Fußball

Klarer Sieg gegen Frankfurt FC Bayern zittert kurz - und ist Meister

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Meisterjubel: Robert Lewandowski, Thiago Alcántara und Serge Gnabry.

(Foto: imago images / Avanti)

Der FC Bayern ist zum siebten Mal hintereinander deutscher Fußballmeister. Am letzten Spieltag der Bundesliga gewinnen die Münchner am Ende klar gegen die SG Eintracht Frankfurt und sichern sich den Titel mit zwei Punkten vor der Dortmunder Borussia, die in Mönchengladbach siegt.

Der FC Bayern hat im Herzschlagfinale der Fußball-Bundesliga die Nerven bewahrt und schwebt im siebten Meisterhimmel. Der Rekordchampion setzte sich am letzten Spieltag verdient mit 5:1 (1:0) gegen eine schwache Frankfurter Eintracht durch und sicherte sich damit zum 29. Mal den Titel - zum siebten Mal in Serie und erstmals daheim in der Allianz Arena. Und das trotz im Herbst noch neun Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund.

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Meistertrainer: Niko Kovac.

(Foto: REUTERS)

Der von den Fans gefeierte Niko Kovac, dessen berufliche Zukunft trotz seiner ersten Meisterschaft als Trainer ungewiss ist, holte als zweiter Münchner nach Franz Beckenbauer als Profi und Coach den Schale. Diese wurde den Bayern, bei denen sich die umjubelten Altstars Franck Ribéry und Arjen Robben als Joker bei ihrem letzten Heimspiel mit Toren verabschiedeten, von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und DFL-Boss Christian Seifert übergeben. Außerdem sicherte sich Robert Lewandowski mit 22 Treffern zum vierten Mal die Torjägerkanone, nur Gerd Müller war häufiger Schützenkönig, nämlich sieben Mal. Am kommenden Samstag, 25. Mai, kann der Branchenprimus im Pokalfinale im Berliner Olympiastadion gegen RB Leipzig noch das Double perfekt machen.

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Kingsley Coman in der vierten Minute, David Alaba (53.) und die eingewechselten Renato Sanches (58.) sowie Ribéry (72.) per Traumtor und Robben (78.) sicherten den überlegenen, aber lange wenig effektiven Münchnern mit ihren Toren die Meisterparty. Der ebenfalls eingewechselte Sebastien Haller hatte für die insgesamt enttäuschende Eintracht ausgeglichen (50.). Die Emotionen schlugen schon vor dem Anpfiff vor 75.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion hoch. Ribéry und Robben hatten schon beim Aufwärmen Tränen in den Augen. Kurz vor dem Anpfiff wurden sie wie Rafinha offiziell verabschiedet. Noch von der Bank aus erlebten die Oldies, wie mit Coman einer ihrer Erben zuschlug. Der Franzose schloss einen schnellen Angriff über Lewandowski und Thomas Müller aus 15 Metern ab. Es war der erste Torschuss der Bayern.

Ribéry und Robben, fast ist es kitschig

Viele weitere Chancen folgten gegen eine Eintracht, die seltsam körperlos spielte. Im Spiel nach vorne leistete sich Frankfurt zu leichte Ballverluste, das Mittelfeld war kaum existent, die Abwehr wirkte mitunter völlig orientierungslos. Die Gäste mussten sich bei Torwart Kevin Trapp bedanken, dass das Spiel nicht früher entschieden war. Das vermeintliche 2:0 durch Gnabry (26.) wurde nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen, der Frankfurter Jonathan de Guzman traf bei einem Rettungsversuch die eigene Latte (31.).

Kurz darauf musste Leon Goretzka angeschlagen für Sanches raus (37.), das Bayern-Spiel erfuhr kurzzeitig einen Bruch, Unsicherheiten schlichen sich ein - und die Eintracht nutzte das: Kapitän David Abraham traf nach einer Ecke die Latte, Haller staubte ab. Ein Fehler des bis dahin starken Trapp, der einen Müller-Schuss abprallen ließ, erlaubte Alaba die erneute Führung. Sanches stellte die Weichen nach einem Alleingang endgültig auf Konfetti. Die Treffer von Ribéry und Robben machten es am Ende fast kitschig. Und sie verabschieden sich als Meister.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

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