Fußball

Düsseldorf schlägt KSC Fortuna bastelt turbulent am Aufstiegstraum

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Jubel bei Dawid Kownacki - er markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich für Düsseldorf.

(Foto: dpa)

Zumindest eine realistische Chance, bis zum Saisonende im Aufstiegsrennen mitzumischen, hat sich Fortuna Düsseldorf erhalten. Gegen den Karlsruher SC dreht das Team von Trainer Uwe Rösler erst die Partie und muss dann doch bis in die Nachspielzeit zittern.

Fortuna Düsseldorf träumt nach einem Herzschlagfinale wieder von der Bundesliga-Rückkehr. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler gewann ihr Nachholspiel gegen den Karlsruher SC durch ein Last-Minute-Tor von Shinta Appelkamp (90.+5) mit 3:2 (1:1) und zog nach Punkten mit dem drittplatzierten Hamburger SV gleich. Der HSV hatte seinen Trainer Daniel Thioune entlassen, das Urgestein Horst Hrubesch übernahm.

Die Fortuna machte sich lange selbst das Leben schwer: Vorne drückte sie auf den Führungstreffer, hinten unterlief Kevin Danso (9.) nach einer Flanke ein Eigentor. Der Ausgleich durch Dawid Kownackis sechstes Saisontor (35., Foulelfmeter) fiel verdient, Philip Heise hatte Felix Klaus zu Fall gebracht. Der kurz zuvor eingewechselte Brandon Borrello (73.) erzielte das 2:1, Marvin Wanitzek glich per Foulelfmeter aus (80.).

Dem KSC gelang in der ersten Halbzeit kein Schuss auf das gegnerische Tor, die Düsseldorfer vergaben einige weitere Gelegenheiten. "Die Chancen zu nutzen, geht uns schon die ganze Saison ab", sagte Fortuna-Vorstand Klaus Allofs bei Sky. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber das Risiko immer mehr und wurden spät belohnt. Die große Unbekannte im Aufstiegsrennen ist Holstein Kiel, das zwei Punkte hinter dem HSV und Düsseldorf noch drei Nachholspiele ausstehen hat.

Quelle: ntv.de, mba/sid

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