Fußball

Todesursache noch unklar Kölns Hector trauert um seinen Bruder

Die Brüder wachsen gemeinsam auf, spielen jahrelang in einem Verein Fußball. Als Jonas Hector das Saarland Richtung Köln verlässt, bleibt das innige Verhältnis bestehen. Nun muss der Köln-Kapitän den Tod seines älteren Bruders verkraften.

Es ist ein Schock, bei dem der Fußball zur absoluten Nebensache wird: Nationalspieler Jonas Hector trauert um seinen Bruder. Lucas Hector wurde am Sonntagabend leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Den Tod bestätigte der Fußballklub des 31-Jährigen, der SV Auersmacher. Bei den Saarländern spielte Lucas Hector als Stürmer in der Saarlandliga.

Der Kölner "Express" berichtet, dass sich Lucas Hector bei einer Radtour unwohl gefühlt haben soll, später wurde er dann in seiner Wohnung tot aufgefunden. Der ein Jahr jüngere Jonas und sein Bruder sollen ein sehr enges Verhältnis gehabt haben. Lucas war demnach häufig in Köln bei den Heimspielen dabei, um seinen Bruder zu unterstützen.

Die Beiden spielten früher zusammen in einer Mannschaft, stiegen 2009 gemeinsam in die Oberliga auf, Jonas Hector schaffte die Profikarriere. Der "Express" berichtet, dass er seinem Heimatverein möglichst lange treu geblieben sei, weil er einmal gemeinsam mit seinem Bruder im Seniorenbereich spielen wollte. Im Jahr 2010 wechselte er aber schließlich nach Köln. 2014 sagte Lucas Hector der "Bild"-Zeitung: "Wir haben uns gegenseitig angestachelt. Unser Verhältnis ist freundschaftlich. Wir hatten auch lange ein gemeinsames Zimmer mit Hochbett."

Der 1. FC Köln wollte sich nicht zu der privaten Angelegenheit ihres Kapitäns äußern. Jonas Hector ist laut "Express" aber bis auf Weiteres freigestellt. Erst im März musste der 30-Jährige den Tod seines Beraters Rainer Derber verkraften.

Quelle: ntv.de, ara