Fußball

KSC verpasst Anschluss an Spitze Im Abstiegskampf kann keiner punkten

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Baustellen-Romantik: Der KSC und Eintracht Braunschweig trennten sich torlos.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Die 2. Fußball-Bundesliga ist durch corona-bedingte Spielabsagen mächtig durcheinandergewirbelt worden - und doch wird gespielt. Der Kampf um den Klassenerhalt steht dabei im Vordergrund. Ein Befreiungsschlag gelingt keinem der betroffenen Teams. Der VfL Osnabrück beendet immerhin seine Horrorserie.

Karlsruher SC - Eintracht Braunschweig 0:0

Der Karlsruher SC verliert die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach zwölf Jahren Abstinenz aus den Augen. Der KSC kam am 25. Spieltag der 2. Liga nicht über ein 0:0 gegen Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig hinaus. Damit holten die Badener aus den zurückliegenden beiden Partien (beide zu Hause, beide torlos) nur zwei Punkte. Das Team von Trainer Christian Eichner hat nunmehr fünf Zähler Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Die Braunschweiger sind seit vier Partien ungeschlagenen. Die Niedersachsen, die immer noch auf den ersten Auswärtssieg warten, bleiben dennoch im Tabellenkeller.

"50 Punkte sind ein sehr realistisches Ziel für uns", sagte der gesperrte KSC-Kapitän Jerome Gondorf vor dem Anpfiff bei Sky: "Das Thema Aufstieg beschäftigt uns überhaupt nicht." Beim Geisterspiel im Wildpark waren die Gäste in der Anfangsphase die Mannschaft mit den deutlich besseren Chancen. Eine Führung nach einer Viertelstunde wäre für die Elf von Trainer Daniel Meyer durchaus verdient gewesen.

Mitte der ersten Hälfte kamen die Karlsruher immer besser in die Begegnung und waren ihrerseits dem ersten Treffer nahe. Braunschweigs Torhüter Jasmin Fejzic parierte mehrfach glänzend. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde Braunschweig wieder aktiver. Der Südkoreaner Dong-Won Ji vergab die bis dahin beste Gelegenheit (55.). Zehn Minuten später scheiterte Fabio Kaufmann an KSC-Torwart Marius Gersbeck. Die Eintracht-Führung lag in dieser Phase in der Luft.

1. FC Nürnberg - VfL Osnabrück 1:1 (0:0)

Der VfL Osnabrück hat mit dem neuen Trainer Markus Feldhoff seine Horrorserie beendet. Nach neun Niederlagen in Serie holte der VfL im Kellerduell beim 1. FC Nürnberg durch ein 1:1 (0:0) immerhin einen wichtigen Punkt. Die Lage im Abstiegskampf bleibt für die Niedersachsen aber prekär. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt weiter nur einen Zähler.

Manuel Schäffler gelang in der 61. Minute die Führung für den Club. Der kurz zuvor eingewechselte Marc Heider glich aus (73.) und sorgte für einen halbwegs positiven Einstand von Feldhoff. Die Franken blieben dagegen auch im sechsten Heimspiel in Folge ohne Sieg. Nach dem verpassten Befreiungsschlag muss der FCN weiter zittern. Osnabrück erwischte einen vielversprechenden Start. Christian Santos vergab bereits in der 3. Minute die große Chance zur Führung. Das war's dann vor dem Wechsel abgesehen von einem Weitschuss des Ex-Nürnbergers Sebastian Kerk (38.) aber auch schon an Höhepunkten.

Der VfL war in einer zähen und zerfahrenen Partie um eine stabile Defensive bemüht. Der ersatzgeschwächte Club agierte viel zu harm- und einfallslos, um die Spitzen Dennis Borkowski und Schäffler in aussichtsreiche Position zu bringen. Nach der Pause erhöhte Nürnberg den Druck. Effektiver oder zielstrebiger wurde das Spiel deshalb zunächst - ehe Schäffler nach einer Ecke mit dem Kopf traf. Danach verpasste Borkowski (67.) die Vorentscheidung. Santos vergab die Riesenchance zum Ausgleich (71.), ehe Heider nach Vorarbeit von Kerk traf.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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