Bericht zufolge ist ein Abgang des Innenverteidigers zum Ende seines laufenden Kontrakts im Sommer 2021 längst nicht mehr ausgeschlossen. Dann könnte der 28-Jährige die Münchner ablösefrei verlassen - der schlechtestmögliche Ausgang der Gespräche, zumindest aus Sicht des Quadruple-Siegers.

Wie der "Kicker" erfahren haben will, ist der finanzielle Spielraum bereits ausgereizt. Das heißt, eine weitere Steigerung des angebotenen Gehaltes werde es nicht mehr geben. Einzig die Laufzeit des Kontrakts sei noch offen, wobei dem FC Bayern daran gelegen sein dürfte, den vielseitigen Defensivspieler langfristig zu binden. Allerdings scheinen Alaba und sein Berater Pini Zahavi harte Verhandlungspartner zu sein. Denn die Gehaltsforderungen der Spielerseite lehnte der Klub jüngst ab, von einem Abrücken davon ist jedoch keine Rede.

Sollten die Gespräche tatsächlich scheitern und eine Vertragsverlängerung nicht möglich sein, dann könnte der FC Bayern nur noch im Transferfenster im Winter eine Ablöse erzielen. Doch so begehrt der österreichische Nationalspieler auch sein mag, so groß dürfte die Verlockung für europäische Top-Klubs sein, das dann noch verbleibende halbe Jahr abzuwarten und Alaba ablösefrei zu verpflichten.

Sportvorstand Hasan Salihamidžić gab sich derweil unmittelbar vor der überraschend deutlichen 1:4-Niederlage bei der TSG Hoffenheim optimistisch, dass eine Einigung weiter möglich sei: "Auch da wird irgendwann eine Entscheidung fallen." Ein Alaba-Abschied in dieser Transferperiode, die aufgrund der Corona-Pandemie noch bis zum 5. Oktober andauert, dürfte aber selbst bei einem kurzfristigen Scheitern der Gespräche ausgeschlossen sein. Der Kader des FC Bayern gilt ohnehin schon als zu dünn besetzt für die hohe Belastung des engen Spielplans und ein auch nur annähernd gleichwertiger Ersatz wäre in der Kürze der Zeit wohl unmöglich zu finden.

Quelle: ntv.de, tsi