Fußball

Nach Kettensägen-Eklat Jens Lehmann droht Fahrverbot wegen Rasens

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Bekommt Jens Lehmann noch mehr Ärger?

(Foto: picture alliance / U. Hufnagel)

Was ist denn da schon wieder los? Gerade erst beherrscht Jens Lehmann die Schlagzeilen, nachdem er mit einer Kettensäge auf die Garage seines Nachbarn geklettert sein soll, nun droht ihm einem Bericht zufolge ein gleich dreimonatiges Fahrverbot. Demnach soll der Ex-Torhüter 61 km/h zu schnell gerast sein.

Immer Ärger um Jens Lehmann: Nur Tage nachdem der ehemalige Weltklasse-Torhüter seinem Nachbarn am Starnberger See mit Kettensäge auf die Villa-Garage gestiegen ist, droht ihm nun wohl der Verlust des Führerscheins. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll Lehmann dieses Jahr mit dem Auto nachts innerhalb einer Ortschaft viel zu schnell unterwegs gewesen sein. Dem 61-fachen deutschen Ex-Nationalspieler könne demnach für drei Monate der Führerschein entzogen werden.

Dem Blatt zufolge sei das Fahrverbot bereits erteilt worden, doch Lehmann habe Einspruch eingelegt. Der Fall sollte kommende Woche vor das Amtsgericht München kommen, jedoch sei die Verhandlung verschoben worden, nachdem einer der Beteiligten verhindert gewesen sein soll. Das Gericht habe die Absetzung der Anhörung bestätigt, aber sonst keine weiteren Angaben gemacht.

Der Bericht zitierte einen Fachanwalt für Verkehrsrecht, der angab, dass das Gesetz Raser zu einem dreimonatigen Fahrverbot verdonnere, sobald sie innerorts mit 61 Kilometern pro Stunde über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit geblitzt würden. In einer 30er-Zone hätte Lehmann also mit mindestens 91 km/h, auf einer Straße mit zulässigem Tempo 50 mit mindestens 111 km/h unterwegs sein müssen. Möglich wäre aber auch, dass der Ex-Keeper schon in den vergangenen zwei Jahren mit einem Fahrverbot belegt wurde; dann würde ebenfalls ein Führerscheinentzug von bis zu drei Monaten greifen.

Lehmann soll jüngst mit einem Bauprojekt seines Nachbarn am Starnberger See so unzufrieden gewesen sein, dass er zu drastischen Mitteln gegriffen und einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte. Weil die neue Garage des Nachbarn seinen Blick aufs Gewässer versperrt, griff der 52-Jährige laut "Bild"-Zeitung zur Kettensäge und stieg aufs Dach des Rohbaus. Der WM-Held von 2006 versuchte demnach außerdem, seine Spuren zu verwischen, indem er die Kabel der Überwachungskamera durchtrennte. Mittlerweile äußerte sich auch der mutmaßlich Geschädigte gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Ich fühle mich bedroht, ich halte meinen Nachbarn für nicht zurechnungsfähig", sagte der 91-Jährige. Lehmann soll sogar der Lebensgefährtin des Nachbarn am Telefon gedroht haben. Aus Angst vor Lehmann sei der Mann zwischenzeitlich in seine Münchner Stadtwohnung gezogen.

Quelle: ntv.de, dbe

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