Fußball

Wahl zum Weltfußballer 2012 Messi, Iniesta oder Ronaldo

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Lionel Messi wurde in den vergangenen drei Jahren zum Weltfußballer gewählt - und ist erneut der Topfavorit.

(Foto: REUTERS)

Die üblichen Verdächtigen dürfen auf die Auszeichnung des Weltfußballers 2012 hoffen: Wie erwartet schaffen Titelverteidiger Lionel Messi, Andres Iniesta und Cristiano Ronaldo den Sprung in die Endausscheidung. Deutsche Kicker sind nicht nominiert.

Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Andres Iniesta sind vom Weltverband FIFA für die Wahl zum Weltfußballer 2012 nominiert worden. Das gab die FIFA in São Paulo bekannt. Die Auszeichnung wird bei der Gala Ballon d'Or am 7. Januar im Kongresshaus Zürich verliehen. In Torhüter Manuel Neuer (Bayern München) und Mesut Özil (Real Madrid) hatten auch zwei deutsche Nationalspieler auf der 23 Akteure umfassenden Vorauswahl-Liste gestanden.

Der Argentinier Messi vom FC Barcelona hat die Wahl in den vergangenen drei Jahren gewonnen. 2012 setzte sich der 25 Jahre alte Offensivspieler gegen Cristiano Ronaldo von Real Madrid und seinen Teamkollegen Xavi durch. Der 27-jährige Portugiese Ronaldo hatte die Wahl 2008 gewonnen. Der Spanier Iniesta (28) vom FC Barcelona wurde noch nie als Weltfußballer ausgezeichnet, ist aber aktueller Fußballer des Jahres in Europa. In dieser Wahl hatte sich der Europameister vor Messi durchgesetzt. Einziger deutscher Weltfußballer ist Lothar Matthäus (1990 und 1991).

Keine Deutschen nominiert

Auch in den weiteren Kategorien hatten Vertreter des deutschen Fußballs das Nachsehen. Bei den Frauen wurden Marta (Brasilien) sowie Alex Morgan und Abby Wambach von Olympiasieger USA nominiert. Im vergangenen Jahr hatte Homare Sawa von Weltmeister Japan gewonnen. Bei den Trainern fällt die Entscheidung zwischen Vicente del Bosque von Europameister Spanien, Pep Guardiola (ehemals FC Barcelona) und José Mourinho (Real Madrid).

Auch Bundestrainer Joachim Löw, Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp und Jupp Heynckes von Bayern München hatten auf der Liste gestanden. Bei den Trainern für Frauen-Mannschaften wurden Bruno Bini (Frankreich), Norio Sasakin (Japan) und Pia Sundhage (ehemals USA) nominiert.

Alle Kandidaten wurden in einer Abstimmung von den Spielführern und Trainern der Männer- und Frauennationalteams sowie von internationalen Medienvertretern bestimmt.

Quelle: ntv.de, sid

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