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Er kann's noch, der Edin Dzeko.
Er kann's noch, der Edin Dzeko.(Foto: REUTERS)
Dienstag, 13. März 2018

Donezk stürmt ohne Effektivität: Lässiger Dzeko erlöst abgeklärte Römer

Eine Halbzeit lang quält sich der AS Rom im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Schachtjor Donezk, doch dann kommt Edin Dzeko. Der Bosnier trifft, löst den italienischen Krampfknoten und beendet eine zähe Königsklassen-Serie seines Klubs.

Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko hat den italienischen Spitzenklub AS Rom zum ersten Mal seit zehn Jahren ins Viertelfinale der Champions League geschossen. Der 31 Jahre alte Bosnier erzielte beim 1:0 (0:0) gegen Schachtjor Donezk das entscheidende Tor. Das Hinspiel in der Ukraine hatte die Roma vor drei Wochen 1:2 verloren. Dzeko belohnte die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit für die Geduld, die vor der Pause allerdings an Lethargie gegrenzt hatte.

In den ersten 45 Minuten waren beide Teams bemüht, Fehler zu vermeiden. Das Spiel lebte einzig von der Spannung - bis Dzeko nach 52 Minuten Torwart Andrij Pjatow nach einem schnellen Spielzug ganz lässig tunnelte. Der Bosnier sorgte auch dafür, dass sein Team in der Schlussphase den Sieg in Überzahl sichern konnte. Seinen Alleingang nach 78 Minuten stoppte Ivan Ordets mit einer Notbremse und sah dafür die Rote Karte. In der hektischen Schlussphase geriet die abgeklärte Roma nicht mehr in Gefahr.

Geschichte wiederholt sich nicht

Stürmerstar Dzeko erzielte sein viertes Saisontor in der Königsklasse und sein erstes überhaupt in der K.o.-Runde der Champions League. Nach dem Treffer zum 1:0 hatte Dzeko (63./67.) noch weitere Chancen, Schachtjor fehlten die Mittel, um die Partie wie im Hinspiel noch zu drehen. Der ukrainische Meister verpasste damit seinen zweiten Einzug ins Viertelfinale nach 2011. Damals hatte sich Donezk im Achtelfinale gegen Rom durchgesetzt.

Der Plan der AS ging derweil auf, nach Meister Juventus Turin steht eine zweite italienische Mannschaft im Viertelfinale, das am Freitag (13 Uhr) im Schweizer Nyon ausgelost wird. "Wir haben von Juve gelernt", hatte Verteidiger Kostas Manolas bereits vor der Partie gesagt: "Wir benötigen für das Weiterkommen Ruhe, Intelligenz und Balance in unserem Spiel." Allerdings brauchte die Roma vor 47.693 Zuschauern im Stadio Olimpico auch einen langen Anlauf, um ihre Heimstärke unter Beweis zu stellen. In der Gruppenphase war die Mannschaft von Trainer Eusebio di Francesco in Rom ungeschlagen geblieben und hatte den FC Chelsea und Atletico Madrid hinter sich gelassen.

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Quelle: n-tv.de