Fußball

Kuriose Szene in Premier League Man United trifft und siegt nach Abpfiff

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"After"-Matchwinner: Bruno Fernandes.

(Foto: Pool via REUTERS)

Den Red Devils droht ein tüchtiger Fehlstart in die Premier League. Nachdem die Partie des 2. Spieltags bereits abgepfiffen ist, steht Manchester United mit einem Punkt da - eigentlich. Denn ein Hinweis des Videoassistenten beschert der Mannschaft noch einen "After-Game"-Elfmeter.

Nach dem Schlusspfiff (!) hat Englands Rekordmeister Manchester United einen kapitalen Fehlstart in die Premier League abgewendet. Im Auswärtsspiel bei Brighton and Hove Albion traf der Portugiese Bruno Fernandes in der zehnten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter zum 3:2 (1:1)-Sieg der Red Devils.

Das Kurioseste daran war nicht einmal die immens lange Nachspielzeit - vielmehr hatte Schiedsrichter Chris Kavanagh die Partie bereits in Minute 90.+7 beendet, wurde danach aber vom Videoassistenten an den Bildschirm geschickt. Nach kurzer Überprüfung ahndete Kavanagh ein Handspiel von Brightons Neal Maupay mit Strafstoß.

So kurios diese Szene auch wirkt, so regelkonform ist sie, wie unser Schiedsrichterexperte Alex Feuerherdt von Collinas Erben bei Twitter erklärt: "Eine Entscheidung nach Schlusspfiff darf geändert werden, sofern der Schiedsrichter das Feld noch nicht verlassen hatte. Entsprechend darf auch der VAR intervenieren."

ManUnited, das mit einer 1:3-Heimpleite in die Saison gestartet war, kam somit noch glücklich davon. In einem zeitweise vogelwilden Spiel hatte der spätere Pechvogel Maupay (40.) die Hausherren in Führung gebracht - nach Videobeweis und einem Foulspiel von Fernandes.

Nach einem Eigentor von Lewis Dunk (43.) wurde ein Treffer von Marcus Rashford (52.) per Videobeweis aberkannt. Rashford (55.) traf aber kurz darauf regelkonform zur Führung, die Solly March (90.) in der eigentlichen Schlussminute ausglich.

Quelle: ntv.de, tno/sid