Fußball

Atlético siegt minimalistisch Messi demütigt Guardiola, Özil brilliert

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Josep Guardiola erlebte gegen seine große Fußball-Liebe FC Barcelona ein Fiasko.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der FC Barcelona ist für Josep Guardiola keine Reise wert. Wie schon mit dem FC Bayern kassiert er auch mit Manchester City eine Packung im Camp Nou, weil Superstar Lionel Messi groß aufspielt. Das tut auch Mesut Özil mit einem lupenreinen Hattrick für Arsenal.

Superstar Lionel Messi hat seinem alten Trainer Pep Guardiola die Rückkehr zum Herzensklub FC Barcelona mit einer Gala-Vorstellung gründlich verdorben: Die Katalanen gewannen dank eines Dreierpacks des Weltfußballers gegen den englischen Spitzenklub Manchester City mit 4:0 (1:0). Schon bei seiner ersten Rückkehr nach Barcelona hatte Guardiola damals mit dem FC Bayern eine deutliche 0:3-Niederlage kassiert.

Beim FC Arsenal glänzte Weltmeister Mesut Özil, der beim 6:0 (2:0)-Kantersieg gegen den bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel ist Barcelona den Citizens (vier Punkte) enteilt und hat den Gruppensieg fest im Blick. Özil und sein Nationalmannschafts-Kollege Shkodran Mustafi liegen mit dem FC Arsenal mit nun sieben Punkten ebenfalls klar auf Achtelfinalkurs.

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Mesut Özil glückt gegen Razgrad ein lupenreiner Hattrick.

(Foto: imago/Sportimage)

Özil hatte zunächst das zweite Tor von Theo Walcott (42.) vorbereitet, im zweiten Durchgang traf er selbst dreimal (56./83./87.). Alexis Sánchez hatte die Londoner früh in Führung gebracht (12.), zudem traf Alex Oxlade-Chamberlain (47.). Bayerns Gruppengegner Atlético Madrid gewann beim russischen Vertreter FK Rostow dank eines Treffers von Yannick Ferreira-Carrasco (62.) 1:0 (0:0) und bleibt nach dem dritten 1:0-Sieg im dritten Gruppenspiel verlustpunktfrei Tabellenführer vor den Münchnern.

Messi kommt, sieht und trifft gleich dreimal

Barcelona konnte sich im Topspiel gegen Manchester auf seinen Superstar Messi verlassen, obwohl dieser nach seiner Leistenverletzung erst am Samstag in der heimischen Liga zurückgekehrt war. Gegen Deportivo La Coruna hatte Messi nach nur drei Ballkontakten seinen ersten Treffer erzielt, gegen ManCity benötigte der Argentinier 17 Minuten bis zum 1:0. In der zweiten Halbzeit entschied er mit seinen Treffern zwei und drei (61./69.) die Partie dann frühzeitig. Neymar verschoss für Barcelona in der Schlussphase zunächst noch einen Elfmeter, traf anschließend auf Vorarbeit von Messi aber doch noch zum 4:0-Endstand.

Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique, der mit Guardiola von 1996 bis 2001 bei Barcelona gespielt hatte, hatte eigentlich zwei frühe Rückschläge verkraften müssen: Die Verteidiger Jordi Alba (10.) und Gerard Pique (39.) wurden noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt ausgewechselt. Bei Manchester stand Nationalspieler Ilkay Gündogan in der Startelf.

Bravo fliegt vom Platz

Nach dem Seitenwechsel sorgte der erst im Sommer aus Barcelona nach Manchester gewechselte Torhüter Claudio Bravo für den ersten Aufreger: Nach einem Fehlpass auf Barca-Stürmer Suárez klärte der Chilene außerhalb des Strafraums mit der Hand und sah die Rote Karte (53.). Kurz danach brachte Messi mit seinem fünften und sechsten Tor im zweiten Spiel die Vorentscheidung. Der erst für Piqué eingewechselte Jeremy Mathieu sah nach zwei Fouls binnen zwei Minuten die Gelb-Rote Karte (73.).

Der französische Abonnementmeister Paris Saint-Germain besiegte ohne Kevin Trapp im Tor den Schweizer Meister FC Basel mit 3:0 (1:0) und hat in Gruppe A ebenso wie Arsenal sieben Punkte. In der Gruppe B gewann der portugiesische Meister Benfica Lissabon beim ukrainischen Titelträger Dynamo Kiew 2:0 (1:0). Der italienische Tabellenzweite SSC Neapel unterlag dem türkischen Meister Besiktas Istanbul in einem aufregenden Spiel mit 2:3 (1:2).

Quelle: n-tv.de, cwo/sid