Fußball

"Er ist ein brillanter Trainer" Klopp winkt Mega-Vertrag beim FC Liverpool

Erst der Henkelpott, dann der Mega-Vertrag? Der FC Liverpool berauscht sich an Jürgen Klopp und plant offenbar die ganz große Zukunft mit dem deutschen Trainer. Die könnte der 51-Jährige aber auch beim FC Bayern haben. So sieht das jedenfalls Franz Beckenbauer.

Jürgen Klopp winkt nach dem ersehnten Triumph in der Champions League ein Mega-Vertrag beim FC Liverpool. Mehrere englische Medien, vornehmlich der "Guardian", berichten darüber, dass die "Reds" den Kontrakt ihres deutschen Teammanagers zu verbesserten Konditionen langfristig verlängern wollen. Klopp trainiert den Klub, der in dieser Saison hinter Manchester City Vizemeister wurde, seit 2015. Sein aktuell gültiger Vertrag läuft noch bis 2022 und soll ihm rund acht Millionen Euro einbringen. Über die neuen Konditionen - Laufzeit, Gehalt - wird derweil nicht berichtet. Der Erfolg in der Königsklasse gegen Tottenham Hotspur war der erste Titel für Klopp mit den "Reds".

Klopp hatte, so berichtet der "Guardian", in den vergangenen Wochen und Monaten jede Diskussion über eine Vertragsverlängerung abgelehnt. Er hatte erklärt, dass er mit seiner am Ende dann siebenjährigen Amtszeit zufrieden sei. Sieben Jahre war er zuvor auch beim 1. FSV Mainz 05 und bei Borussia Dortmund geblieben. Für die Reds ist das indes kein Grund, nicht weiter um ihn langfristig zu werben: "Jürgen ist ein brillanter Trainer, aber genauso wichtig ist, dass er bescheiden und fürsorglich ist", sagte Liverpools Vorsitzender Tom Werner dem BBC: "Als die Spieler Jürgen nach unserem Sieg in die Luft warfen, haben sie anerkannt, was alle Liverpool-Fans wissen - er wird von allen geliebt, die Fußball schätzen."

Derweil bringt Franz Beckenbauer Klopp erneut in München ins Gespräch. "Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt", sagte er der "Bild"-Zeitung. Der Ehrenpräsident des Rekordmeisters findet, "das würde passen. Für mich ist er einer der weltbesten Trainer." Klopp habe, so Beckenbauer, "den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst. Was er beim BVB begonnen hat, hat er mit Liverpool verfeinert." Der "Kaiser" hatte im März nach dem Aus der Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen Liverpool den Wunsch geäußert, Klopp solle Bayern-Trainer werden.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid