Fußball

Blitzlichtgewitter und Stürmer-Debatte Löw hat "alle Mann an Bord"

Die Zeitreise hat begonnen: Trotz Warnstreiks trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft planmäßig in Astana ein, wo es am Freitag gegen Kasachstan um Punkte für die WM-Qualifikation geht. Bundestrainer Joachim Löw wird empfangen wie ein Popstar, hat keine Verletzungssorgen - und verspricht, Stürmer doch nicht abzuschaffen.

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Joachim Löw hat im ersten Duell mit Kasachstan alle 19 Spieler zur Verfügung.

(Foto: dpa)

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vor dem WM-Qualifikationsspiel in Kasachstan am Freitag (19 Uhr/im n-tv.de Liveticker) keine weiteren Ausfälle zu beklagen. "Alle Mann an Bord", meldete Bundestrainer Joachim Löw zufrieden bei einer Pressekonferenz um 22.00 Uhr Ortszeit im völlig überfüllten Presseraum der Astana Arena. Dort wurde Löw von den einheimischen Fans fast wie ein Popstar mit einem Blitzlichtgewitter empfangen.

Löw hatte vor (Mats Hummels, Holger Badstuber, Miroslav Klose) und nach der Nominierung (Lars und Sven Bender, Toni Kroos) jeweils drei Absagen hinnehmen müssen. Die drei angeschlagenen Spieler Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski sind aber alle fit.

"Es gab keine Nachwirkungen", berichtete Löw. Nachnominierungen schloss Löw allerdings nicht aus. "Sollte morgen im Spiel was passieren, muss man sich überlegen, ob wir am Samstag noch Spieler nachnominieren", sagte der Bundestrainer. Schon vier Tage nach dem Duell in Astana empfängt das DFB-Team Kasachstan in Nürnberg zu einem weiteren Qualifikationsspiel für die WM 2014.

Für das erste Duell in Astana erwartet Löw einen hochmotivierten und kampfstarken Gegner: "Wir dürfen Kasachstan auf keinen Fall unterschätzen. Diese Mannschaft wird sich mit Händen und Füßen wehren." Der Bundestrainer erinnerte daran, dass man 2010 beim 3:0-Sieg gegen die Kasachen mit einem 0:0 zur Pause in die Kabine gegangen sei.

"Will Stürmer nicht abschaffen"

Auf zwei bis drei Positionen habe er sich bei der Aufstellung noch nicht festgelegt, auch bei der Besetzung des Sturms. "Es könnte auch sein, dass Mario Götze links und Mario Gomez vorne spielt", erklärte Löw.

Dabei zeigte er sich von der Debatte über das Sturm-System der Fußball-Nationalelf ein wenig genervt. "Diese Diskussion wird mir generell zu hoch gehängt", sagte Löw: "Ich will die Stürmer ja nicht abschaffen. Ich habe nur gesagt, es ist gut, wenn der Gegner sich nicht immer auf einen Spielertypen einstellen kann. Natürlich sind wir glücklich, dass auch Mario Gomez oder Miroslav Klose da sind."

Quelle: ntv.de, sid

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