Fußball

Danach "hat alles funktioniert" Lewandowski adelt zentrales Klopp-Gespräch

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Lewandowski, nun Stürmer beim FC Bayern, mit seinem Ex-Coach Jürgen Klopp, der jetzt den FC Liverpool betreut.

(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Das klärende Gespräch "war notwendig", sagt Bayern Münchens Superstürmer Lewandowski über eine Unterhaltung mit Jürgen Klopp. 2011, damals sind beide noch bei Borussia Dortmund angestellt, läuft es nicht rund für den Torjäger. Coach Klopp erklärt Lewandowski in zwei Stunden, was er von ihm erwartet.

Robert Lewandowski von Bayern München hat ein Gespräch mit Jürgen Klopp als entscheidend für seinen Aufstieg zum Weltstar bezeichnet. Danach "hat alles besser funktioniert", berichtete "Europas Fußballer des Jahres" in einem Interview mit Spox und Goal. Nach seinem Wechsel von Lech Posen zu Borussia Dortmund 2010 hatte er unter seinem damaligen Trainer Klopp zunächst keinen Stammplatz, nur 15 von 33 Spielen in der Bundesliga bestritt er von Beginn an.

Die Wende kam im September 2011 nach einem 0:3 des BVB in der Champions League bei Olympique Marseille. "Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht so richtig, woran ich beim Trainer bin. Nach dem Spiel habe ich das Gespräch mit Jürgen Klopp gesucht. Wir sprachen fast zwei Stunden und er hat mir erklärt, was er von mir erwartet. Nach diesem Gespräch hat alles besser funktioniert." Im anschließenden Spiel gegen den FC Augsburg erzielte Lewandowski einen Dreierpack.

"Klärung war notwendig"

"Mir war plötzlich klar, warum es anfangs nicht wie gewünscht lief", berichtete Lewandowski. "Ich war sehr jung und habe erstmals in meinem Leben im Ausland gelebt. Ich habe die Sprache noch nicht perfekt gesprochen und dementsprechend auch nicht alles verstanden, was er mir gesagt hat. Das war aber egal, die Klärung der Situation war notwendig."

2014 wechselte der Torjäger zu Dortmunds größtem Konkurrenten FC Bayern. In der vergangenen Saison holte Lewandowski mit den Münchnern das Triple und schoss wettbewerbsübergreifend 55 Tore in nur 47 Spielen. Daraufhin wurde er von der Uefa zu Europas bestem Fußballer ausgezeichnet - wohl auch dank des klärenden Gesprächs mit Klopp.

Der Pole gewann nun auch die 13. Ausgabe der "Goal 50". Lewandowski setzte sich mit seinen 55 Treffern gegen Lionel Messi (FC Barcelona) und Kevin De Bruyne (Manchester City) durch. "Solche Auszeichnungen bedeuten mir viel. Natürlich ist Fußball ein Mannschaftssport, aber individuelle Titel zeigen, dass sich die Arbeit, die man persönlich jeden Tag investiert, auszahlt", sagte Lewandowski. In den "Goal 50" listet das Portal die jeweils 25 besten Spielerinnen und Spieler auf.

Quelle: ntv.de, dbe/sid