Fußball

Dortmunder Borussia kann kommen Lotte spielt sich in Pokal-Laune

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Gute Ausgangslage für den Pokal-Fight: Lotte feiert zwei Siege in vier Tagen.

(Foto: imago/osnapix)

Liga-Frust in Dortmund, Kampfansage bei den Sportfreunden aus Lotte. Vor dem Nachholspiel im DFB-Pokal feiert der Pokalzwerg zwei Siege in vier Tagen - ganz anders als die Fußballkünstler aus der Bundesliga. Warum nicht auch den BVB schlagen?

Borussia Dortmund kann kommen. Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte hat sich mit zwei Siegen in vier Tagen Schwung für das Pokalduell mit dem Champions-League-Viertelfinalisten geholt. "Wir haben eine Chance. Und so werden wir auch auftreten. Wenn es am Ende reicht, sind wir glücklich - wenn nicht, sind wir traurig", sagte Lotte-Trainer Ismail Atalan nach dem 2:0 gegen Hansa Rostock. Das DFB-Pokal-Viertelfinale am Dienstagabend (18.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) findet wegen der schlechten Platzverhältnisse im heimischen Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück statt.

Durch den Erfolg über Rostock und das 3:0 über Chemnitz vier Tage zuvor verbesserte sich der kampfstarke Aufsteiger auf den dritten Tabellenplatz und hat noch ein Nachholspiel am 28. März gegen Holstein Kiel. Moritz Heyer (17. Minute) und Kevin Freiberger (55.) erzielten am Samstag vor 3448 Zuschauern die Tore gegen Hansa Rostock. Tabellenführer MSV Duisburg ist hingegen endgültig aus der Spur geraten. Beim 0:1 gegen Wehen Wiesbaden blieb der MSV im dritten Match nacheinander ohne Sieg und verlor zum ersten Mal seit Ende Oktober. "Das war mit Abstand unser schlechtestes Spiel. Ich will weg von dieser Zufriedenheit", sagte MSV-Coach Ilja Gruew.

Paderborn und Frankfurt von der Rolle

Wehen feierte hingegen den vierten Sieg im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm und vergrößerte die Distanz zu den Abstiegsplätzen. Auch der VfR Aalen steht noch vor der Abstiegszone, obwohl dem einstigen Zweitligisten nach dessen Insolvenz am Saisonende neun Punkte abgezogen werden sollen. Daniel Stanese (13.) und Matthias Morys (40.) schossen die Tore zum 2:0 (2:0) über die SG Sonnenhof Großaspach. "Das war für uns angesichts der Situation ein wichtiges Spiel, das wir nicht unverdient gewonnen haben. Aber es wird noch viel Auf und Ab geben", sagte Trainer Peter Vollmann.

Der Negativtrend beim FSV Frankfurt und beim SC Paderborn hält an. Beide Clubs waren vor einem Jahr noch zweitklassig, nun droht der Absturz in die Regionalliga. Paderborn kassierte daheim mit einem 0:1 (0:0) gegen Rot-Weiß Erfurt die vierte Pleite in Serie und bleibt Vorletzter. "Wir haben unsere Überlegenheit leider nicht zu Toren genutzt", sagte Paderborns Trainer Stefan Emmerling. Auch die Hessen verpassten beim Debüt ihres neuen Trainers Gino Letteri ein Erfolgserlebnis. "Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, müssen uns im letzten Drittel verbessern und Fortschritte machen", beschwor der 50-Jährige nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den Halleschen FC.

Nach der fünften Pleite in den vergangenen sechs Spielen rangiert der FSV nur dank des besseren Tordifferenz im Vergleich zu Preußen Münster und Paderborn auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Quelle: ntv.de, jgu/dpa