Fußball

Absturz auf Platz vier droht HSV patzt im Aufstiegsrennen erneut

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HSV-Trainer Daniel Thioune hat mehr Cleverness von seiner Mannschaft gefordert, aber incht bekommen.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Der Hamburger SV verzeichnet gegen Darmstadt 98 mehr Spielanteile, kann sie aber nicht in Tore ummünzen. Stattdessen treffen die brandgefährlichen Gäste. Im Aufstiegskampf droht dem HSV damit wieder Ungemach von den Verfolgern.

Der Hamburger SV hat im Endspurt um den Aufstieg zur Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag kassiert. Die Norddeutschen unterlagen im heimischen Volksparkstadion 1:2 (0:0) gegen den Tabellenzwölften Darmstadt 98 und können von den Verfolgern überholt werden. Dafür müssen die SpVgg Greuther Fürth und Holstein Kiel jedoch ihre Nachholspiele gewinnen. Vorerst bleiben die Hamburger in der Tabelle auf dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter VfL Bochum.

Die Tore für die konterstarken Hessen erzielten Erich Berko (51.) und Torjäger Serdar Dursun (60.). Jeremy Dudziak gelang der Anschlusstreffer (77.).

Der HSV droht in der entscheidenden Phase erneut vom Aufstiegskurs abzukommen. Nach dem ernüchternden Remis im jüngsten Spiel gegen Hannover 96 trotz 3:0-Führung hatte Trainer Daniel Thioune von seiner Mannschaft mehr Cleverness gefordert. Aber die Abwehr leistete sich erneut Aussetzer.

Die Norddeutschen verzeichneten mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht zu klaren Torchancen nutzen. Die Gäste zogen sich weit zurück und warteten auf Konterchancen. Wenn sie vor den Kasten der Gastgeber kamen, waren sie brandgefährlich. Den Konter zum ersten Darmstädter Tor hatte Torhüter Marcel Schuhen mit einem weiten und präzisen Abschlag auf Mathias Honsack eingeleitet. Berko hatte keine Mühe zu vollenden.

Dass Torjäger Dursun, gebürtiger Hamburger, bei einer missglückten Abwehraktion von Stephan Ambrosius zu seinem 17. Saisontor traf, schmerzte die Platzherren doppelt. Einziger Trost für den HSV: In den verbleibenden sechs Spielen hat er mit Ausnahme des Spiels gegen den Karlsruher SC nur noch Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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