St. Pauli bietet Stadionführung anHSV twittert sich ins Abseits

Schnell noch einen Tweet absetzen und schon ist es geschehen: Die Blamage ist perfekt. So ergeht es dem ruhmreichen Hamburger SV. Die Medienabteilung des Fußball-Bundesligisten benötigt offenbar Nachhilfe in Sachen Stadion- und Nachbarschaftskunde.
Die Medienabteilung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat sich einen Fauxpas geleistet. In Vorbereitung auf das Achtelfinal-Heimspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln Anfang Februar kommenden Jahres sorgte der Klub für einen Lacher. Bei der Ankündigung der Partie auf dem Twitter-Account des HSV zeigte das Hintergrundbild fälschlicherweise das Stadion des FC St. Pauli am Hamburger Millerntor statt des Volksparks.
Als der Fehler bemerkt wurde und der Spott in den sozialen Netzwerken Fahrt aufnahm, korrigierte der Verein das Bild. Die Verantwortlichen vom St. Pauli nahmen es gelassen und twitterten ein Angebot zu einer Stadionführung an den HSV. Schon in der vergangenen Saison hatten der HSV T-Shirts mit einer Choreographie der Hertha-Fans falsch bedruckt.
Die sportliche Abteilung war nach dem souveränen 4:0-Sieg der Hamburger beim Drittligisten Halleschen FC am Dienstag im DFB-Pokal rundum zufrieden mit der Auslosung zur nächsten Begegnung. "Das ist ein gutes Los, es freut mich. Ein Heimspiel unter der Woche, was willst du mehr im Pokal? Da hast du alle Chancen, in die nächste Runde einzuziehen", sagte HSV-Trainer Markus Gisdol vor dem Auswärtsspiel in Köln an diesem Sonntag - in der Bundesliga.
Apropos Spott: Unsere Meldung hatten wir in der Dachzeile ursprünglich mit "Wenn St. Pauli in Köln liegt" überschrieben. Und im Text stand, das Hintergrundbild zeige fälschlicherweise "das Stadion des FC St. Pauli am Millerntor statt des Kölner Rheinenergiestadions". Das ist natürlich noch größerer Quatsch als das, was der HSV da produziert hat.